Elefantenherde zerstört Ernte von Bauern

Bild: CH3
Bild: CH3

NAKHON RATCHASIMA: Drohnenbilder zeigen eine Herde von mehr als 40 Elefanten, die in einem Wald nur vier Kilometer von einer Bauerngemeinde in der Provinz Nakhon Ratchasima im Nordosten Thailands entfernt umherstreift. Die Landwirte berichten, dass die hungrige Herde in einer Woche 60 Rai Reis, Zuckerrohr und Mais vertilgt hat.

Die Elefanten kamen aus dem Wald im Thap-Lan-Nationalpark, einem Weltnaturerbe, und ging in der Gemeinde Khao Pradu, Unterbezirk Jorokay Hin, Bezirk Khon Buri, auf Nahrungssuche.

Nach einer Woche der Zerstörung haben sich der stellvertretende Bezirksleiter von Khon Buri Sitthikorn Hankharna, Beamte des Nationalparks, Gemeindevorsteher, buddhistische Mönche und Katastrophenstiftungen zusammengetan, um herauszufinden, wie die Herde von den landwirtschaftlichen Flächen vertrieben werden kann.

Die Wärmebilddrohne erfasste etwa 40 Elefanten, aber die Behörden gehen davon aus, dass die Herde insgesamt bis zu 100 Elefanten umfasst.

Die Einheimischen leben von der Landwirtschaft, doch in der vergangenen Woche wurde in einem Gebiet von 60 Rai alles zertrampelt oder gefressen, was die Gemeinde in den wirtschaftlichen Ruin trieb. Die Vorsitzende des Unterbezirks Jorokay Hin, Oraya Luengkatrok, sagte, sie sei besorgt über den großen Schaden, den die wilden Elefanten aus dem Nationalpark den Einheimischen zufügen.

Thailands Elefanten scheinen immer verzweifelter auf der Suche nach Nahrung zu sein, denn immer häufiger gibt es Berichte über Elefanten, die in den Gemeinden des Königreichs Verwüstungen anrichten. Vor einer Woche wurde eine Frau in der Provinz Prachinburi von einem Elefanten geweckt, der durch eine Betonwand in ihre Küche eindrang. Der Elefant steckte seinen Rüssel durch die Wand und stahl fermentierten Fisch und andere Leckereien aus der Küche der Frau.

Einige Wochen zuvor wurde ein Mann in Hua Hin von Elefanten zu Tode getrampelt, die den Kaeng-Krachan-Nationalpark verlassen hatten, vermutlich auf Nahrungssuche.

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Derk Mielig 11.09.22 13:10
@Brylka
Alles drin, was man grundlegend wissen muss, in einfachen Worten, und trotzdem werden es einige nicht verstehen oder nicht wahrhaben wollen.
Klaus Brylka 11.09.22 10:20
Alles was wächst
und alles was kreucht und fleucht auf dieser Welt hat seinen Sinn. Von der Mücke bis zum Elefanten, von giftigen Pflanzen bis zu denen die wir essen, hat die Natur alles geregelt. Sollte sich etwas als Fehlentwicklung herausstellen, wird es über kurz oder lang verschwinden und neues, verbessertes den Platz einnehmen. Irgendwann wird, wenn es so weiter geht, auch der Mensch daran glauben müssen. Der nimmt sich was er will, auch den Lebensraum anderer und wundert sich, wenn sich, wie hier, die Elefanten, die verdrängten sich ihren Lebensraum zurück holen. Wenn sich der Mensch nicht selber ausrottet, woran er ja mit Macht schon arbeitet, wird es die Natur regeln. Spätestens wenn die Meere leergefischt sind, die Massentierhaltung uns mit Antibiotika vollgepumpt hat und der letzte Baum aus Profitgier gefällt ist, werden wir merken, dass Geld nicht schmeckt.
michael von wob 10.09.22 18:26
@ Derk
Wie schlau ist einer der aus dem 3zeiler solche Rückschlüsse über mein Leben und Bildung zieht ohne mich zu kennen? Kann man nix machen und alle die mich im Forum kennen können nur müde staunen .
Derk Mielig 10.09.22 17:00
michael von wob 10.09.22 11:50
Wer den Sarkasmus nicht erkannt hat, sollte sich mit Meinungen zur Intelligenz anderer zurückhalten.
michael von wob 10.09.22 17:00
ok @ Göldner
Wenn sie es so verbissen sehen , ihr Pompem und geschenkt ! Ende und aus .
Thorsten Göldner 10.09.22 16:50
@von wob
Man kann Ihre ursprüngliche Aussage nicht anders verstehen. Wenn sie sich für überlegen und besonders klug halten, dann sollten Sie sich nicht in Satire versuchen. Der Versuch ging leider völlig daneben. Kann halt auch nicht jeder. Ihr Beschwichtigungsversuch kommt leider etwas spät.
michael von wob 10.09.22 16:20
@ Figge & Göldner
Immer wieder schön wie man Leute mit bischen Quatsch auf die Palme bringt. Natürlich haben die Elefanten für die Natur einen Sinn , aber wenn die Menschen sie nicht mehr brauchen läßt man sie verhungern , tötet man sie für das Elfenbein und zerstört ihr Lebensraum. Sie können leider nicht mehr existieren wenn Menschen sich nicht mehr um sie kümmern. Das ist was ich ausdrücken wollte. Beruhigt euch wieder. VG , Tierliebhaber
Michael Figge 10.09.22 15:50
Elefantenherde zerstört Ernte
@michael von wob
KRANK! anderes kann ich diesen Kommentar nicht nennen. Haben Sie einen Nutzen, außer Blödsinn zu schreiben? Hab mich selten so geärgert über einen Kommentar. Völlig Weltfremd!
michael von wob 10.09.22 15:50
@ Göldner
Vielen Dank für die geistreiche Schlußfolgerung. Mein Dreizeiler war zu kompliziert für sie ? Antwort überflüssig !
Thorsten Göldner 10.09.22 15:10
@michael von wob
Was für eine dekadente und primitive Lebenseinstellung! Ich lasse mich ungern zu so einer Aussage hinreißen. Aber in diesem Fall ist sie wohl angebracht. Elefanten sind hochintelligente Tiere. Aber wer keine Bildung hat weiß das natürlich nicht.



