Coronavirus erreicht Afrika (Zusammenfassung)

​Wirtschaft und Tourismus schwer betroffen

Foto: epa/Hayoung Jeon
Foto: epa/Hayoung Jeon

Zahl der Infektionen in China steigt auf über 66 000

PEKING (dpa) - Die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist erneut gestiegen.

Wie Chinas Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, wurden landesweit 143 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind nun nach offiziellen Angaben 1523 Opfer auf dem chinesischen Festland bestätigt worden. Die Zahl der neu nachgewiesenen Erkrankungen stieg dort um 2641 auf 66 492 Fälle. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang etwa 600 Erkrankungen bestätigt, davon 16 in Deutschland.

Die Rückreise von zig Millionen Chinesen, die nach den wegen Covid-19 verlängerten Ferien wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, lässt neue Infektionswellen befürchten. «Wir sind momentan nicht in der Lage, die Dynamik des Ausbruchs zu prognostizieren», sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Donnerstag in Berlin. Bisherige Daten deuten demnach darauf hin, dass die neue Lungenerkrankung Covid-19 in China ähnlich verläuft wie eine schwere Grippewelle. Der Berliner Virologe Christian Drosten erklärte, dass sich Sars-CoV-2 wie das Influenzavirus im Rachen vermehre, was es ansteckender mache als anfangs vermutet.

In China war die Zahl erfasster Infektionen am Donnerstag dramatisch um etwa 15 000 gestiegen, weil sich die Zählweise in der besonders betroffenen Provinz Hubei verändert hatte. Die Vorgabe ist dort nun, auch klinische Diagnosen von Covid-19 zu erfassen, nicht mehr nur über Labortests bestätigte. Bei den 4823 neuen Infektionen mit Sars-CoV-2 von Donnerstag auf Freitag allein in Hubei wurden 3095 Fälle mit nur klinischer Diagnose mitgerechnet, wie die Gesundheitskommission der Provinz berichtete. Im Rest des Landes verwendet diese Zählweise nicht.

Außerhalb von Festland-China sind in mehr als zwei Dutzend Ländern rund 580 Fälle bestätigt. Auch hier gehen viele Experten von zahlreichen nicht erfassten Infektionen aus. In Deutschland wurden bisher 16 Infektionen festgestellt. Experten schließen aber nicht aus, dass es auch hierzulande bisher nicht erkannte Fälle gibt.


PHNOM PENH (dpa) -Aufatmen konnten die Menschen auf dem Kreuzfahrtschiff «Westerdam»: Nach tagelanger Irrfahrt durch asiatische Gewässer konnten die ersten von knapp 2300 Gästen und Crewmitgliedern am Freitag in Kambodscha das Schiff verlassen. Die deutsche Botschaft schrieb bei Twitter, die erste Gruppe der Deutschen reise am Abend Richtung Frankfurt, die übrigen Passagiere am Folgetag.

In Thailand sollte die «Aidavita» im Hafen von Laem Chabang ankommen - laut Hafenbehörde Freitag gegen 23.00 Uhr Ortszeit. Die Reise wurde deutlich abgekürzt und soll am Wochenende in Bangkok vorbei sein. Das Kreuzfahrtschiff mit rund 1100 Passagieren zumeist aus Deutschland und 400 Crewmitgliedern hatte zuvor nicht in Vietnam anlegen dürfen. Auf beiden Schiffen waren keine Coronavirus-Fälle bekannt.

Die Reederei stellt die Asienfahrten der «Aidavita» und «Aidabella» wegen der Covid-19-Ausbreitung und zunehmender Reiseeinschränkungen für diese Saison ein. Regulär hätte das Programm noch bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen, hieß es von Aida Cruises. «Die Schiffe werden in andere Fahrtgebiete überführt.»

Nach dem Nachweis von inzwischen mehr als 200 Infektionen auf der vor Yokohama in Quarantäne liegenden «Diamond Princess» zögern asiatische Länder, Kreuzfahrtschiffe überhaupt noch in ihre Häfen einlaufen zu lassen. Nachdem die «Westerdam» von Thailand, Taiwan, Japan, Guam und den Philippinen abgelehnt worden war, hatte das aus Hongkong kommende Schiff am Donnerstag in Sihanoukville in Kambodscha anlegen können. Unter den Passagieren waren nach Angaben der Reederei Holland America Line 57 Deutsche.


