«Durian Fiesta» in Singapur

Foto: epa/Diego Azubel
Foto: epa/Diego Azubel

SINGAPUR: Das könnte eine anrüchige Sache werden: Ein Luxushotel in Singapur zelebriert ab dem Wochenende auf dem Menü eine «Durian Fiesta».

Das große stachelige Obst heißt nicht umsonst auch Stinkfrucht und schmeckt sehr gewöhnungsbedürftig. Es gibt aber Liebhaber. Das «Goodwood Park Hotel» verspricht neue Kreationen und alte Favoriten rund um die Durian: Torten, Frischkäse oder frittiertes Obst.

Das Hotel hofft trotz des auch in dem südostasiatischen Stadtstaat grassierenden Coronavirus auf Gourmets. Es seien Vorsorgemaßnahmen getroffen worden, hieß es. «Wir sind optimistisch, dass Gäste, die unser Durian-Gebäck lieben, auch trotz der Covid-19-Lage weiter ihre Durian-Gelüste stillen werden», sagte ein Hotelsprecher.

Durian riecht so übel und faulig, dass sie nicht mit ins Flugzeug darf. Auch in Hotelzimmern und U-Bahnen in Südostasien gibt es Hinweise, das Obst möge doch bitte draußen bleiben. Ein Durian-Eis zu essen, ist eine Mutprobe, die übel aufstoßen kann. Der Reisebuchautor Martin Schacht schreibt hingegen in seiner «Gebrauchsanweisung für Thailand», der Geschmack der Durian sei eine kleine Sensation, mit nichts, was er kenne, vergleichbar: «Am ehesten Vanillepudding mit einem Hauch von Chili und Käse.»

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