Corona-Überblick: Meldungen am Sonntag

Foto: Pixabay/Mohamed Hassan
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Omikron: Großbritannien beruft G7-Treffen der Gesundheitsminister ein

LONDON: Angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen. Die Fachminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen werden am Montag die aktuellen Entwicklungen diskutieren, wie die britische Regierung am Sonntagabend mitteilte. Großbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Neben Deutschland und Frankreich gehören auch Italien, die USA, Kanada und Japan zu dem Bündnis.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.

Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland und Großbritannien - Fälle der Variante aufgetaucht. Mehrere Länder haben bereits wieder schärfere Reisebeschränkungen eingeführt.


Spanien lässt nur noch Geimpfte aus Großbritannien einreisen

MADRID: Spanien wird wegen der neuen Virusvariante Omikron ab Mittwoch aus Großbritannien nur noch vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte einreisen lassen. Das geht aus einer am Sonntag im Amtsblatt veröffentlichten Verordnung des Innenministeriums in Madrid hervor. Bisher wurden bei Reisenden aus Großbritannien genauso wie etwa aus Deutschland Einreisenden auch ein Nachweis über eine Genesung von einer Corona-Erkrankung oder ein negatives Testergebnis akzeptiert. «Das Auftreten neuer Varianten des Erregers der Krankheit zwingt in diesen Zeiten zu verschärften Reisebeschränkungen», heißt es in der Verordnung.

Die neue Beschränkung der Reisemöglichkeiten dürfte der spanischen Tourismusbranche schaden, da Großbritannien mit mehr als 20 Prozent die meisten ausländischen Urlauber in Spanien stellt. Bisher sind etwa 69 Prozent der Briten vollständig geimpft. Das bedeutet, dass mehr als 20 Millionen Briten ab Mittwoch nicht mehr nach Spanien reisen dürfen.

Reisende aus Südafrika, Botsuana, Swasiland, Lesotho, Mosambik, Namibia und Simbabwe müssen bei der Einreise nach Spanien nicht nur nachweisen, dass sie vollständig gegen Corona geimpft sind, sondern auch einen negativen Test vorweisen.


Omikron-Variante: Von der Leyen ruft zu Vorsorgemaßnahmen auf

RIGA: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts der neuen Coronavirus-Variante zu Vorsorgemaßnahmen und raschem Handeln aufgerufen. «Wir nehmen diese Omikron-Variante sehr ernst und wissen, dass wir uns jetzt in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden», sagte sie am Sonntag bei einem Besuch in Lettland. Noch sei nicht alles bekannt und die Wissenschaftler und Hersteller bräuchten zwei oder drei Wochen, um sich ein vollständiges Bild über die Qualität der Mutation der Omikron-Variante zu machen.

«Die allgemeine Devise lautet: Hoffe auf das Beste und bereite dich auf das Schlimmste vor», sagte die EU-Kommissionspräsidentin. Höchste Priorität habe jetzt Abstand halten, Kontakte reduzieren und so viel wie möglich impfen und auffrischimpfen. «Wir müssen Zeit kaufen», sagte sie auf einer Pressekonferenz in Riga.

Nach Angaben von der Leyens stehe die EU in Sachen Impfstoff «auf der sicheren Seite». Der Vertrag mit Biontech/Pfizer über den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden Corona-Impfstoff beinhalte demnach eine Klausel, wonach die Hersteller den Corona-Impfstoff innerhalb von 100 Tagen an neue Mutationen anpassen können.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.


Flüge nach Marokko wegen Omikron-Variante für zwei Wochen ausgesetzt

RABAT: Wegen der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus setzt Marokko alle Flüge in das nordafrikanische Land für zunächst zwei Wochen aus. Ab kurz vor Mitternacht am Montagabend dürften vorerst keine Flüge mehr in Marokko landen, berichtete die Staatsagentur MAP am Sonntag. Grund sei die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante vor allem in Europa und Afrika. Die Flüge nach Marokko würden ausgesetzt, um bisherige Erfolge im Kampf gegen das Virus zu erhalten, hieß es.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.

