Lehrer trotzen extremen Wetterbedingungen

Foto: The Nation
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Überflutete Straßen in den Städten sind schon schlimm genug, aber in den ländlichen Gebieten der Provinz Tak hat das Hochwasser die unbefestigten Straßen in lehmige Schlammsümpfe verwandelt. Viele Straßen sind praktisch unpassierbar. Trotz widrigster Verhältnisse nehmen einige besonders engagierte Lehrer alle noch so großen Schwierigkeiten auf sich, um täglich zur Schule zu kommen.

Im nordöstlichen Bezirk Umphang waren die Straßen besonders schlecht, vor allem in der Umgebung des Umphang Wildlife Sanctuary. Dort gibt es viele Schulen, deren unbefestigte Lehmbodenstraßen sich in tiefe Schlammgruben verwandelt haben. Lokale Beamte helfen mit Abschleppwagen, um liegengebliebene Fahrzeuge aus dem zähflüssigen Schlamm zu ziehen. Viele Anwohner sind die Probleme gewohnt und benutzen während der Regenzeit Geländemotorräder und Fahrzeuge mit Allradantrieb statt normaler Fahrzeuge.

Doch in diesem Monat ist es besonders schlimm, da weite Teile Thailands von schweren Regenfällen und Überschwemmungen betroffen sind. Kurze Fahrten können bis zu sechs Stunden dauern, wenn man sich durch versumpfte Straßen voller Schlamm kämpfen muss. Nach Prognosen des thailändischen Wetteramts ist in dieser Woche mit weiteren sintflutartigen Regenfällen zu rechnen, vor allem in Provinzen wie Tak aber auch im Norden, Zentrum, Osten und Süden Thailands.

Ein Lehrer des Umphang District Informal Education Centre erklärte, dass der Weg zur Schulde durch all den Schlamm zwar sehr anstrengend sei, er aber nie aufgeben würde, um weiterhin jeden Tag seine Schüler zu unterrichten. "Ich bin stolz auf meine Arbeit als Lehrer und danke allen Kollegen, Schülern und Dorfbewohnern für ihre Unterstützung“.

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michael von wob 23.09.22 14:10
@ Hartmut
Ich kann nur von der kleinen Grundschule in unseren Dorf sprechen. Laß uns keine Diskussion starten über die Qualität der Lehrer und über das Schulsystem in Thailand. In diesem speziellen Fall ...so blöd könnte nur ein "Lehrer" sein um in dieses Schlammloch rein zu fahren 555. Ich glaub in diesem Bericht kein Wort ! Meine unmaßgebliche Meinung :-))
Hartmut Wirth 23.09.22 13:30
@michael von wob
Seltsam, denn hier in Sawai engagieren sich die Lehrer tatsächlich für die Schüler (Ausfälle gibt's natürlich überall) und kümmern sich um die Schüler.

Man(n) sieht, es geht auch anders, als von Ihnen erlebt. Deswegen nicht verallgemeinern.

Und ich wünsche Ihnen, dass Sie niemals in eine Situation kommen, wo dann andere sagen:... das kann nur ein Farang..... 555.

Und warum ein positiver Bericht Stuss ist, das müssen Sie einmal erklären (Stuss = nicht jammern, sondern machen/anpacken??)

Und noch ein kldinsr Binweis: ich bin auch schon mit dinem Pickup auf ebener Strecke steckengeblieben: Allrad nutzt auf "Schmierseife" (so wird der Boden hier bei Regen und da haben wir derzeit genug davon, falls es Ihnen entgangen sein soll), wenn man "Schönwetterreifen" fährt, die straßentauglich, aber ansonsten untauglich sind.
michael von wob 23.09.22 05:10
Besonders "engagierte" Dorflehrer ?
Ich lach mich kaputt. Ich kenne die 2 Lehrer in unserer Dorfschule und Einer säuft wie ein Loch und der Zweite unterrichtet u.a. Englisch und kann keinen Satz fehlerfrei sprechen. In unserem Bezirk sind von 7 Dorfschulen 4 bereits abgerissen und die letzten 3 demnächst. In ein solches Schlammloch kann nur ein
" Lehrer " reinfahren 555. Sorry , aber der o.g. Bericht ist Stuß³ !
michael von wob 23.09.22 04:50
@ Jason , häääää ?
Was hat ihr Post mit dem o.g. Thema zu tun ?
Dieter Kowalski 22.09.22 20:56
@ Redaktion
Tak liegt nicht im Nordosten von Thailand, sondern im Nordwesten.

Anm. der Redaktion
Danke für den Hinweis :-)
MfG Rüegsegger
Norbert Schettler 22.09.22 20:50
Extrem?
So wie das aussieht wäre ein Kettenfahjrzeug auch eine Alternative.
Jason 22.09.22 20:50
Schon ein bisschen anders
als die deutschen Beamtenlehrer, die sich mit 45 wegen Burnout-Syndrom in die Frühpensionierung verabschieden…