Das bringt der Montag

Das bringt der Montag

Konflikt mit Russland: EU-Außenminister tauschen sich mit Blinken aus

BRÜSSEL: Die Außenminister der EU-Staaten wollen sich an diesem Montag mit ihrem US-Kollegen Antony Blinken über die jüngsten Entwicklungen im Konflikt mit Russland austauschen. Nach Angaben des Auswärtigen Dienstes der EU wird sich Blinken dazu per Videokonferenz zu einem physischen Treffen der europäischen Minister in Brüssel zuschalten. Thema der Beratungen soll unter anderem der Umgang mit als inakzeptabel erachteten Forderungen Russlands sein. Zudem wird erwartet, dass der US-Außenminister über die jüngsten Krisengespräche mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Genf berichtet.


Scholz erörtert mit Länderchefs Strategie gegen Omikron-Welle

BERLIN/DÜSSELDORF: Angesichts ständig neuer Rekordzahlen bei den Corona-Infektionen wollen die Ministerpräsidenten am Montag (14.00 Uhr) erneut mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beraten. Zuvor zeichneten sich aber weder wesentliche Verschärfungen noch grundlegende Lockerungen der Schutzmaßnahmen ab. Erwartet wurde daher, dass die bereits geltenden Maßnahmen für Kontakte und Veranstaltungen bestätigt werden. Dennoch sind bei der Videokonferenz von Bund und Ländern zahlreiche offene Fragen zu beraten. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will, dass über eine Priorisierung von PCR-Tests entschieden wird.


Präsidentenwahl in Italien beginnt - Zunächst kein Ergebnis erwartet

ROM: In Italien beginnt an diesem Montag (15.00 Uhr) die Wahl des neuen Staatspräsidenten. 1009 Wahlleute aus den zwei Parlamentskammern und den Regionen votieren, wer Nachfolger von Sergio Mattarella wird. Offizielle Kandidaten gibt es für diese Wahl traditionell nicht. Am Wochenende hatte Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi seine Bestrebungen aufgegeben. Weder die Mitte-Rechts- noch Mitte-Links-Parteien hatten sich am Sonntag auf einen Bewerber oder eine Bewerberin geeinigt. Eine Entscheidung gleich am ersten Wahltag ist unwahrscheinlich.


Gericht entscheidet über Auslieferung von Wikileaks-Gründer Assange

LONDON: Im juristischen Tauziehen um Wikileaks-Gründer Julian Assange soll sich am Montag entscheiden, ob der Rechtsstreit um seine Auslieferung in die USA in die nächste Instanz geht. Der High Court in London will um 10.45 Uhr (Ortszeit) mitteilen, ob er der Argumentation von Assanges Anwälten, die vor den britischen Supreme Court ziehen wollen, folgt oder eine Berufung untersagt. In diesem Fall würde die Entscheidung über die Auslieferung in die USA an das britische Innenministerium verwiesen.


Bremer Literaturpreis 2022 geht an Judith Hermann

BREMEN: Die Schriftstellerin Judith Hermann wird am Montag (12.00 Uhr) mit dem Bremer Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Die 1979 in Berlin geborene Autorin erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis nach Angaben des Bremer Senats für ihren Roman «Daheim» (S. Fischer Verlag). Darin geht es um eine Frau, die nach dem Auseinanderbrechen der Familie eine neue Heimat in einem Nordsee-Dorf sucht. Der zusätzliche mit 6000 Euro dotierte Förderpreis geht 2022 an den in Leipzig lebenden Autor Matthias Senkel für seinen Erzählungsband «Winkel der Welt» (Verlag Matthes & Seitz Berlin).

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