Das bringt der Freitag

Das bringt der Freitag

Misstrauensvotum: Höcke tritt in Thüringen gegen Ramelow an

ERFURT: In Thüringen entscheidet der Landtag am Freitag (Sitzungsbeginn: 9.00 Uhr) über einen Misstrauensantrag der dortigen AfD-Fraktion mit ihrem Chef Björn Höcke gegen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke). Dabei stellt die AfD Höcke als Gegenkandidaten zu Ramelow auf. Dessen Kandidatur gilt aber als aussichtslos, weil alle anderen Fraktionen im Thüringer Parlament bereits angekündigt haben, nicht für Höcke stimmen zu wollen.


EU-Arzneimittelbehörde entscheidet über zweiten Impfstoff für Jüngere

AMSTERDAM: Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will eine Vorentscheidung über die Zulassung eines weiteren Corona-Impfstoffs für Kinder treffen. Die Experten der Behörde beraten am Freitag über die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Moderna auch für 12- bis 17-Jährige. Wenn die Experten grünes Licht geben, müsste nur noch die EU-Kommission zustimmen.


Olympische Spiele in Tokio werden eröffnet

TOKIO: Mit einjähriger Verspätung werden die Olympischen Spiele in Tokio an diesem Freitag eröffnet. Die feierliche Zeremonie läuft wegen der Corona-Pandemie erstmals vor fast leeren Rängen. Lediglich knapp 1000 Ehrengäste - darunter Japans Kaiser Naruhito - dürfen dabei sein. Um das Programm der Eröffnungsfeier haben die Organisatoren, die im Vorfeld durch einige Skandale erschüttert wurden, ein großes Geheimnis gemacht.


CSU-Vorstand beschließt Wahlprogramm mit vielen Steuerforderungen

MÜNCHEN: 65 Tage vor der Bundestagswahl will der CSU-Vorstand am Freitag (10.00 Uhr) bei einer Klausur am Tegernsee das Wahlprogramm beschließen. Das rund 20-seitige Papier trägt nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht wie in früheren Jahren den Titel «Bayernplan», sondern soll schlicht mit «Das CSU-Programm» und dem Untertitel «Gut für Bayern. Gut für Deutschland.» überschrieben werden. Inhaltlich betont das Programm nach dpa-Informationen eine Vielzahl von Forderungen nach Steuerentlastungen.


Urteil im Terror-Prozess nach Anschlagsserie von Waldkraiburg

MÜNCHEN/WALDKRAIBURG: Kiloweise Sprengstoff, fast zwei Dutzend Rohrbomben und eine Pistole: Hätte der mutmaßliche Attentäter von Waldkraiburg all das zum Einsatz gebracht, wären womöglich viele Menschen gestorben. Am Freitag fällt das Urteil gegen den Mann, der sich selbst als Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bezeichnete und Ermittlern zufolge unter anderem Anschläge auf türkische Einrichtungen und Moscheen plante und Imame erschießen wollte.


Bahn zieht Zwischenbilanz nach Flutkatastrophe im Westen

BERLIN: Die Deutsche Bahn will am Freitag (8.00 Uhr) eine Zwischenbilanz zu den Schäden durch die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrein-Westfalen ziehen. Zudem soll erläutert werden, wie es mit den Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten weiter geht, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die schweren Unwetter in der vergangenen Woche und die folgenden Überschwemmungen hatten auch an der Infrastruktur der Bahn massive Schäden hinterlassen.


ARD-Benefiztag und Abendsendung im Ersten zur Hochwasserkatastrophe

KÖLN/LEIPZIG: Gut eine Woche nach der Flutkatastrophe ist an diesem Freitag ein ARD-Benefiztag geplant. Radiowellen des Verbunds rufen den ganzen Tag über gemeinsam mit der «Aktion Deutschland hilft - Bündnis deutscher Hilfsorganisationen» zu Spenden auf für die Menschen in den Hochwassergebieten. Am Abend (20.15 Uhr) haben das Erste und das WDR Fernsehen dann die Show «Wir halten zusammen» im Programm.


Zweitliga-Eröffnungsspiel Schalke - HSV vor fast 20.000 Zuschauern

GELSENKIRCHEN: Mit dem Duell der beiden Altmeister FC Schalke 04 und Hamburger SV startet die 2. Fußball-Bundesliga in die neue Spielzeit. Erstmals dürfen auch wieder fast 20.000 Fans am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) in die Gelsenkirchener Arena. Verzichten müssen die Gastgeber auf Torhüter Ralf Fährmann, Salif Sané und Matthew Hoppe. Beim HSV fällt kurz vor dem Saisonstart Robin Meißner mit einem Innenbandriss im Knie aus.

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