In Marokko wurden bisher 950.000 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, die Zahlen waren seit dem Sommer aber rückläufig. In dem Land sind rund 60 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.


Omikron-Variante auch in Dänemark bestätigt

KOPENHAGEN: Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Dänemark bekannt geworden. Das staatliche Gesundheitsinstitut SSI bestätigte am Sonntag zwei Fälle, die zuvor als Verdachtsfälle eingestuft worden waren. Die beiden Infizierten seien mit dem Flugzeug aus Südafrika eingereist und mittlerweile in Quarantäne. Auch deren enge Kontakte sollten sich in die Isolation begeben. Der Direktor des Instituts, Henrik Ullum, sagte, man wolle die weitreichende Ausbreitung der Variante verlangsamen, um möglichst viele Menschen vorher zu impfen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.


Papst fordert Hilfe für Migranten - Termin wegen Corona abgesagt

ROM: Papst Franziskus hat mehr Hilfe für Migranten gefordert. Er erneuere seinen Appell an diejenigen, die zur Problemlösung beitragen können, vor allem an die Zivilbehörden und das Militär, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am ersten Adventssonntag vor zahlreichen Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Die Nachrichten über die im Ärmelkanal, an der polnisch-belarussischen Grenze und im Mittelmeer gestorbenen Menschen bereiteten ihm großen Schmerz. Der Argentinier will ab Donnerstag nach Zypern und dann nach Griechenland reisen und dort auch Flüchtlinge treffen.

Wegen der Corona-Lage sagte Franziskus sein öffentliches Gebet in Roms Innenstadt zum Feiertag Mariä Empfängnis (8. Dezember) ab. Traditionell betet er an der Mariensäule auf der Piazza di Spagna nahe der Spanischen Treppe. Mit der Absage wolle man Menschenansammlungen und die Gefahr für Ansteckungen mit dem Coronavirus vermeiden, erklärte der Heilige Stuhl am Samstagabend. Der Papst werde die Andacht stattdessen privat abhalten. Auch im Vorjahr hatte er den Termin wegen Corona im Vorfeld gestrichen, fuhr am Tag des Hochfests dann aber unerwartet in den frühen Morgenstunden zu der Marienstatue.


Südafrikanischer Präsident: Reisebeschränkungen ungerechtfertigt

PRETORIA: Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die Reisebeschränkungen zahlreicher Staaten gegen die Länder des südlichen Afrikas als ungerechtfertigt kritisiert. «Diese Beschränkungen sind eine unfaire Diskriminierung unseres Landes und unserer Schwesterstaaten», sagte Ramaphosa in einer Fernsehansprache am Sonntagabend. Es handle sich um eine klare Abkehr von der Erklärung beim G20-Gipfel in Rom, den unterentwickelten Staaten bei der Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie auf ihre Wirtschaft zu helfen.

Die Beschränkungen erhöhten nur den Schaden, den die Wirtschaftssysteme im südlichen Afrika bereits genommen hätten, insbesondere im Tourismus, sagte Ramaphosa und appellierte an diejenigen Staaten, die Reisebeschränkungen beschlossen hätten, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken, «bevor sie noch mehr Schaden anrichten». Stattdessen sollten sie die ärmeren Länder bei der Produktion von Impfstoffen unterstützen.

Die Erfahrung zeige, dass Reiseverkehr unter Einhaltung von Impfung, PCR-Negativtests vor den Flügen und dem Tragen von Mund-Nase-Masken in Flugzeugen sicher sei. Es gebe keine wissenschaftliche Grundlage für Reisebeschränkungen, so Ramaphosa. «Sie werden nur weiter den Ökonomien der betroffenen Länder schaden und ihre Fähigkeit unterwandern, auf die Pandemie zu reagieren und sich von ihr zu erholen.»

Neben weiteren Ländern hatte auch die Bundesregierung nach Entdeckung der neuen Omikron-Variante die Einreise aus acht Ländern im südlichen Afrika drastisch eingeschränkt. Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Mosambik, Eswatini, Malawi und Lesotho sind seit Sonntag als Virusvariantengebiete eingestuft. Fluggesellschaften dürfen im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen von dort nach Deutschland befördern.


