Wintersport kompakt

Fotomontage: DER FARANG
Fotomontage: DER FARANG

BERLIN: Die deutschen Biathleten verpassen mit zwei WM-Medaillen ihre Zielvorgabe klar. Und auch für die Alpin-Spezialisten endet der Männer-WM-Slalom mit einer Enttäuschung. Skispringer Geiger schöpft derweil bei der Generalprobe Mut für die Heim-WM.

BIATHLON: Die deutschen Biathleten haben erstmals seit 2013 eine WM mit nur zwei Medaillen beendet. Nach Silber im Einzel durch Arnd Peiffer und die Damen-Staffel kam am Sonntag in den abschließenden Massenstarts in Slowenien kein Podest mehr dazu. Franziska Preuß als Sechste und Arnd Peiffer auf Rang zwölf sind die Besten - die Siege gehen an die Österreicherin Lisa Theresa Hauser und den viermaligen Pokljuka-Champion Sturla Holm Laegreid aus Norwegen. Für die Damen ist es die erste WM seit 1997 ohne Einzelmedaille. Überzeugen konnte vor allem Franziska Preuß, die in allen Einzelrennen in die Top Ten lief und als Schlussläuferin Silber sicherte. Bei den Herren sorgten vor allem die enttäuschenden Leistungen von Erik Lesser, der als Staffel-Startläufer (7. Platz) komplett einbrach, für Fragezeichen.

SKI ALPIN: Nach vier WM-Medaillen hatte das deutsche Team im finalen Slalom der Männer auf eine fünfte Plakette geschielt. Als Außenseiter auf das Podium aber enttäuschte Linus Straßer in Cortina und landete vor allem nach einem völlig verpatzten ersten Lauf nur auf Rang 15. Weltmeister wurde der Norweger Sebastian Foss-Solevaag. Tags zuvor hatte die Österreicherin Katharina Liensberger im Frauen-Slalom verblüfft und spektakulär souverän gewonnen. US-Star Mikaela Shiffrin wurde nach vier Goldmedaillen nacheinander erstmals in einem WM-Torlauf bezwungen, konnte sich aber noch mit Bronze trösten.

SKISPRINGEN: Im Mixed-Team reichte es für die deutschen Springerinnen und Springer im rumänischen Rasnov nur zu Rang fünf. Wichtiger als das reine Ergebnis waren in der ersatzgeschwächten Mannschaft aber die persönlichen Leistungen mit Blick auf die Heim-WM ab Dienstag in Oberstdorf. Mit einem starken zweiten Sprung am Samstag und Platz drei tags zuvor im Einzel sammelte vor allem Karl Geiger Selbstvertrauen. Den Sieg sicherte sich das Team aus Norwegen vor Slowenien und Österreich.

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