Das bringt der Freitag

Das bringt der Freitag

Bundestag debattiert Nachtragshaushalt für 2023

BERLIN: Der Bundestag debattiert am Freitag den Nachtragshaushalt für das laufende Jahr. Damit will die Ampel-Koalition wegen des Karlsruher Haushaltsurteils erneut die Schuldenbremse aussetzen. So sollen Kredite über rund 45 Milliarden Euro nachträglich juristisch abgesichert werden. Die Bundesregierung hat dieses Geld größtenteils schon für die Energiepreisbremsen genutzt - erst durch das Gerichtsurteil wurde klar, dass das verfassungswidrig war. Mit dem Haushalts-Update soll sichergestellt werden, dass der Etat von 2023 nicht gegen die Verfassung verstößt.


Bundeskanzler Scholz reist zur Weltklimakonferenz nach Dubai

DUBAI: Bundeskanzler Olaf Scholz will am Freitag auf der Weltklimakonferenz in Dubai für seinen internationalen Klimaclub werben, in dem besonders ehrgeizige Länder im Kampf gegen die Erderwärmung zusammenarbeiten sollen. Bei seiner Reise in den Ölstaat trifft der Kanzler auf rund 170 andere Staats- und Regierungschefs aus aller Welt - darunter die Spitzen der EU, der französische Präsident Emmanuel Macron sowie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Der von Scholz ins Leben gerufene Klimaclub, der am Freitag offiziell seine Arbeit aufnehmen soll, hat einen Fokus auf Industriepolitik.


Flughafen Hamburg tritt Wasserstoff-Netzwerk von Airbus bei

HAMBURG: Der Hamburger Flughafen tritt einem internationalen Airbus-Netzwerk zur Nutzung von Wasserstoff in der Luftfahrt bei. Am Freitag (10.30 Uhr) wollen die Flughafengesellschaft und der weltgrößte Flugzeugbauer eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnen. In dem «Hydrogen Hub at Airport» genannten Netzwerk arbeiten Airbus, Flughäfen, Airlines und Unternehmen aus dem Energiesektor, unter anderem aus Frankreich, Singapur, Japan und Neuseeland zusammen, wie es in der Ankündigung des Flughafens heißt. «Gemeinsames Ziel ist die Erforschung sowie Auf- und Ausbau der Infrastruktur für die Nutzung von Wasserstoff.» Hamburg ist nach eigenen Angaben der erste deutsche Flughafen in diesem Netzwerk.


Umweltminister informieren über Ausgang ihrer Wolfsdebatte

MÜNSTER: Die Umweltminister von Bund und Ländern wollen zum Abschluss ihrer zweitägigen Beratungen in Münster an diesem Freitag über den Ausgang ihrer Wolfsdebatte informieren. Dabei geht es um Regelungen für einen schnelleren Abschuss von Problemwölfen, die Schutzzäune überwunden und Nutztiere gerissen haben. Der Abschuss von auffälligen Wölfen ist unter strengen Voraussetzungen schon möglich. Seit 2017 wurden bereits zwölf Wölfe mit Behördengenehmigung getötet. Nutztierhalter und Landwirte fordern weitergehende Maßnahmen.


«Fremd» von Michel Friedman kommt auf die Bühne

HANNOVER: In seinem Buch «Fremd» beschreibt Michel Friedman das Lebensgefühl eines jüdischen Kindes, dessen Eltern Holocaust-Überlebende sind. Der biografisch geprägte lyrische Text des 67-jährigen Publizisten, Juristen und früheren Politikers kommt an diesem Freitag (19.30 Uhr) im Schauspiel Hannover erstmals auf eine Theaterbühne. Regisseur der Uraufführung ist Stephan Kimmig. Der Text richtet sich Friedman zufolge an alle, die sich fremd fühlen, aber auch Sehnsucht haben, dazuzugehören, ohne sich selbst aufzulösen. In dem Stück «Fremd» stehen zwei Schauspielerinnen und zwei Schauspieler auf der Bühne.


Darmstadt im Duell der Abstiegskandidaten gegen Köln

DARMSTADT: Der SV Darmstadt 98 hofft im Bundesliga-Spiel gegen Schlusslicht 1. FC Köln auf den dritten Saisonsieg. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht und die Gäste aus dem Rheinland eröffnen mit der Partie am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) den 13. Spieltag. Mit einem Erfolg könnte der Aufsteiger den Abstand zu den Kölnern mit Chefcoach Steffen Baumgart auf sechs Punkte ausbauen. Es ist das Aufeinandertreffen der schwächsten Abwehr der Liga und der schwächsten Offensive. Die Südhessen haben bereits 33 Gegentore kassiert, die Kölner haben nur neun Treffer erzielt.


Deutsche Fußballerinnen spielen gegen Dänemark um Olympia-Chance

ROSTOCK: Für die deutschen Fußball-Nationalspielerinnen steht gegen Dänemark am Freitag in Rostock (20.30 Uhr/ZDF) ein wichtiges Spiel auf dem angestrebten Weg zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris an. Bei einer Niederlage oder einem Unentschieden hätte das Team von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch keine Möglichkeit mehr, sich für Olympia zu qualifizieren. Bei einem Sieg mit nur einem Tor Differenz würden die Chancen auf ein Minimum sinken. Denn nur als Gruppenerster dürfen die deutschen Fußballerinnen im Vierer-Finalturnier der Nations League Ende Februar um einen der zwei europäischen Olympia-Plätze spielen. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich und dann erst das Torverhältnis.

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