Moderna arbeitet seit Thanksgiving an Omikron-Impfstoff

LONDON: Der Impfstoffhersteller Moderna hat bereits am gerade vergangenen Thanksgiving-Feiertag mit der Arbeit an einem Impfstoff gegen die Omikron-Variante begonnen. Hunderte seiner Mitarbeiter hätten nach ersten Veröffentlichungen zur Mutante direkt an dem in den USA üblicherweise groß gefeierten Festtag angefangen, an einer entsprechenden Anpassung des Corona-Impfstoffs zu arbeiten, sagte der medizinische Chef des Pharmakonzerns, Paul Burton, am Sonntag in einem BBC-Interview. Thanksgiving fiel in diesem Jahr auf den 25. November - also den vergangenen Donnerstag.

Es werde noch einige Wochen dauern, bis man gesicherte Erkenntnisse darüber habe, wie sehr sich die neue Corona-Variante der Wirkung der aktuellen Impfstoffe entziehe und ob ein neues Vakzin produziert werden müsse. Sollte dies der Fall sein, rechne er damit, dass dieser Anfang 2022 in großem Maßstab hergestellt werden könnte. Wie auch das Mittel von Biontech gehört das Vakzin von Moderna zu den mRNA-Impfstoffen, deren Anpassung an neue Varianten als relativ gut machbar gilt.

«Das ist ein gefährlich erscheinendes Virus», sagte Burton. «Aber ich denke, wir haben jetzt viele Werkzeuge in unserem Arsenal, um es zu bekämpfen, also bin ich optimistisch.» Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft.


Omikron - Was hinter dem Namen steckt

GENF: Die neue Corona-Variante Omikron bereitet nicht nur wegen ihrer Ausbreitung, sondern auch wegen des Namens Kopfzerbrechen. Am Wochenende erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, warum sie gerade diesen griechischen Buchstaben als Bezeichnung für die Variante B.1.1.529 wählte, als sie sie als besorgniserregend einstufte: Es gehe darum, Missverständnisse und Stigmatisierungen zu vermeiden.

Die UN-Gesundheitsbehörde ist schon vor einiger Zeit dazu übergegangen, neu auftretende Varianten nach und nach anhand des griechischen Alphabets zu benennen. Damit sollte verhindert werden, dass die Orte, an denen die Mutanten erstmals auftreten, als Bezeichnung verwendet und sprachlich an den Pranger gestellt werden.

Vor Omikron wären nun aber noch die Buchstaben Ny und Xi an der Reihe gewesen. Ny, das auf Englisch Nu heißt, klinge zu sehr nach «new» (deutsch: «neu») und wäre daher missverständlich gewesen, hieß es dazu von der WHO.

«Xi wurde nicht verwendet, weil es ein verbreiteter Nachname ist», erklärte die WHO. Virus-Bezeichnungen sollten keine ethnischen oder regionalen Gruppen verletzen, argumentierte die UN-Organisation. Xi ist zwar in China und in Ländern mit Han-chinesischer Bevölkerung gebräuchlich, aber zumindest in China kein sehr häufiger Name. Es gibt aber einen sehr gewichtigen Namensträger: Den chinesischen Staatschef Xi Jinping.


Australien meldet zwei bestätigte Omikron-Fälle

SYDNEY: In Australien sind erstmals bestätigte Fälle der Corona-Variante Omikron bekannt geworden. Zwei Reisende aus dem Süden Afrikas seien nach ihrer Ankunft in Sydney am Samstagabend positiv auf die als besorgniserregend eingestufte Variante getestet worden, teilte das Gesundheitsministerium des Bundesstaats New South Wales am Sonntag mit. Beide zeigten demnach keine Symptome und waren vollständig geimpft. Sie befänden sich nun in einer speziellen Einrichtung in Isolierung.