DEUTSCHLAND: Ziel in Deutschland ist es nach RKI-Angaben, eine Erkrankungswelle hinauszuzögern. Möglichst vermieden werden soll demnach, dass eine Covid-19- und die derzeitige Grippewelle zusammenfallen. Drosten wies allerdings auf begrenzte Möglichkeiten der Eindämmung hin: «Irgendwann wird es wahrscheinlich dazu kommen, dass unbemerkte Infektionen plötzlich bemerkt werden.» Die derzeit aus China bekannten Zahlen seien mit Vorsicht zu genießen, betonten die Experten. «Es sind Trends», so Wieler.

JAPAN: In Japan war am Donnerstag erstmals ein mit Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben: eine Frau in ihren 80ern in der Provinz Kanagawa nahe Tokio. Zudem sei ein Arzt in der 400 Kilometer entfernten Präfektur Wakayama positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf Behörden. Der Mann in seinen 50ern zeige Symptome einer Lungenentzündung, sei sonst aber in stabilem Zustand, hieß es. Das Krankenhaus Saiseikai Arida, in dem der Arzt arbeite, nehme vorerst keine Patienten mehr auf, berichtete die Zeitung «Nikkei Asian Review».

SINGAPUR: In Singapur sagte Premier Lee Hsien Loong, dass die wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 wahrscheinlich die der Sars-Epidemie von 2002/2003 übertreffen werden. Die Interimschefin des französischen Autobauers Renault, Clotilde Delbos, warnte vor Risiken im Zusammenhang mit Covid-19. Der Konzern habe dafür ein Krisenmanagement eingesetzt. Aus der besonders betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina kommen viele Autoteile.

Immer stärkere Auswirkungen hat Covid-19 auf die Wirtschaft. Fluggesellschaften müssen sich auf Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe einrichten. Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7 bis 4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus dürften stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie 2002/2003.


Corona-Krise bringt Luftverkehr Umsatzverlust in Milliardenhöhe

MONTREAL/FRANKFURT (dpa) - Wegen der Corona-Krise müssen sich die Fluggesellschaften auf Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe einrichten. Die Internationale Zivilluftfahrtbehörde ICAO geht in einer ersten Schätzung von 4 bis 5 Milliarden Dollar (3,7-4,6 Mrd Euro) für das erste Quartal aus. Die ökonomischen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus dürften stärker ausfallen als bei der Sars-Epidemie im Jahr 2003.

Der Organisation zufolge haben ausländische Airlines ihr Angebot zum chinesischen Festland inzwischen um 80 Prozent reduziert, während die heimischen Carrier 40 Prozent weniger internationale Verbindungen anboten. Rund 70 Gesellschaften hätten ihr Angebot ganz unterbrochen, weitere 50 die Verbindungen ausgedünnt.

Ursprünglich sei für das erste Quartal ein Angebotsausbau um 9 Prozent geplant gewesen, so die ICAO. Nun sei für diesen Zeitraum mit einem Rückgang um bis zu 41 Prozent im Vergleich zu den Planungen zu rechnen, was bis zu 19,6 Millionen Passagieren entspreche.

In den Umsatzschätzungen seien weder das Frachtgeschäft noch Inlandsflüge oder Verbindungen nach Hongkong, Macao oder Taiwan berücksichtigt. Umsatzverluste durch ausbleibende chinesische Touristen würden ebenfalls in Milliardenhöhe in Japan und Thailand erwartet.


Coronavirus-Infizierte fuhr in London mit Uber ins Krankenhaus

LONDON (dpa) - Nach den ersten bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen wächst in London die Sorge vor einer Ausbreitung des neuartigen Virus. Eine Frau hatte sich entgegen den Anweisungen direkt in einer Notaufnahme in der britischen Hauptstadt vorgestellt, wie das Krankenhaus im Stadtteil Lewisham am Donnerstag mitteilte. Für zwei Mitarbeiter der Klinik, die mit der Patientin in Kontakt kamen, wurde vorsorglich eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Angereist war die Frau mit einem Uber-Taxi. Der Fahrer sei aber nicht in Gefahr, sich angesteckt zu haben, teilte die britische Gesundheitsbehörde Public Health England mit. Da die Fahrt weniger als 15 Minuten gedauert habe, gelte kein erhöhtes Risiko.

