Das bringt der Freitag

Das bringt der Freitag

EU-Videogipfel berät über Corona-Aufbauplan

BRÜSSEL: Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre EU-Kollegen beraten am Freitag (10.00 Uhr) bei einem EU-Videogipfel erstmals über den geplanten EU-Wiederaufbauplan in der Corona-Krise. Für das von der EU-Kommission vorgeschlagene 750-Milliarden-Euro-Programm werden äußerst schwierige Verhandlungen erwartet. Eine schnelle Einigung gilt als ausgeschlossen. Ein Ergebnis soll möglichst bei einem physischen Gipfeltreffen im Juli erzielt werden.


Deutsche Innenminister schließen Treffen in Erfurt ab

ERFURT: Die Innenminister von Bund und Ländern schließen an diesem Freitag in Erfurt (9.00 Uhr) ihre dreitägigen Beratungen ab. Formale Beschlüsse werden am letzten Tag des Treffens gefasst. So dürften die Minister unter anderem den Abschiebestopp für das Bürgerkriegsland Syrien bis Jahresende verlängern und ihre Entschlossenheit im Kampf gegen Rechtsextremismus und Clankriminalität bekräftigen.


CDU-Landesvorstand berät über Vorsitzendenwahl - Amthor Thema

GÜSTROW: Nach tagelanger Debatte um die Nebentätigkeit des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor und damit einhergehenden Lobbyismus-Vorwürfen berät der CDU-Landesvorstand von Mecklenburg-Vorpommern am Freitag über das weitere Vorgehen bei der Wahl eines neuen Landesvorsitzenden. Amthor ist bislang einziger Bewerber. Bei dem Treffen (18.00 Uhr) in Güstrow sollte es ursprünglich um einen Wahltermin gehen, da der ursprüngliche Termin wegen der Corona-Pandemie geplatzt war.


Bundestag berät über Konjunkturpaket und Nachtragshaushalt

BERLIN: Der Bundestag berät am Freitag erstmals über das Konjunkturpaket zur Ankurbelung der Wirtschaft in der Corona-Krise und über den dafür notwendigen Nachtragshaushalt. Geplant ist unter anderem, die Mehrwertsteuer vom 1. Juli an befristet für ein halbes Jahr von 19 auf 16 Prozent zu senken. Der ermäßigte Satz wird für sechs Monate von 7 auf 5 Prozent reduziert. Familien sollen mit dem Kindergeld einen Zusatzbonus von 300 Euro pro Kind ausgezahlt bekommen.


Gericht verhandelt über Eilantrag von Kalbitz nach Rauswurf aus AfD

BERLIN/POTSDAM: Das Berliner Landgericht verhandelt am Freitag (13.00 Uhr) über einen Eilantrag des bisherigen Brandenburger AfD-Landeschefs Andreas Kalbitz gegen die Annullierung seiner Parteimitgliedschaft durch den Bundesvorstand. Der 47-Jährige will mit seinem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz erreichen, dass er seine Rechte als Parteimitglied bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren wieder ausüben darf. Nach Angaben des Gerichts ist noch offen, ob eine Entscheidung darüber am Freitag fällt oder für einen späteren Termin angesetzt wird. Ob Kalbitz selbst vor Gericht erscheint, hatte der 47-Jährige offen gelassen.

Telekom richtet virtuelle Hauptversammlung aus - Kritik an Dividende

Bonn (dpa) - Auf ihrer ersten virtuellen Hauptversammlung werden die Manager der Deutschen Telekom Kritik begegnen müssen, ihren Aktionären trotz Rekordergebnissen keine höhere Dividende zahlen zu wollen. Ab 10.00 Uhr will der Bonner Konzern am Freitag seine erste Online-Hauptversammlung abhalten. Eigentlich hätte sie schon im Frühjahr stattfinden sollen - coronabedingt wurde sie aber verschoben. Aktionäre konnten nun vorab digital Fragen einreichen.

Mecklenburg-Vorpommern geht als erstes Bundesland in die Sommerferien

Schwerin (dpa) - Als erstes der 16 deutschen Bundesländer geht im Corona-Jahr Mecklenburg-Vorpommern am Freitag in die großen Ferien. Dabei steht das Land an der Ostseeküste mit seinen rund 1,6 Millionen Einwohnern als deutsches Urlaubsziel Nr. 1 für Familien nun im Blickpunkt der gesamten Urlaubsbranche wegen des Umgangs mit den weiter bestehenden Beschränkungen.


Ahnungslos gestohlenes Auto gekauft: Wagen und Geld weg?

KARLSRUHE: Eine Frau kauft ahnungslos ein gestohlenes Auto im Internet und steht am Ende möglicherweise mit völlig leeren Händen da. Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Freitag (ab 9.00 Uhr) in Karlsruhe über einen Streit zwischen dem Autohaus, dem der teure Wagen bei einer Probefahrt gestohlen wurde, und der Käuferin.


Revisionsprozess um tote 32-Jährige: Gericht spricht Urteil

NEUBRANDENBURG: Der Revisionsprozess um den mutmaßlich gewaltsamen Tod einer Frau in Alt Rehse bei Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern soll am Freitag (10.00 Uhr) nach 15 Monaten Verhandlung zu Ende gehen. Nach Angaben des Landgerichts Neubrandenburg will die Kammer ein Urteil gegen den 54-jährigen damaligen Lebensgefährten der Frau verkünden. Der Angeklagte soll die 32-Jährige, die aus Rheinland-Pfalz zu ihm gezogen war, 2016 im Streit in seinem Haus in Alt Rehse nackt ans Bett gefesselt, gepeitscht und laut Staatsanwaltschaft dort sterben lassen haben.

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