Ein Zentrum für Beschwerden über private Hospitäler

Foto: The Nation
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BANGKOK: Mitte kommenden Monats will die Abteilung Innenhandel des Handelsministeriums ein Zentrum einrichten für Beschwerden von Patienten privater Krankenhäuser.

Zum 31. Juli müssen die 353 privaten Krankenhäuser des Landes freiwillig Aufzeichnungen vorlegen, was sie für mehr als 3.000 Arzneimittel beim Einkauf zahlen und welchen Preis sie beim Weiterverkauf an Patienten verlangen. Laut Prayot Pensut, dem stellvertretenden Generaldirektor der Abteilung, ist es das Ziel, den Verbrauchern eine faire Preisgestaltung zu gewährleisten. Bisher hätten zum 12. Juli erst 70 Krankenhäuser Preisnachweise eingereicht. Die Aufzeichnungen werden unter www.dit.go.th veröffentlicht, damit die Bürger vor dem Besuch eines Krankenhauses die wahrscheinliche Preisspanne überprüfen können. Das Zentralkomitee des Innenhandels wird die Preisobergrenzen für medizinische Versorgung und Dienstleistungen festlegen. Das Beschwerdezentrum wird auf dem Gelände der Abteilung in Sanam Bin Nam in Nonthaburi für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Es gibt jedoch auch die Hotline 1569, und Thais können Beschwerden in den Büros des Handelsministeriums ihrer Provinz einreichen. Abteilungsbeamte werden für das Zentrum in Nonthaburi und die Provinzbüros geschult, damit sie über verschiedene Medikamente und die damit verbundenen Gesetze und Vorschriften informiert sind.

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Thomas Thoenes 16.07.19 20:42
Ich war eben mal auf der angegebenen Webseite.
1. Wie bei vielen Thailändischen Seiten funktionieren fast keine Links in der englisch sprachigen Version. 2. Die letzten News sind vom 12. Aug. 2017 also nicht wirklich aktuell. 3. Von Krankenhäusern, Medikamenten und Preisen ist dort nichts zu finden.
Wolfgang Krichel 16.07.19 13:39
Geht doch
Positiv sehe ich es als Vorteil an in Thailand immer schnell behandelt zu werden.Da ich bislang auch keine Probleme hatte und mein Geld in Deutschland relativ schnell zurück bekam war dies für mich ok
Walter Pfau 16.07.19 13:36
Den bereits in einer Notlage...
..."über den Tisch gezogenen" hilft das natürlich nicht weiter. Nachdem auch die Touristenpolizei in meinem Fall nicht reagiert hat, wäre es sinnvoll, für die zukünftigen Opfer auch eine e-Mail Adresse einzurichten, an deren Ende zumindest English verstanden wird (das kann wohl jeder „Qualitäts-Tourist“) und die schwarzen Schafe aus dem Verkehr gezogen werden. Aber so schleppend wie sich das Projekt "auf freiwilliger Basis" entwickelt, wird es wohl bald wieder zu den Akten gelegt. Schjon allein der Umstand, dass nur Preisnachweise für Medikamente überprüft werden, und keine Preise über Krankheit-Behandlungen ist nur die halbe Wahrheit. Na ja, wenigstens etwas.....