Coronavirus: Weniger Fahrgäste in Bussen und Bahnen

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Zahlen der Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel sind aufgrund des jüngsten Ausbruchs des Coronavirus um 40 bis 70 Prozent zurückgegangen. Das hat wiederum zu einem erheblichen Rückgang der Einnahmen der Verkehrsbetriebe geführt.

Laut dem Direktor der Bangkok Mass Transit Authority (BMTA), Surachai Iamwachirasakul, schrumpfte die Zahl der Fahrgäste in den städtischen Bussen um 200.000 pro Tag auf 600.000. Während des ersten Virenausbruchs Anfang letzten Jahres ist die Zahl von einer Million auf 800.000 pro Tag gesunken. Infolgedessen gingen die Einnahmen der BMTA von zehn Millionen Baht pro Tag auf sechs bis sieben Millionen Baht zurück. Viele Menschen nutzen die Busse nicht, da sie von zu Hause aus arbeiten, während die Schulen geschlossen haben. Als Folge sind die Frequenzen der Busse auf einigen Strecken mit rückläufigen Fahrgastzahlen um bis zu 40 Prozent gekürzt worden.

Ähnliche Zahlen meldet die staatliche Transport Company mit einem Rückgang der Fahrgäste in den Bussen um 60 bis 70 Prozent, von 80.000 auf 30.000 oder weniger pro Tag. Kruawan Wongrukmit, Geschäftsführer von Nakhonchai Air, einer interprovinziellen Busgesellschaft, berichtete, dass die Zahl der Passagiere stark zurückging und 15 Prozent weniger Busse im Einsatz sind.

Der Gouverneur der Mass Rapid Transit Authority of Thailand (MRTA), Pakapong Sirikantaramas, sagte, die Zahl der Fahrgäste auf dem elektrischen Schienensystem der MRTA sank um fast 50 Prozent. Normalerweise nutzen etwa 400.000 Fahrgäste pro Tag die Blue Line der MRT, aber jetzt hat sich die Zahl fast halbiert, während die tägliche Zahl der Fahrgäste auf der Purple Line von 40.000 bis 50.000 auf 20.000 zurückging..

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Ingo Kerp 14.01.21 12:52
Das dürfte doch wohl weder den Direktor von BMTA noch den Gouverneur von MRTA überrascht haben. Durch die coronabedinge wirtschaftl. Flaute sind logischerweise weniger Leut unterwegs. So, wie in anderen Branchen, werden auch die beiden Unternehmen noch einige Zeit warten müssen, bis sich die Situation verbessert.