Chinesen und Inder von Visagebühren befreit

Ein chinesische Touristengruppe auf Besichtigungstour im Großen Palast in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak
Ein chinesische Touristengruppe auf Besichtigungstour im Großen Palast in Bangkok. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Das Wirtschaftskabinett der Regierung will am Freitag über den Vorschlag des Tourismusministeriums entscheiden, die Visagebühren für Urlauber aus China und Indien ein Jahr lang auszusetzen, und zwar ab 1. November.

Das soll für alle Touristen der beiden Länder gelten, die nicht länger als 15 Tage in Thailand bleiben möchten. Laut dem Tourismus- und Sportminister Pipat Ratchakitprakarn soll die einjährige Befreiung von der Visagebühr in Höhe von 2.000 Baht dazu beitragen, mehr chinesische und indische Touristen nach Thailand zu bringen. Die Ankünfte von Urlaubern aus China gingen im ersten Halbjahr im Jahresvergleich um 4,73 Prozent auf 5,65 Millionen zurück, im Gegensatz zu Ankünften aus Indien, die in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 24 Prozent auf 978.000 stiegen.

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Rudolf Lippert 19.08.19 10:29
@ Siam Fan
Wenn die Chinesen tatsächlich nur so kurz kommen (können+tun), dann wären 2.000 THB Visa Gebühr für ein paar Tage eine extrem gute Einnahmequelle für TH. Man schlachtet doch nicht das fetteste (umsatzstärkste) Schwein zuerst (rein wirtschaftlich gesehen). Da wäre es doch effektiver z.B. den Europäern bis 180 Tage oder wie auch immer, die Visa Gebühren zu reduzieren. Die bleiben dann wochenlang und geben wochenlang Geld aus. - Aber Sie sagen es ja, vermutlich haben sie die falschen Berater.
Siam Fan 18.08.19 10:47
Falsches goldenes Kalb!
Es gibt nur 70mio Chinesen, die einen Reisepasss haben. Chinesen habe nur 5 Tage Urlaub und wenn sie 10Jahre Betriebszugehörigkeit haben, bekommen sie 10 Tage Urlaub. Sie haben also unter Berücksichtigung von Hin-und Rückflug etwa 500mio Übernachtungen. Alleine die Deutschen können rd 2.000 mal übernachten (ohne Rentner). Es ist nicht nur das falsche goldene Kalb, dem die Thailänder (Tourismusindustrie) nachrennen, sie haben offensichtlich auch noch die falschen Berater.
Tom Wigger 17.08.19 05:52
Verwirrende Schlagzeilen-Titel!
Wäre angebracht, die Schlagzeilen-Titel genauer zu schreiben. In diesem Fall kann was ganz anderes Verstehen als das es nur um die Gebühren für ein Visa geht!
Siam Fan 17.08.19 05:51
"Dr. Ulm": Zurück ins Jahr 1960"
DAS gilt dann aber auch für China!
Thomas Thoenes 17.08.19 05:50
Chinas größte Investition in den letzten Jahren
war die Visumsgebühr von 2.000 Baht mal 20 MIO Chinesen. Also mehr oder weniger die größte (einzige) Einnahmequelle durch Chinesen neben Steuern und Gebühren von Chinesischen Reiseveranstaltern, Busunternehmen, Shoppingcentern für den Thailändischen Staat. Der vorangegangene Versuch diese zu erlassen hat schon ne Menge Geld gekostet und nicht viel gebracht wie die fallenden Touristenzahlen der Chinesen zeigen. Ich glaube kaum das der Vorschlag erneut auf fruchtbaren Boden fällt. 42 MRD Baht Verlust bei geplanten 20 MIO Chinesen und 1 MIO Inder sind nicht mal eben zu verkraften und werden auch nicht durch Investitionen aufgefangen die man versucht mit der Zahl von jährlich 40 MIO Touristen ins Boot zu holen. Also ich würde auf nein setzen. Die Idee des Jahrhunderts wäre, chinesische Casinos zu erlauben. Bauboom in biblischen Ausmaßen mit 100 MIO chinesischen Touristen jährlich garantiert. 555