Internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Großbritannien

Lewis Hamilton von Mercedes-AMG Petronas, britischer Formel-1-Pilot, hebt die Trophäe nach dem Gewinn des Großen Preises der Formel 1 im Jahr 2020 in die Höhe. Foto: epa/Frank Augstein
Lewis Hamilton von Mercedes-AMG Petronas, britischer Formel-1-Pilot, hebt die Trophäe nach dem Gewinn des Großen Preises der Formel 1 im Jahr 2020 in die Höhe. Foto: epa/Frank Augstein

BERLIN: Weltmeister Lewis Hamilton hat beim Großen Preis von Großbritannien seinen dritten Formel-1-Saisonsieg eingefahren. Der englische Mercedes-Pilot setzte sich am Sonntag in Silverstone trotz verschlissener Reifen knapp vor Max Verstappen im Red Bull durch und baute seine WM-Führung weiter aus. Dazu schreibt die internationale Presse:

GROSSBRITANNIEN:

«Daily Mail»: «Drama beim Großen Preis von Großbritannien. Lewis Hamilton hinkt über die Linie mit einer Reifenpanne und fliegenden Funken und gewinnt den Grand Prix von Silverstone, nachdem Teamgefährte Valtteri Bottas das gleiche Problem erleidet und es nicht aufs Podium schafft. Unter all den Herzattacken, die uns Lewis Hamilton auf seiner Achterbahnfahrt durch die Formel 1 bereitet hat, muss der Drei-Räder-Sieg von Silverstone ganz oben stehen.»

«The Sun»: «Lewis Hamilton überlebte einen allmächtigen späten Schrecken, um seinen siebten britischen Grand Prix auf dramatische Weise zu gewinnen. Der Vorderreifen des Briten war fast vollständig hinüber in der letzten Runde von Silverstone, und er brachte gerade mal das Auto nach Hause, mit fliegenden Funken in einem Herzschlagfinale.»

«The Guardian»: «Lewis Hamilton bejubelte seinen bemerkenswerten dreirädrigen Sieg beim britischen Grand Prix auf dem dramatischsten Höhepunkt seiner Karriere. Der Weltmeister, der vom Start weg geführt hatte, musste seinen Mercedes über die Linie schleppen, nachdem ein Reife in der letzten Runde versagt hatte.»

ITALIEN:

«La Gazzetta dello Sport»: «Wenn Lewis Hamilton sogar auf drei Rädern gewinnt, dann kann man den Laden dicht machen. Das Finale des GP von Großbritannien ist unglaublich und unvergesslich, mit dem linken Vorderreifen, der zuerst beim Mercedes Valtteri Bottas' schlaff wurde und dann bei dem Hamiltons. Pech für den Finnen, der Zweiter war und nur noch zwei Runden vor sich hatte.»

«Tuttosport»: «Alles schien gelaufen, und stattdessen hat die letzte Runde alles durcheinandergeworfen oder beinahe. Zusammen mit dem britischen Phänomen steigen Max Verstappen von Red Bull und Leclerc mit dem Ferrari Nummer 16 aufs Podium.»

SPANIEN:

«Marca»: «Nicht einmal die allerältesten auf dem Platz erinnern sich an eine dreifache Reifenpanne in den zwei letzten Runden (...) Mit dem, was an diesem Nachmittag passierte, hätte Hamilton ausscheiden und Bottas Sieger des Rennens und Ersten der Gesamtwertung werden können, Verstappen hätte ohne Problem gewinnen und fast Spitzenreiter werden können, es hätte auch Sainz aufs Podium steigen können... oder genau das Gegenteil.»

FRANKREICH:

«L'Équipe»: «Neunundvierzig nicht besonders interessante Runden und drei völlig verrückte! So kann man den Großen Preis von Großbritannien vom Sonntag vor leeren Tribünen in Silverstone zusammenfassen. Bis zur 50. Runde lief es auf ein sauberes Doppel für Mercedes hinaus, einige Überholmanöver im Herzen des Feldes und einem abgehängten Sebastian Vettel. Das wäre dann alles gewesen, was es über das Rennen zu sagen gab.»

ÖSTERREICH:

«Kronen Zeitung»: «Wahnsinn, was war das für ein verrücktes Formel-1-Rennen! Lange hatte es am Sonntag in Silverstone nach einem lockeren Mercedes-Doppelsieg ausgesehen, am Ende brauchte Lewis Hamilton eine heftige Dosis Glück. Nach einem Reifenschaden rettete der Formel-1-Weltmeister in der letzten Runde 5,8 Sekunden Vorsprung auf Max Verstappen im Red Bull.»

SCHWEIZ:

«Blick»: «Ja, wer soll diesen Lewis Hamilton noch aufhalten? Es ist nicht mal ein geplatzter Reifen! Der Brite feiert seinen siebten Sieg in der Heimat Silverstone, seinen 87. GP-Erfolg total. Noch fehlen vier Siege zum Rekord von Michael Schumacher. Doch die sind nur noch eine Frage der Zeit.»

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