Erstes Institut für Cannabisforschung

Ein Cannabisforscher in einem Labor der Rangsit-Universität. Foto: epa/Narong Sangnak
Ein Cannabisforscher in einem Labor der Rangsit-Universität. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Die Rangsit University hat ein medizinisches Cannabis-Forschungsinstitut eröffnet, das nach Aussage der Universitätsleitung das erste seiner Art im ganzen Land sein soll, um den Anbaumethoden und Sorten zu optimieren und die Entwicklung neuer Medikamente zu unterstützen.

Universitätsrektor Arthit Ourairat sagte in der „Bangkok Post“, dass seiner Universität das medizinische Potential von Cannabis schon seit langem bewusst war, weshalb sie sich auch als erste in ganz Thailand bereits 2016 beim Gesundheitsministerium um eine Genehmigung bemühte, Cannabis zu Forschungszwecken anzubauen. Nachdem das Ministerium dem Antrag stattgegeben hatte, wurden 2017 die ersten Cannabis-Forschungen aufgenommen, bei denen auch mit anderen Colleges und Fakultäten zusammengearbeitet wurde. Neben der medizinischen Forschung, so Arthit, habe das Ministerium der Universität auch gestattet, eigene Cannabispflanzen anzubauen, um Sorten zu entwickeln, die einen besonders hohen THC- (Tetrahydrocannabinol), CBD- (Cannabidiol) und CBN-Gehalt (Cannabinol) haben. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach natürlichen Arzneimitteln sind Cannabissubstanzen wie THC, CBD und CBN sehr gefragt, da ihr medizinischer Einsatz breit gestreut ist. Derzeit baut das Institut 50 Cannabispflanzen auf einer Fläche von 32 Quadratmetern im Gebäude der landwirtschaftlichen Fakultät für Innovation und Biotechnologie an. 

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