Norbert K. Leupi 10.09.22 15:00
Wer war zuerst ?
Exakt ,Herr Seefeldt ! Seit sich die menschlichen Büffel ausgebreitet und vermehrt haben wie Ratten und es immer mehr werden , hat die Tierwelt keinen Platz mehr und leidet ! Wären Tiere Richter , würden Milliarden von Menschen vor Gericht stehen !
Egon Seefeldt 10.09.22 14:00
Wer zuerst?
m. von wob
...“zu nix Nutze“… und ---“zu groß für diese Welt“…
Das entscheiden Sie?

Wer war zuerst hier. Die Tiere oder der Mensch?
Würden sich die menschlichen Tiere nicht so ausbreiten, wäre Platz für alle auf der Erde.
Nur weil Tiere sich nicht wehren können, sind sie keine Kategorie zweiter Klasse.
Erst zur Arbeit verdammen, ausnutzen (natürlich für Kohle) und dann weg oder wie.

Die zweite Klasse beziehe ich eher auf den Menschen, der nicht mal mit seiner sinnlosen Vermehrung halt macht vor den so vielen menschlichen ! Problemen.
Dracomir Pires 10.09.22 14:00
Wie überall auf der Erde gibt es ...
... viel zu viele Menschen. Und NICHT zu viele Elefanten.
Ingo Kerp 10.09.22 13:40
So ist das halt. Zuerst raubt der Mensch den Tieren den Lebensraum und danach beschwert er sich, wenn das Tier den Rüssel / die Schnauze voll hat und sich sein Revier wieder nimmt.
Derk Mielig 10.09.22 13:20
Wenn man den Elefanten ...
... ihren Lebensraum immer öfter und massiver streitig macht, wird man sie über kurz oder lang einfangen müssen, wenn man solche Schäden vermeiden will.
Martin Pohl 10.09.22 12:00
michael v wob
Wie recht du leider hast. Wenn der Mensch es sich aber zur Aufgabe macht, Tierarten zu erhalten, dann muss er auch für deren Ernährung sorgen, und nicht alles für sich beanspruchen.
michael von wob 10.09.22 11:50
@ Martin Pohl
Die Elefanten fressen täglich 200kg Grünzeug und sind zu nix Nutze wenn sie nicht arbeiten. Einfach zu groß für diese Welt .In Laos ist die Situation noch schlimmer , 10tausende Elefanten in der Holzwirtschaft arbeitslos .
Martin Pohl 10.09.22 11:20
Ein sehr großes Problem. Auf der einen Seite will man die Elefanten halten und auf der anderen Seite kann man sie nicht ernähren.