Der Vorfall hatte sich bereits am Sonntag ereignet. Die Frau soll britischen Medienberichten zufolge chinesische Staatsbürgerin sein und sich in China angesteckt haben. Sie wurde zur Behandlung in die Guy's-and-St.-Thomas'-Klinik in London eingewiesen.

Ein weiterer Betroffener soll in der vergangenen Woche an einer Konferenz in London teilgenommen haben. Rund 200 Teilnehmer wurden aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen, sollten sie Symptome wie Fieber oder Husten entwickeln, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Insgesamt gibt es bislang in Großbritannien neun bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2.


SAS und Finnair verlängern Flugstopp nach China

STOCKHOLM (dpa) - Die skandinavischen Airline SAS verlängert ihren Flugstopp nach China wegen des Coronavirus-Ausbruchs um weitere vier Wochen. Wegen der Lage in der Volksrepublik habe sich das Unternehmen entschlossen, Shanghai und Peking bis zum 29. März nicht mehr anzufliegen, teilte die Fluggesellschaft am Freitag in Stockholm mit. SAS hatte zunächst alle China-Flüge bis zum 9. Februar gestrichen, diese Maßnahme dann bis Ende Februar verlängert. Im normalen Betrieb bieten die Skandinavier zwölf regelmäßige Verbindungen nach Peking und Shanghai an. Hongkong wird dagegen weiter regulär bedient.

Zu einem ähnlichen Schritt entschloss sich auch die finnische Fluggesellschaft Finnair. Bis zum Ende der Wintersaison am 28. März werden alle Finnair-Flüge auf das chinesische Festland gestrichen, wie die Airline ebenfalls am Freitag mitteilte. Die Situation mit dem Coronavirus habe zu einem vorübergehenden Rückgang des Flugverkehrs zwischen China und Europa geführt. Zwischen dem 1. und 28. März werde Hongkong von Finnair zudem nur noch ein- statt zweimal angeflogen.


Big Data und Big Brother: China bekämpft Virus mit Überwachungsdaten

PEKING (dpa) - Eine Handy-App als Virus-Kontaktmelder, automatische Fiebermessung und Gesichtsmaskenerkennung sowie 30-Tage-Bewegungsdaten vom Mobilfunkbetreiber. Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 fährt China seine ganze Überwachungstechnologie auf. So fördern Regierung, Gesundheitskommission und China Electronics Technology (CETC) ein Handyprogramm, mit dem Nutzer feststellen können, ob sie in engem Kontakt mit jemandem waren, der mit dem Virus infiziert ist oder als Verdachtsfall gilt.

Nach Eingabe der persönlichen Daten und Identifikationsnummer greift das Programm auf die gesammelten Informationen der Behörden zurück, um die Bewegungsspur der Person mit dem Aufenthaltsort von Infizierten abzugleichen. Angezeigt wird etwa, ob beide in einem Raum waren, im selben Haus oder ob sie dasselbe Flugzeug benutzt haben. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, kann sogar festgestellt werden, ob ein Passagier im Flugzeug in derselben Reihe mit einem Infizierten oder drei Reihen davor oder dahinter gesessen hat.

Während an U-Bahnhöfen und Flughäfen automatische Fiebermessung und Gesichtserkennung erfolgt, entwickelte der Internetriese Baidu auch eine Erkennungssoftware mit Künstlicher Intelligenz, die in großen Menschenmengen jeweils Personen identifizieren kann, die keinen Mundschutz tragen. Zudem könnten Arbeitgeber damit bei ihren Beschäftigten verfolgen, ob sie Schutzmasken tragen.

Der Mobilfunkbetreiber China Mobile bietet nach Medienberichten auch an, dass Nutzer eine Textnachricht per SMS schicken können, um ihre Bewegungsdaten der vergangenen 30 Tage abzurufen. So gibt es Berichte, dass lokale Stellen damit prüfen, an welchen Orten die Reisenden gewesen sind. «Wir befürworten jetzt den Einsatz von Big-Data-Technologie, um den Zusammenhang der Menschenströme und Ansteckungen zu verfolgen», sagte die Epidemiologin Li Lanjuan der Tageszeitung «China Daily».

Die Experten verfolgten Verbindungen der Infektionen mit Sars-CoV-2 in verschiedenen Provinzen zu dem Markt mit Wildtieren in der Metropole Wuhan, wo der Ausbruch vermutlich seinen Ausgang genommen hat. «Big Data hilft, diejenigen zu finden, die Kontakte zu Infizierten hatten», sagte Li Lanjuan. «Deswegen fördern wir jetzt mit allen Mitteln die Anwendung von Big-Data-Methoden.»


