Erneut Ecstasy-Lieferung aus Deutschland abgefangen

Foto: epa/Alberto Valdes
Foto: epa/Alberto Valdes

BANGKOK: Die Airport Interdiction Task Force (AITF) zur Drogenbekämpfung hat auf dem Flughafen Suvarnabhumi weitere in Deutschland aufgegebene Pakete mit 30.000 Ecstasy-Pillen abgefangen.

Damit erhöhte sich die Gesamtmenge der aus europäischen Ländern beschlagnahmten Droge auf mehr als 140.000 Pillen. Laut Niyom Termsrisuk, Generalsekretär des Office of Narcotics Control Board (ONCB), hat die Task Force am 19. März sechs Kartons mit 30.465 Ecstasy-Pillen konfisziert.

Ecstasy wird als Betäubungsmittel vom Typ 1 eingestuft. Schmuggler und Händler eines Betäubungsmittels vom Typ 1 können mit dem Tod und/oder einer Geldstrafe von fünf Millionen Baht bestraft werden. In den letzten sechs Monaten hat die AITF 21 Verdächtige geschnappt und 142.762 Ecstasy-Pillen sichergestellt. Die meisten Drogen werden in Thailand in Nachtclubs verkauft.

Niyom warnt Drogenkonsumenten vor den gesundheitlichen Auswirkungen des Konsums von Ecstasy-Pillen. Das ONCB-Labor hat festgestellt, dass Ecstasy-Pillen aus Europa 40 bis 60 Prozent an Methylendioxymethamphetamin (MDMA) enthalten, viermal höher als in Yaba oder Methamphetamin.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.