Wintersport kompakt

Lena Dürr aus Deutschland räumt ein Tor während des ersten Laufs des Damen-Slalomrennens beim FIS Alpinen Ski-Weltcup ab. Foto: epa/Antonio Bat
Lena Dürr aus Deutschland räumt ein Tor während des ersten Laufs des Damen-Slalomrennens beim FIS Alpinen Ski-Weltcup ab. Foto: epa/Antonio Bat

BERLIN: Die deutschen Biathleten enttäuschen zum Abschluss des Weltcups in Nove Mesto in den Mixed-Staffeln. Derweil schafft es im vorletzten Slalom Straßer nicht in die Top Ten. Im Saisonfinale der Langläufer überraschen die deutschen Damen mit guten Ergebnissen.

BIATHLON: Dass er sowas mal erlebt, hatte Benedikt Doll nicht erwartet. «Ich hätte in meiner Karriere nicht gedacht, dass ich noch mal drum kämpfe, nicht überrundet zu werden», sagte der 30-Jährige nach dem enttäuschenden neunten Platz in der Mixed-Staffel von Nove Mesto, in der das deutsche Quartett zwischenzeitlich sogar drohte, von den siegreichen Norwegen überholt und damit aus dem Rennen genommen zu werden. «Das war auf jeden Fall ein absolut gebrauchtes Rennen», sagte Doll. Nach den Aufritten von Vanessa Hinz und die eine Strafrunde laufende Denise Herrmann lag das DSV-Quartett schon abgeschlagen zurück, Arnd Peiffer und Doll vermieden mit soliden Leistungen ein Debakel. In der Single-Mixed reichte es für Janina Hettich und Roman Rees beim Sieg von Schweden nur zu Platz elf.

SKI ALPIN: Lena Dürr überraschte bei den Slalomrennen in Are gleich zweimal - erst als Fünfte, dann als Vierte. 13 Hundertstelsekunden fehlten ihr am Samstag auf die drittplatzierte Schweizerin Wendy Holdener und zum ersten Slalom-Podest ihrer Karriere. Glücklich über ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis in dieser Disziplin und darüber, endlich mal mehrere gute Läufe nacheinander gezeigt zu haben, war die 29-Jährige aber allemal. Stefan Luitz und Alexander Schmid belegten beim Riesenslalom in Kranjska Gora die Plätze zehn und elf. Linus Straßer verlor im Schneegestöber von Slowenien am Sonntag womöglich etwas den Durchblick und fuhr im vorletzten Slalom des Winters auf Rang 14. Auf das Saisonfinale in Lenzerheide freut sich aber auch er.

LANGLAUF: Das Saisonfinale im Engadin in der Schweiz hat Deutschlands Langlauf-Team die Erfolge eingebracht, die sie eigentlich bei der Heim-WM in Oberstdorf feiern wollten. Am Samstag hatten die Frauen von Teamchef Peter Schlickenrieder drei Top-10-Plätze erreicht, Laura Gimmler landete mit Rang vier ihr bislang bestes Resultat im Weltcup. Bei den abschließenden Rennen am Sonntag über 30 und 50 Kilometer siegten Heidi Weng und Simen Hegstad Krüger (beide Norwegen). Der Gesamtweltcup geht an die Amerikanerin Jessica Diggins und den Russen Alexander Bolschunow. Norwegens Therese Johaug fehlte im Engadin wegen einer Entzündung am Handgelenk.

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