Daimler schließt schwieriges Jahr 2018 ab

Foto: epa/Ronald Wittek
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STUTTGART (dpa) - Der Auto- und Lastwagenbauer Daimler steht vor einem Jahr der Weichenstellungen.

An diesem Mittwoch (9.00 Uhr) hat der langjährige Daimler-Chef Dieter Zetsche zum letzten Mal Gelegenheit, bei der Bilanzpressekonferenz mit dem Ausblick auf das neue Jahr die Weichen zu stellen. Zur Hauptversammlung im Mai reicht er seinen Posten an den Nachfolger Ola Källenius weiter. Dann werden die Aktionäre auch über die geplante neue Holding-Struktur des Unternehmens abstimmen. Das vergangene Jahr ist für die Anteilseigner allerdings ernüchternd ausgefallen, zwei Mal mussten Zetsche und sein Finanzchef Bodo Uebber die Gewinnprognosen zurücknehmen.

In China kostete der von US-Präsident Donald Trump angezettelte Zollstreit mit Peking viel Geld - weil auf die im US-Werk in Tuscaloosa (Alabama) hergestellten teuren Geländesportwagen (SUVs) nun höhere Zölle in China entfallen und Daimler die Preiserhöhungen nicht vollständig an die Kunden weitergeben konnte. Hinzu kamen auch noch Kosten für Dieselrückrufe und für das früher verwendete Kältemittel R134a. Der neue Abgas- und Verbrauchsstandard WLTP belastete ebenfalls, weil nicht alle Modelle den Kunden angeboten werden konnten.

Der Rückgang der Absatzzahlen in einigen Monaten seit dem Sommer hätte den Konzern beinahe auch auf Jahressicht ein Absatzminus eingebrockt. Finanzchef Uebber hat ein deutlich sinkendes Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern 2018 eingeplant. Insgesamt steht noch ein leichtes Umsatzwachstum für den Konzern im Plan, das vor allem aus der Lastwagensparte, von den kleinen Nutzfahrzeugen und den Finanzgeschäften kommen soll.

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