Ein Dach krönt den neuen Bali-Hai-Pier

Pattayas Anleger für die Koh Larn-Fähren wird aufwendig renoviert

Als Teil des Fährhafens nach Koh Larn ist der Bali-Hai-Pier ein Touristen-Hotspot, der der täglich von Tausenden Menschen genutzt wird. Er wird aktuell aufwendig renoviert. Bild: PR Pattaya
Als Teil des Fährhafens nach Koh Larn ist der Bali-Hai-Pier ein Touristen-Hotspot, der der täglich von Tausenden Menschen genutzt wird. Er wird aktuell aufwendig renoviert. Bild: PR Pattaya

PATTAYA: Die Stadtverwaltung von Pattaya verfolgt aufmerksam die Fortschritte bei der Renovierung des Bali-Hai-Piers in Süd-Pattaya, Hauptanlegestelle für die Koh Larn-Fähren und Ausflugsboote der Touristenmetropole.

Bürgermeister Poramet Ngampichet inspizierte kürzlich gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Manot Nongyai und anderen Amtsträgern persönlich die Baustellen.

Schutz vor Sonne und Regen

Angesichts der Tatsache, dass eine beträchtliche Anzahl von Einwohnern, Touristen, Schülern und Reisenden regelmäßig zwischen der Insel Koh Larn und Pattaya pendelt, hat die Stadtverwaltung erkannt, dass bei Regen nicht ausreichend Unterstände vorhanden sind. Um diesen Bedarf zu decken, wurde das Budget für den Bau von Überdachungen an der Uferpromenade am Bali-Hai-Pier genehmigt. Diese Maßnahme soll den Menschen mehr Komfort bieten und sie vor Sonne und Regen schützen.

Eine 310 Meter lange Dachkonstruktion soll die Besucher nach der Fertigstellung vor Sonne und Regen schützen. Foto: PR Pattaya
Eine 310 Meter lange Dachkonstruktion soll die Besucher nach der Fertigstellung vor Sonne und Regen schützen. Foto: PR Pattaya

Im Fokus der Vor-Ort-Inspektion stand der Fortschritt der Renovierungsarbeiten an den Hauptlaufwegen der Pier-Plattformen über eine Strecke von insgesamt 460 Metern. Zusätzlich zu den Betonarbeiten werden verstärkende Carbonfaser-Streben installiert, um die Haltbarkeit der Brücke zu verbessern. Die Arbeiten sollen bis Mai dieses Jahres abgeschlossen sein.

Mehr Komfort und Sicherheit

Die Überdachung der Uferpromenade am Bali-Hai-Pier wird von der Firma A.O. Steel Limited durchgeführt, die bereits mit der Installation der Dachstrukturen über einer Strecke von 310 Metern begonnen hat. Es wird erwartet, dass die Montage bis März dieses Jahres abgeschlossen sein wird.

Die Stadtverwaltung betonte, dass diese Modernisierungsprojekte nicht nur die Sicherheit und den Komfort der Bürger und Touristen verbessern, sondern auch die touristische Attraktivität Pattayas fördern werden. Die Maßnahmen passen sich den Entwicklungsplänen für die Eastern Economic Corridor (EEC) an und unterstützen das Wachstum des Tourismus in der Region.

Zu eng bemessen: Das neue Parkhaus in Naklua erweist sich als Fehlkonstruktion, finden viele Einwohner. Foto: Pattaya Watchdog
Zu eng bemessen: Das neue Parkhaus in Naklua erweist sich als Fehlkonstruktion, finden viele Einwohner. Foto: Pattaya Watchdog

Neues Parkhaus in der Kritik

Es bleibt zu hoffen, dass die Renovierung des Bali-Hai-Piers ein besseres Ergebnis erzielen wird als das neuerrichtete Parkhaus am Fischmarkt in Naklua, das ein weiteres Vorzeigeprojekt von Pattayas Stadtverwaltung unter der Führung von Bürgermeister Poramet Ngampichet ist und sich mit zunehmender Kritik aus der Bevölkerung konfrontiert sieht. Das Hauptärgernis stellt die zu geringe Größe des Bauwerks per se dar sowie die viel zu enge Ein- und Ausfahrt, weshalb erboste Bürger von einer Fehlkonstruktion und Verschwendung von öffentlichen Steuergeldern sprechen. Denn große Fahrzeuge, wie z.B. die in Thailand beliebten Pick-up-Trucks, können nur mit großer Mühe und Not die engen Kurven und Rampen im Parkhaus bezwingen. Da sich im Parkhaus auf den Rampen auch Fahrzeuge entgegenkommen, ist die Unfallgefahr groß und das Chaos riesig, beschweren sich verärgerte Bürger in der Facebook-Gruppe „Pattaya Watchdog“, die sich dem Bekanntmachen von städtebaulichen Missständen in Pattaya gewidmet hat.

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Chris Jomtien 18.02.24 18:00
Es bleibt zu hoffen ...
... das die Stadtverwaltung nicht ausschließlich an den Schutz vor Sonne und Regen gedacht hat, sondern auch daran ob die Brücke ausreichend tragfähig ist um der zusätzlichen Belastung durch das Gewicht und der Windlast des Daches standzuhalten.