Drei Tote bei Gasexplosion in russischem Wohnhaus

Eine Gasexplosion in einem neunstöckigen Wohnhaus in Noginsk. Foto: epa/Yuri Kochetkov
Eine Gasexplosion in einem neunstöckigen Wohnhaus in Noginsk. Foto: epa/Yuri Kochetkov

JELEZ: Bei einer Gasexplosion sind südlich von Moskau mehrere Bewohner eines Wohnhauses ums Leben gekommen. Derartige Unglücke sind in Russland keine Einzelfälle - besonders im Herbst.

Bei einer Gasexplosion in einem Wohnhaus in Russland sind mehrere Menschen gestorben, darunter ein Kind. Es seien drei Leichen aus den Trümmern nahe der Stadt Jelez rund 350 Kilometer südlich von Moskau geborgen worden, meldeten mehrere Agenturen unter Berufung auf die Ermittler. Bei dem Unglück in der Nacht zum Samstag starb demnach auch ein elf Jahre altes Mädchen.

Fotos zeigen, dass ein Teil des zweistöckigen Gebäudes komplett in sich zusammengesackt war. Zum Zeitpunkt der Explosion sollen sich 25 Menschen in den 16 Wohnungen des Hauses aufgehalten haben. Nach dem Unglück suchten Rettungskräfte stundenlang nach möglichen weiteren Opfern. Die Ursache der Explosion wird untersucht.

Verletzt wurden insgesamt sechs Menschen. Fünf von ihnen - darunter ein Kind - wurden in Krankenhäusern behandelt. Keiner der Verletzten schwebe in Lebensgefahr, hieß es von den Behörden.

In Russland kommt es besonders im Herbst immer wieder zu Gasexplosionen: Wenn die Heizsaison noch nicht begonnen hat, es aber schon kalt ist, halten viele Menschen ihre Wohnungen mit einem Gasherd warm. Erst in der vergangenen Woche waren bei einer Explosion in einem Hochhaus bei Moskau sieben Bewohner ums Leben gekommen.

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