Zwölf weitere Passagiere aus dem südlichen Afrika, die mit dem gleichen Flug aus Katars Hauptstadt Doha eingetroffen seien, müssten nun für 14 Tage in ein Quarantäne-Hotel. Alle anderen Fluggäste und die Crew an Bord seien angewiesen worden, sich zu isolieren.

Am Samstag hatte die australische Regierung Einreisebeschränkungen für neun Länder im Süden Afrikas angekündigt. Dazu zählen demnach Südafrika, Namibia, Simbabwe, Botsuana, Lesotho, Eswatini, die Seychellen, Malawi und Mosambik. Alle Direktflüge aus diesen Staaten würden als Vorsichtsmaßnahme zunächst für zwei Wochen eingestellt, hieß es.


Israel macht im Kampf gegen neue Coronavirus-Variante Grenzen dicht

JERUSALEM: Um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einzudämmen, schließt Israel seine Grenzen für Ausländer. Diese und weitere Beschränkungen beschloss das Coronavirus-Kabinett laut israelischen Medienberichten am Samstagabend. Die neuen Beschränkungen sollen an diesem Sonntagabend in Kraft treten. Derzeit ist demnach in Israel ein Omikron-Fall bestätigt, sieben Fälle werden untersucht.

Bis auf Weiteres müssen alle Personen, die aus einem beliebigen Land nach Israel zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis - bei der Einreise nach Israel drei Tage lang isoliert werden, wie etwa die «Jerusalem Post» berichtete. Die Reisenden würden am Flughafen getestet und müssten sich dann am dritten Tag einem PCR-Test unterziehen und dürften die Isolation erst verlassen, wenn das Ergebnis negativ sei, hieß es weiter. Ungeimpfte Israelis müssten sieben Tage lang isoliert werden, sofern der Test negativ ausfalle. Alle Ausländer, die eine Einreiseerlaubnis nach Israel erhielten, müssten in einem staatlichen «Coronavirus-Hotel» unter Quarantäne gestellt werden.

Zuvor hatte die israelische Regierung bereits die Einreise aus Afrika weitgehend eingeschränkt. Zahlreiche afrikanische Staaten würden als «rote Länder» eingestuft. Die Länder in Nordafrika sind davon ausgenommen.

Die Omikron-Variante(B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als «besorgniserregend» ein. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest.


Blinken: Südafrikas Transparenz bei Omikron «Vorbild für ganze Welt»

WASHINGTON: Die US-Regierung hat Südafrikas Handeln im Zusammenhang mit der Omikron-Variante als vorbildlich gelobt. Außenminister Antony Blinken habe in einem Telefonat mit seinem südafrikanischen Amtskollegen Naledi Pandor insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Südafrika für die schnelle Identifizierung der Omikron-Variante hervorgehoben, teilte das US-Außenministerium am Samstag mit. Blinken habe auch die südafrikanische Regierung für ihre Transparenz bei der Weitergabe dieser Informationen gelobt. Dieses Verhalten sollte als «Vorbild für die Welt» dienen.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Das südafrikanische Institut für Ansteckende Krankheiten NICD hatte am Donnerstag mitgeteilt, es seien in Südafrika mehrere Fälle der neuen Variante B.1.1.529 nachgewiesen worden.

Auch die US-Regierung schränkt wegen der neuen Variante Einreisen aus den Staaten des südlichen Afrikas ein. Betroffen sind ab Montag Einreisen aus Südafrika, Simbabwe, Namibia, Botsuana, Lesotho, Eswatini, Mosambik und Malawi.

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Hartmut Wirth 29.11.21 17:10
Südliche Afrika
Dass die Einreise nach Südafrika sicher ist, bestreitet ja niemand. Aber die Utlauber wollen ja auch wieder zurück. Und genau da kann es keine Garantie geben. Also will sich die Politik vor Einschleppung des Virus aus dem Süden Afrikas schützen. Aber das wird vergeblich sein: seit es ein "ungehindertes" wektweites Reisen gibt, werden Krankheiten schneller um die Welt getragen. Verhindern kann man das letztendlich nicht. Aber man muss auch nicht dazu beitragen, dass es schneller verbreitet wird.