Nach mutmaßlichem Tötungsdelikt in der Schweiz läuft Obduktion

Foto: Pixabay/Hebi B.
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ESCHENZ: Die Umstände des Todes eines Deutschen und seiner beiden Kinder in der Schweiz sind weiter unklar. Wie ein Sprecher der Kantonspolizei Thurgau am Montag berichtete, wird das Ergebnis der Obduktion abgewartet. Ein genauer Zeitpunkt, wann das Resultat vorliegen werde, sei noch unklar. Bei den Toten handelt es sich um einen 38-Jährigen sowie einen vier Jahre alten Jungen und ein siebenjähriges Mädchen. Der genaue Herkunftsort blieb weiter unklar.

Die Leichen waren Sonntag in einer Wohnung in Eschenz bei Stein am Rhein im Kanton Thurgau entdeckt worden, etwa 30 Kilometer nördlich von Winterthur.

Laut Polizei lebte der Deutsche schon länger in der Nordschweiz. Nach Spekulationen in Medienberichten könnte der Vater erst seine Kinder und dann sich selbst getötet haben. Das Nachrichtenportal «20Min» hat nach eigenen Angaben die Mutter der Kinder telefonisch erreicht. Sie habe angegeben, ihr Ex-Freund habe jedes zweite Wochenende die Kinder geholt. «Er war psychisch angeschlagen und hat die Trennung nicht verkraftet.»

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