Diagnose und Therapie von Arrhythmie

Das Arrhythmie-Zentrum von Bumrungrad International ist weltweit führend

Dank CardioInsight-Mapping können Problemzellen präzise lokalisiert werden, um passende Lösungen zu erhalten. Foto: Bumrungrad International
Dank CardioInsight-Mapping können Problemzellen präzise lokalisiert werden, um passende Lösungen zu erhalten. Foto: Bumrungrad International

BANGKOK: Man spricht von einer Arrhythmie, wenn das Herz von seinem normalen Sinusrhythmus abweicht – angefangen von einer harmlosen Abfolge des Herzschlags bis hin zu lebensbedrohlichen, unregelmäßigen Herzschlägen. Die gute Nachricht ist, dass die meisten Patienten nach der Diagnose und Therapie ein normales Leben weiterführen können. Das Arrhythmie-Zentrum des Bumrungrad International Hospital in Bangkok verbindet technische medizinische Fortschritte mit wegweisender Forschung und Expertenwissen von Weltklasse.

Innovative Erkenntnisse

Ein innovatives Diagnoseinstrument ist die nichtinvasive elektrokardiographische Darstellung von elektrischen Reizleitungen, kurz „CardioInsight, das im Jahr 2017 vom weltbekannten Elektrophysiologen Professor Dr. Koonlawee Nadamanee im Arrhythmie-Zentrum eingeführt wurde. Bumrungrad International war eines der ersten Krankenhäuser weltweit, die dieses von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) geprüfte Mapping-Instrument einsetzen. Der Vorteil gegenüber eines herkömmlichen EKGs ist, dass es ohne invasive Verfahren 3D-Karten von Herzzellenproblemen erstellt. Mit Hilfe dieses Verfahrens kann unter Umständen auch die traditionelle Elektrophysiologie-Studie (EPS) vermieden werden, bei der ein Katheter eingesetzt wird.

Diagnose von Arrhythmie

Bei Herzrhythmusstörungen unterscheidet man zwischen Herzblock und Bradykardie. Bei einer Bradykardie handelt es sich um einen verlangsamten Herzschlag, wobei die supraventrikuläre Tachykardie durch plötzliches Herzrasen gekennzeichnet ist. Die häufigste Art der Herzrhythmusstörung ist das Vorhofflimmern, das zu einem beschleunigten, unregelmäßigen Herzschlag führt. Bei der Diagnose ist die erste Maßnahme oft ein EKG, es existieren jedoch auch detailliertere Instrumente, wie beispielweise ein Echokardiogramm, bei dem ein Ultraschall-Scan des Herzens angefertigt wird.

Bei einer EPS wird mit Hilfe von Diagnosekathetern, die in eine Vene in der Lendengegend eingeführt werden, Probleme elektrischer Aktivität lokalisiert und in manchen Fällen auch eine Reaktion stimuliert. Dies dient dazu, die jeweilige Ursache festzustellen, die geeignetste Behandlung zu finden und Risikopatienten zu identifizieren. Dieses Verfahren erfolgt meist unter Verwendung eines leichten Beruhigungsmittels und lokaler Betäubung.

Ein Holter-Monitor ist ein tragbares EKG-Gerät, das die jeweiligen Vorgänge im elektrischen System über einen Zeitraum von 24 Stunden oder länger aufzeichnet. Bei sporadischen Herzrhythmusstörungen kann auch ein Event-Recorder oder ein implantierbarer Loop-Recorder verwendet werden, um Unregelmäßigkeiten festzuhalten, sobald sie auftreten. Bei körperlicher Belastung erhöht sich die Herzfrequenz. Ebenfalls, wenn sie bei einem Dobutamin-Stress-Echokardiogramm (DSE) durch Medikamente nachgeahmt wird. Dies dient der Kontrolle, ob ein Gesundheitsproblem mit einer koronaren Herzkrankheit in Verbindung steht. Eine Kipptischuntersuchung kann ebenfalls zeigen, wie das Herz auf verschiedene Körperhaltungen (liegend/ stehend) reagiert. Eine abnormale Herzfrequenz kann zu Herzklopfen, Atemnot, Ohnmachtsanfällen und Schwindelgefühlen führen. Da diese Symptome jedoch nicht nur bei Arrhythmie auftreten, ist eine aussagekräftige Untersuchung unausweichlich.

Möglichkeiten der Behandlung

CardioInsight-Mapping ist fortschrittlich, da erfolgreiche Diagnosedetails der Schlüssel zur Feststellung der besten Behandlungs- und Kontrollmöglichkeiten sind. Der entscheidende Faktor ist jedoch die Möglichkeit, jene Problemzellen präzise zu lokalisieren, um passende Lösungen zu erhalten. Weitere Behandlungsmöglichkeiten reichen von der Verabreichung von Arzneimitteln bis hin zu chirurgischer Behandlung. Möglich ist auch die Implantierung eines Herzschrittmachers, um den Herzschlag durch elektrische Impulse zu regulieren. Eine weitere Option ist der Einsatz eines implantierbaren Kardioverter-Defibrillators (ICD), der das Herz defibrilliert und dadurch als Schrittmacher fungiert. Die Kardioversion wiederum setzt elektronisch einen Schlag aus, der das Herz zu einem normalen Rhythmus wechseln lässt. Sie wird unter Sedierung oder Narkose durchgeführt.

Umgang mit der Krankheit

Beim Umgang mit Herzrhythmusstörungen geht es im Grunde darum, sowohl die Grundursachen als auch die verstärkenden Faktoren zu verstehen. Ein ungesunder Lebensstil, wie z.B. starker Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung, kann zur Entstehung von Vorhofflimmern führen. Ebenso Tabakkonsum, Bewegungsmangel und der Konsum von koffeinhaltigen Getränken. Auch wenn Vorhofflimmern bei älteren Menschen häufiger auftritt, kann es Menschen jeden Alters betreffen, beispielsweise bei Viruserkrankungen und Herzversagen oder bei Medikamenten- und Drogenkonsum. Zur Behandlung werden blutverdünnende Medikamente oder Rezepturen verschrieben, die der Regulierung der Herzfrequenz dienen.

Weitere Informationen erhält man unter der Rufnummer 02-066.8888 per E-Mail an heartcenter@bumrungrad.com sowie über LINE (ID: @biheartcenter).
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