Drei Deutsche stürzen in den Alpen in den Tod

Foto: Pixabay/Andreas Schur
Foto: Pixabay/Andreas Schur

TANNHEIM/ST. ANTÖNIEN/WARTH: Tödliches Wochenende in den Bergen: Drei Deutsche verunglücken bei Touren in Österreich und der Schweiz. Zwei Opfer kommen aus Nordrhein-Westfalen.

Drei deutsche Wanderer sind in den vergangenen Tagen in den Alpen vor den Augen ihrer Familien in den Tod gestürzt. Zwei Männer starben laut Polizeiangaben in Österreich, ein Urlauber verunglückte in der Schweiz. Alle Männer konnten nur noch tot geborgen werden.

Ein Wanderer aus Nordrhein-Westfalen stürzte am Freitagnachmittag im österreichischen Tirol auf 1770 Metern Seehöhe zunächst über eine steile Böschung und anschließend über eine annähernd senkrechte Felswand. Der 74-Jährige war gemeinsam mit seiner Frau und einer Bekannten in Tannheim nahe der deutschen Grenze talwärts Richtung Traualpe unterwegs. Der Steig, auf dem der Unfall passierte, ist rot markiert. Das entspricht einer «mittelschweren» Einstufung des Bergweges. Die Passagen sind dort oft schmal und steil.

Ebenfalls am Freitagnachmittag kam ein 52-Jähriger bei einem Absturz in der Schweiz ums Leben. Der Deutsche fiel laut Polizeiangaben bei einem Aufstieg am Klettersteig im Kanton Graubünden etwa 100 Meter tief. Seine Frau und weitere Familienmitglieder gingen die Tour gemeinsam mit dem Verunglückten. Zur genauen Herkunft des Deutschen gab es keine weiteren Angaben.

Ein weiterer Mann aus Nordrhein-Westfalen verlor schließlich am Samstag sein Leben in den österreichischen Bergen. Der Wanderer aus Bad Oeynhausen stieg gemeinsam mit seiner Frau auf das Karhorn in Vorarlberg nahe der deutschen Grenze auf, wie die Polizei berichtete. Am Gipfel traf sich das Paar mit seiner Tochter und ihrer Begleitung, die einen anderen Weg gegangen waren. Gemeinsam wollten sie wieder in das Tal absteigen, als es zum Unfall kam. Der 57-Jährige rutschte auf losem Geröll aus und stürzte daraufhin etwa 100 Meter über eine steil abfallende Felswand. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

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Markus Boos 07.09.20 17:37
Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Wer diesen Satz liest ist klar angewidert.
Wer nicht lesen kann bleibst vor solchem Scheiss verschont
Hubert Küpper 07.09.20 15:16
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
@ Herr Brecht
Es steht doch im Text.... Wanderer auf Touren.
bert brecht 06.09.20 19:07
im Berg gearbeitet?
hatten die im Berg gearbeitet oder ihr Leben just for fun auf's Spiel gesetzt?