Das bringt der Montag

Das bringt der Montag

Schulbeginn in acht Bundesländern - Gesundheitsminister beraten

BERLIN: Nach den Weihnachtsferien beginnen an diesem Montag in acht Bundesländern die Schulen wieder. Dabei gibt es Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie und der sich schnell ausbreitenden Virusvariante Omikron. So sollen im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen alle Schüler, Lehrkräfte und weitere Beschäftigte an den Schulen am ersten Tag nach den Ferien getestet werden. In Bayern müssen sich auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler wieder regelmäßig testen. Auch in Baden-Württemberg wird zunächst für sechs Wochen an den Schulen stärker getestet.


Russisch dominiertes Militärbündnis berät über Unruhen in Kasachstan

NUR-SULTAN: Nach den beispiellosen Unruhen in der zentralasiatischen Republik Kasachstan will ein von Russland geführtes Militärbündnis am Montag über die Lage beraten. Die Mitgliedsstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) planen dazu nach Kreml-Angaben aus Moskau eine Video-Schalte. An dem Gespräch nehme auch Russlands Staatschef Wladimir Putin teil. Diskutiert werden demnach «Maßnahmen zur Normalisierung der Lage». Dem Bündnis gehören neben Russland und Kasachstan auch Armenien, Belarus, Kirgistan und Tadschikistan an.


Treffen zur Ukraine-Krise - USA und Russland verhandeln in Genf

GENF: In Genf, Brüssel und Wien soll das angespannte Verhältnis zwischen Russland und den westlichen Ländern in den nächsten Tagen verbessert werden. Den Auftakt macht am Montag ein Vizeaußenministertreffen Russlands und der USA in Genf. Am Mittwoch ist eine Sitzung des Nato-Russland-Rates in Brüssel angesetzt - die erste seit zweieinhalb Jahren. Danach soll es am Donnerstag in Wien Gespräche im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geben. Im Mittelpunkt steht der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine.


Baerbock reist zu Antrittsbesuch nach Rom - Russland wichtiges Thema

BERLIN/ROM: Außenministerin Annalena Baerbock reist am Montag (9.00 Uhr) vor dem Hintergrund der laufenden Verhandlungen über eine Lösung der Krise zwischen Russland und der Ukraine zum Antrittsbesuch nach Rom. Gegen Mittag will Baerbock in der italienischen Hauptstadt mit ihrem Amtskollegen Luigi Di Maio zusammentreffen. Neben der Diskussion über eine gemeinsame europäische Haltung gegenüber Moskau soll es nach Angaben eines Sprechers des Auswärtigen Amtes um bilaterale und andere europa- und außenpolitische Themen gehen. Dabei dürfte auch die Migrationspolitik zur Sprache kommen.


König Willem-Alexander vereidigt neue Regierung der Niederlande

DEN HAAG: Etwa zehn Monate nach der Parlamentswahl tritt am Montag in den Niederlanden die neue Regierung an. Das vierte Kabinett des rechtsliberalen Premiers Mark Rutte wird in Den Haag von König Willem-Alexander vereidigt. Es war die längste Regierungsbildung der Landesgeschichte. Ruttes VVD wird mit der linksliberalen D66, der christdemokratischen CDA und der ChristenUnion regieren - wie bereits in den vergangenen vier Jahren. Die Parteien hatten im Dezember ein Koalitionsabkommen vorgelegt. Fast die Hälfte des Kabinetts besteht aus Frauen. Das gab es in dem Land noch nie.


Munich Re legt Naturkatastrophenbilanz vor

MÜNCHEN: Der Rückversicherer Munich Re veröffentlicht am Montag (11.00 Uhr) seine neue weltweite Bilanz der Naturkatastrophen. Wegen der vielen Unwetter in Europa und den USA sind hohe Schäden zu erwarten. Für Deutschland steht bereits fest, dass 2021 das Jahr mit der teuersten Naturkatastrophe aller Zeiten war. Die Juliflut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hatte Gesamtschäden von weit über 30 Milliarden Euro verursacht, nur ein vergleichsweise kleiner Teil davon versichert.


Erstes ZDF-«heute journal» mit Sievers als Kleber-Nachfolger

MAINZ: Der Journalist Christian Sievers moderiert am Montag (21.45 Uhr) zum ersten Mal in neuer Funktion das «heute journal» im ZDF. Der 52-Jährige ist von nun an einer der Hauptmoderatoren der quotenstarken Nachrichtensendung - im Wechsel mit der gleichaltrigen Marietta Slomka. An seiner Seite als Co-Moderatorin präsentiert erstmals Hanna Zimmermann die Nachrichtenblöcke. Sievers folgt Claus Kleber. Der 66-Jährige hatte sich als Anchorman am 30. Dezember nach mehr als 3000 Ausgaben in fast 20 Jahren von dem Format verabschiedet.


Keine Gala diesmal: Golden-Globes-Preisträger werden verkündet

BEVERLY HILLS: In wenigen Stunden werden in Beverly Hills die Gewinner der Golden-Globe-Preise bekanntgegeben. Der Verband der Auslandspresse (HFPA) vergibt die Auszeichnungen in 25 Film- und Fernseh-Kategorien zum 79. Mal. Die Veranstaltung findet diesmal ohne Stargäste oder Reporter und ohne den üblichen Empfang am roten Teppich statt. Sie wird nicht live übertragen. Die Namen der Gewinner sollen in sozialen Medien mitgeteilt werden. Wegen der Corona-Pandemie sind nur wenige Teilnehmer zugelassen.


Zweiter Prozess um Drogen-Onlineshop «Chemical Revolution» startet

GIEßEN: Vor dem Landgericht Gießen beginnt am Montag (9.30 Uhr) der zweite Prozess um den Drogen-Onlineshop «Chemical Revolution». Angeklagt sind fünf Männer, die als Teil einer bandenmäßig organisierten Gruppierung die Plattform zwischen April 2018 und Februar 2019 betrieben haben sollen. Der Anklage der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt zufolge beschaffte die Bande die Drogen in den Niederlanden und transportierte sie nach Hamburg. Dort soll die illegale Ware gebunkert, portioniert und meist in kleineren Mengen an Kunden versandt worden sein. Die unter Pseudonymen auftretenden Abnehmer sollen in der Kryptowährung Bitcoin bezahlt


Gericht verhandelt Einspruch von Djokovic gegen verweigerte Einreise

MELBOURNE: Ein Gericht in Melbourne verhandelt den Einspruch von Tennis-Star Novak Djokovic gegen die Verweigerung seiner Einreise nach Australien. Die Seite des 34 Jahre alten Weltranglistenersten soll sich am Montag (10.00 Uhr Ortszeit/0.00 Uhr MEZ) zuerst äußern. Die Vertreter des australischen Innenministeriums geben ihre Stellungnahme vor Gericht laut Plan ab 15.00 Uhr/5.00 Uhr MEZ ab. Djokovic war am Mittwochabend (Ortszeit) die Einreise nach Melbourne verweigert worden. Der Serbe konnte aus Sicht der Behörden nicht die nötigen Dokumente für eine medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen, um auch ohne Corona-Impfung einreisen zu dürfen.

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