Indonesische Stadt verbietet Verkauf von Fledermäusen

JAKARTA (dpa) - Aus Sorge vor dem Coronavirus Sars-CoV-2 hat eine indonesische Stadt den Verkauf von Ratten, Schlangen, Fledermäusen und Affen gestoppt. Der Markt in Tomohon auf Sulawesi ist dafür bekannt, dass dort solche Tiere zum Verzehr angeboten werden. Es wurde ein Team losgeschickt, das das Verbot bekannt machen soll, wie der Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Isye Liuw, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte.

Nach derzeitigem Stand infizierten sich die ersten Menschen auf einem Wildtiermarkt im chinesischen Wuhan mit dem neuartigen Virus. Von welchem Tier der Erreger auf den Menschen übersprang, ist unklar. Ursprüngliches Reservoir sind wahrscheinlich Fledermäuse. Viele Infektionskrankheiten des Menschen, darunter Tollwut, Mers und Ebola, kommen aus dem Tierreich. Gerade Säugetiere tragen Erreger, die auf den Menschen überspringen können. Als mögliche Überträger neuer Coronaviren gelten unter anderem Fledermäuse und Flughunde.

Bei Indonesien mit seinen 260 Millionen Einwohnern fällt auf, dass dort bisher keine Sars-CoV-2-Fälle gemeldet wurden. Das südostasiatische Land hat zwar seit dem Ausbruch der Lungenkrankheit Covid-19 Flüge von und nach China eingestellt. Wissenschaftler hatten kürzlich aber nahegelegt, dass es in Ländern wie Indonesien, in die es üblicherweise viele Flüge von Wuhan aus gebe, nicht entdeckte Fälle geben könnte. Die Staaten sollten ihre Kontrollen rasch verstärken. Indonesiens Gesundheitsminister Terawan Agus Putranto wies diese Woche verärgert zurück, dass das Land nicht genug unternehme.


Lufthansa verlängert Flugpause nach China

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Wegen des Coronavirus hat die Lufthansa ihre Flugpause nach China verlängert. Bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März werden nun auch Peking und Shanghai von den Fluggesellschaften der Gruppe einschließlich Swiss und Austrian nicht mehr angeflogen, wie der Konzern am Freitag in Frankfurt mitteilte. Zunächst waren diese Flüge nur bis zum 29. Februar gestrichen worden. Für die übrigen chinesischen Festland-Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao hatte Lufthansa bereits zuvor eine Flugpause bis Ende März angekündigt.

Wegen der stockenden Nachfrage sollen nun auch einzelne Flüge nach Hongkong gestrichen werden, das bislang noch voll mit 19 wöchentlichen Verbindungen bedient worden war. Die Swiss werde im März auf ihren Hongkong-Flügen kleinere Jets einsetzen, kündigte der Lufthansa-Konzern noch an. Man beobachte die Situation weiterhin laufend und stehe mit den Behörden im Kontakt.


Coronavirus erreicht Afrika

KAIRO (dpa) - Das Coronavirus erreicht mit Ägypten das erste afrikanische Land. In China steigt die Zahl der Infektionen mit Sars-CoV-2. Experten rechnen mit schlimmeren wirtschaftlichen Folgen als bei Sars 2002/2003.

Das neuartige Coronavirus hat mit Ägypten das erste Land Afrikas erreicht. Das ägyptische Gesundheitsministerium teilte am Freitagabend in Kairo mit, betroffen sei eine ausländische Person. Zur Nationalität machte das Ministerium keine weiteren Angaben. Unklar blieb auch, aus welchem Land die Person nach Ägypten gereist war. Der Patient zeige keine Krankheitssymptome und werde auf einer Isolierstation behandelt. Bei ihren Kontaktpersonen seien Tests negativ ausgefallen. Bislang war in Afrika nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch keine Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 bekannt geworden.

Viele Experten haben die Sorge, dass das Virus Länder mit einem schlechten Gesundheitssystem etwa in Afrika oder Asien erreicht, wo es schwer zu kontrollieren wäre. Dann drohe sich die Lungenkrankheit Covid-19 dauerhaft auf der Welt einzunisten.

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