Der tiefe Fall des Jan Ullrich

​Doping, Alkohol, Drogen, Festnahmen

Foto: epa/Gian Ehrenzeller
Foto: epa/Gian Ehrenzeller

BERLIN (dpa) - Jan Ullrich löst 1997 einen nie da gewesenen Radsport-Boom in Deutschland aus, als er die Tour de France gewinnt. Doch es folgt erst der tiefe Fall im Sport, dann in seinem Leben. Innerhalb weniger Tage wird er auf Mallorca und in Frankfurt festgenommen.

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 11.08.18 15:12
Und als man dachte J. Ullrich sei unten angekommen, schaffte er es aus eigenem antrieb noch ein Stück tiefer zu landen. Bei offensichtlich vermehrten Alkohol- und Drogenkonsum hält sich das Mitleid ihm gegenüber in sehr engen Grenzen.
Rudolf Lippert 11.08.18 11:56
Schicksal
Leistungssport ist mit viel Geld, Anerkennung, Ruhm verbunden. Fast wie im antiken Rom im Circus Maximus. Kaum jemand realisiert wie hart das hinter den Kulissen ist. Nicht jede Persönlichkeit verkraftet nach Glanz und Glorie einen persönlichen Abstieg, zu sehen wie das einstmals Erreichte nun in weite Ferne rückt und man selber sich weiter davon entfernt. Die Presse jubelt wenn man top ist, ist man unten, trampelt sie auf einem herum. Viele Prominente verkraften das nicht. Hoffen wir, dass Ullrich sich wieder auf die Basics seines Lebens konzentrieren kann und wieder in sich selbst Halt findet. Ich kann mich noch gut erinnern wie viele um mich herum seinerzeit Radsport begannen, wie ein Hype. Vorher war das gefühlt eher was für Belgier und Franzosen. Danke Jan.
Rainer Franzolet 11.08.18 09:32
Jan Ullrich
Ich habe selber mal Leistungssport betrieben. Die Erfahrungen mit Verbänden, Medien, Doping und Manipulationen lassen mich eine Menge Verständnis für Jan Ullrich zeigen. Sport funktioniert wie Politik und Medien. Parasiten und Betrüger dominieren so gut wie immer. Jeder vermeintliche Journalist, der aus welchen Gründen auch immer zensiert sollte vorher noch mal in den Spiegel gucken. Könnte das letzte mal sein ohne zu kotzen.