Eiskalter Eingriff bei Fibroadenome

Die Kryoablation ist die neueste nicht-invasive Methode der Entfernung gutartiger Tumore

Die Kryoablation ist die neueste nicht-invasive Methode der Entfernung gutartiger Tumore. Foto: Bumrungrad International
Die Kryoablation ist die neueste nicht-invasive Methode der Entfernung gutartiger Tumore. Foto: Bumrungrad International

BANGKOK: Für die Entfernung gutartiger Tumore gibt es schonende, nicht-invasive Methoden – ohne massive Eingriffe in die Ästhetik des Patienten. Eine der innovativsten Methoden ist die Kryoablation, die von den Krebsspezialisten des Bumrungrad International Hospital in Bangkok durchgeführtt wird.

Bei der Kryoablation, auch Kryochirurgie oder Kryotherapie genannt, wird krankhaft verändertes Gewebe durch Erfrieren zerstört. Dabei wird Stickstoff als Kühlmittel mit einer Temperatur von -170°C mit einer Nadel in die Tumorzellen injiziert – eine Temperatur, bei der das im Gewebe enthaltene Wasser zu Eiskristallen gefriert und abstirbt. Während des Einsatzes der Kältesonden beobachtet der behandelnde Arzt den Fortschritt im Gewebe direkt auf dem Bildschirm seines MRTs, sodass er jederzeit erkennen kann, wie weit das Abtöten der erkrankten Zellen vorangeschritten ist. Es verbleibt eine kleine Narbe von nur 3 mm.

Der Eingriff wird von einem erfahrenen Chirurgen in Zusammenarbeit mit einem multidisziplinären Ärzteteam des Bumrungrad International Hospital durchgeführt. Da der Tumor selbst bei der Kryoablation nur abgetötet, jedoch nicht chirurgisch aus der Brust entfernt wird, ist die Chance, dass die Eistherapie erfolgreich ist, umso größer, je kleiner der Tumor (1–4 cm) ist. Sehr gute Ergebnisse werden bei gutartigen Geschwüren erzielt.

Für wen ist die Methode geignet?

• Personen, die über 18 Jahre alt und nicht schwanger sind sowie keine schweren Krankheiten haben.

• Personen, die Tumore haben, die nicht in der Nähe der Haut liegen.

• Personen, die mehrere Tumore haben, aber nicht mehrfach operiert werden wollen und keine Narben erleiden möchten.

Was sind die Vorteile der Methode?

• Im Gegensatz zur chi­rurgischen Entfernung von Tumoren wird mit der Kryoablation verhindert, dass große Narben und auch die Bildung von Dellen und „Löchern“ zurückbleiben. Die Narbe ist nur 3 mm groß.

• Die Kryoablation ist eine nicht-invasiver Methode, die weniger schmerzhaft ist als der chirurgische Eingriff und auch keinen stationären Aufenthalt im Krankenhaus erfordert.

• Die Genesung ist schnell.

Wie verläuft der Genesungsprozess?

• Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen auftreten, die sich jedoch mit rezeptfreien Schmerzmitteln wie Paracetamol lindern lassen.

• Die Patienten sollten nach dem Eingriff mindestens 72 Stunden die Narbe mit einem wasserdichten Pflaster schützen.

• Nach dem Eingriff sollten Patienten drei Tage lang kein Sport treiben und auf schweres Heben verzichten.

• In manchen Fällen erleiden die Patienten geringfügige Blutergüsse, die jedoch innerhalb von sieben Tagen von selbst abklingen.

• Sieben Tage nach dem Eingriff erfolgt eine ärztliche Nachkontrolle.

 Wann ist der Tumor verschwunden?

Der abgestorbene Tumor wird nach einigen Monaten vom Körper abgebaut und durch neues, hoffentlich gesundes Gewebe ersetzt. Anfangs spüren Patienten möglicherweise noch einen Knoten, der jedoch zunehmend schrumpft, bis er verschwunden ist. Dieser Prozess kann mit Ultraschall überwacht werden.

Die vorliegende Gesundheitskolumne wurde in Zusammenarbeit mit den Spezialisten der Esperance Clinic des Bumrungrad International Hospital in Bangkok erstellt. Das Krebstherapiezentrum befindet sich im 11. Stock des Bumrungrad International Tower. Auskünfte werden unter der Rufnummer +66 (0)2-011.5888 erteilt.

Für weitere Informationen zu den nicht-invasiven Behandlungspaketen von Bumrungrad International scannen Sie einfach diesen QR-Code:

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