Fresenius schlägt sich im dritten Quartal besser als erwartet

das Logo der deutschen Bank der Deutschen Bank. Foto: epa/Wallace Woon
das Logo der deutschen Bank der Deutschen Bank. Foto: epa/Wallace Woon

BAD HOMBURG: Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius SE hat die Belastungen der Corona-Pandemie im dritten Quartal gut verkraftet. Umsatz und Ergebnis fielen höher aus als erwartet. Fresenius hatte zwischen Juni und September 8,9 Milliarden Euro erlöst, das war ein Plus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Bad Homburg mitteilte. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs fünf Prozent.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank um drei Prozent auf 1,11 Milliarden Euro, ohne Wechselkurseffekte wäre es ein leichter Zuwachs gewesen. Das bereinigte Konzernergebnis lag mit 427 Millionen Euro zwar um vier Prozent unter dem Vorjahr, aber auch hier hatten die Analysten einen stärkeren Rückgang befürchtet. Das Fresenius-Management um Konzernchef Stephan Sturm geht davon aus, dass auch das Schlussquartal durch die Corona-Krise belastet werden dürfte, bestätigte aber seine Jahresziele. Allerdings seien in den Zielen keine Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit wesentlichem und unmittelbarem Einfluss auf den Gesundheitssektor «ohne angemessene Kompensation» berücksichtigt.

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