Denguefieber: Die meisten Fälle in Trat

Foto: Jahner
Foto: Jahner

THAILAND: Gemäß der Seuchenschutzbehörde wurden in der Provinz Trat an der Ostküste des Landes seit Jahresbeginn 458 Denguefieberfälle bei den Behörden gemeldet, mehr als in jeder anderen thailändischen Provinz.

Sie sollen sich nach Aussage recht gleichmäßig auf die sieben Bezirke der Provinz verteilen, wobei in Bo Rai die meisten Fälle verzeichnet wurden. Die zweithäufigsten Denguefieberfälle wurden aus Ubon Ratchathani gemeldet, gefolgt von Samut Sakhon, Nakhon Pathom und Nakhon Si Thammarat. 

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Siam Fan 10.07.19 21:03
Die Wissenschaft "bewegt" sich
Über TH wird gesagt, es wären alle 4 DEN-Typen ständig vorhanden. Das glaube ich nicht! Ausserdem wird jetzt behauptet, die Infektion würde von den Weibchen auf die Eier übertragen. Sollte das stimmen, müßte es auch DF durch eingeschleppte Eier in EU übertragen werden. Ich bleibe dabei, es wird immer wieder neu importiert, durch erkrankte Menschen. Dafür spricht auch, die Orte im Bericht oben, haben alle Flughäfen oder einen Fern-Bahnhof. Wer aus einem anderen DF-Land (zB Brasilien) und krank ist, mit hohem Fieber, kann, wenn es DF ist, das halbe Dorf seiner Geliebten infizieren! Wer ab der Dämmerung in BKK im AC-Hotel bleibt, bis die Symptome abgeklungen sind, ist keine Gefahr mehr für das Dorf und TH! Wer ins staatliche KH geht und dort im Krankensaal untergebracht wird, kann die Krankheit auf alle anderen Kranken und Familienangehörigen (durch Tigermücken) übertragen. Man sollte einfach mal alle Erkrankten befragen, ob sie vorher in so einem Krankensaal waren.
Siam Fan 10.07.19 05:32
Schutz der Mutter wird übertragen
Eigentlich super, aber genau dahinter verbirgt sich auch eine sehr große Gefahr. War die Mutter irgendwann in Brasilien, hat sie sich dort mit großer Wahrscheinlichkeit infiziert und bei Geburt an das Kind übergeben. Fährt das erwachsene Kind später zum Beispiel nach TH und holt sich dort mit großer Wahrscheinlichkeit, die zweite Infektion, steigt die Gefahr einer gefährlichen Verlaufsform ganz erheblich!!! Schlimmer noch, läßt der reiche Unternehmer sich eine Impfung verabreichen, und seine Mutter hatte schonmal DF, .... kann die Impfung sein letzter Fehler gewesen sein.
Siam Fan 09.07.19 21:51
Lüge!
"Die Tigermücke wäre tagaktiv"! Das ist eine weitere Lüge der HistoryFaker (HF) . Sie war schon immer "dämmerungsaktiv"! DAS passte aber nicht in das Konzept vieler Marketingabteilungen. Also wurde die LP(Lügenpresse; Vorgänger der HF) darauf angesetzt. Heute kann man Tausenfach nachlesen und zitieren, die Tigermücke wäre tagaktiv. Würde das stimmen, verkauft sich die Impfung, die nichts taugt, und alle DEET -produkte besser. Wenn man am Strand ist und sonnt sich auf einer Matte, wird man nicht von der Tigermücke gestochen. Geht man in eine öffentliche Toilette, in der auch Mittags um 12 "Dämmerung" herrscht, ändert sich das umgehend! Ist man in einem 5*-Hotel, direkt am Strand, und geht im Hotel auf die Toilette, geht die Wahrscheinlichkeit, sich mit DF zu infizieren gegen Null. Macht man einen Tagesausflug in den Regenwald, ändert sich das schlagartig! Reist man durch TH, sitzt man im Außenbereich an einem Tisch, wo ständig Dämmerung ist, .... Holt sich fast jeder in seinem ersten TH-Urlaub, seine erste DF-Erkrankung und fast keiner ist sich dessen bewußt! Jeder, der eine solche Infektion hinter sich hat, ist sein Leben lang geschützt, gegen diesen EINEN Erreger (DEN) Typ. Das heißt, er kann zigtausendmal von infizierten Tigermücken, mit diesem einem Erregertyp gestochen werden, er wird nie wieder krank. Es gibt aber vier DEN-Typen. Mütter geben bei der Geburt diesen Schutz an die Kinder weiter.
Siam Fan 09.07.19 21:50
Keine Ahnung, was man studiert haben muß, ...
... um bei DF mitreden zu können oder beim RKI Jahresberichte schreiben zu können. Für mich als Laie, der schon 3mal DF hatte, sage ich, das hat alles sehr viel mit Mathematik (Logik) und und Allgemeinbildung zu tun. Die reine Wissenschaft kann man sich überwiegend aneignen, auch wenn die Wissenschaft sich bemüht, das zu verkomplizieren. Aber wichtiger ist eigentlich, die vollkommene, verständliche Information der Bürger und Touristen. Und da wird es halt schon sehr schwierig, vor allem, wenn man durch einfache Untätigkeit mehr vom Kuchen abbekommt, wie wenn man sich gegen den Strom stellt und ein paar Tausend Menschen das Leben rettet.
Siam Fan 09.07.19 18:12
RKI: 634 DF-Rückkehrer in D
Gemäß 'Robert-Koch-Institut' gab es im ersten Halbjahr 2019 bei den deutschen Urlaubsrückkehrern, 634 Fälle von DF. Die letzten zwei Jahre waren etwas rückläufig, davor war 2016 mit 649DF-Fällen im ersten Halbjahr, das Rekord-Jahr. Es wurde in der Vergangenheit immer berichtet, von 1960- 2010, hätten sich die DF-Fallzahlen verdreißigfacht. Das ist nur "halbrichtig"! Früher wurden ALLE DF-Erkrankungen gemeldet und erfaßt. Dann erfaßte man nur noch die Schweren Krankheitsverläufe, mit Blutungen DHF(hämorrhagisches Dengue Fieber) und akutem Kreislaufversagen DSS (Dengue Schock Syndrom). Die schweren Verlaufsformen kamen fast ausschließlich bei Menschen nach wiederholter Infektion vor. Die Meisten hatten aber auch bei der 2., 3. und 4. Infektion nur schwache Verläufe, wie bei der ersten Infektion. Die wurden also alle nicht mehr gezählt, wobei die Umstellung bei allen Ländern sich über einige Jahre hinzog. Die leichten Fälle wurden wohl nie richtig erfaßt, weil auch viele gar nicht zum Arzt gingen. Die Schätzungen der jährlichen Neuinfektion schwanken deswegen auch zwischen 100 und 350 mio. Meine überschlägig berechnete Zahl, liegt bei etwa 200 mio. In D wurden aber nur die erfaßt, die nach dem Urlaub noch krank waren. Somit wurden auch im Urlaub an DF Verstorbene, nie erfaßt.