Corona-Überblick: Meldungen am Samstag

Eine Nahaufnahme zeigt die deutsche 'Corona Warn-App' auf einem Smartphone in Köln. Foto: Epa/Sascha Steinbach
Eine Nahaufnahme zeigt die deutsche 'Corona Warn-App' auf einem Smartphone in Köln. Foto: Epa/Sascha Steinbach

Biden negativ auf Corona getestet - Isolation bleibt vorerst

WASHINGTON: Eine Woche nach seinem Covid-Rückfall ist US-Präsident Joe Biden am Samstag negativ auf das Coronavirus getestet worden. Aus Vorsichtsgründen bleibe Biden aber bis zu einem zweiten negativen Testergebnis weiterhin in Isolation, schrieb Präsidentenarzt Kevin O'Connor in einem am Samstag vom Weißen Haus veröffentlichten Brief. Der 79-Jährige fühle sich sehr gut.

Der US-Präsident war vor rund zweieinhalb Wochen positiv getestet worden und wurde mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt. Nach sechs Tagen beendete er infolge eines negativen Tests seine Corona-Isolation. Dann fiel am Samstag vergangener Woche erstmals ein Test wieder positiv aus, mehrere solcher Ergebnisse folgten. O'Connor hatte von einem «Rückfall» gesprochen, der bei Patienten, die mit Paxlovid behandelt wurden, in seltenen Fällen beobachtet werde.


Nach Angriff in Oslo - Große Pride-Parade zieht durch Stockholm

OSLO: Sechs Wochen nach einem tödlichen Angriff rund um eine Schwulen-Bar im benachbarten Norwegen hat in Schweden die größte Pride-Parade Skandinaviens begonnen. Eine große Menschenmenge machte sich am Samstag auf, um feiernd durch Stockholm zu marschieren und dabei für Liebe, Menschenrechte und sexuelle Vielfalt einzustehen. Rund um die Festwagen tanzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die schwedische Hauptstadt, viele schwenkten dabei fröhlich Regenbogenflaggen. Auch Schwedens Außenministerin Ann Linde trug ein regenbogenfarbenes Outfit. «Wir zeigen während Stockholm Pride unsere echten Farben», schrieb sie dazu auf Twitter.

Die Stockholmer Pride-Parade gilt als die größte in ganz Skandinavien. Die Veranstalter erwarteten rund 50.000 Teilnehmer sowie etwa eine halbe Million Menschen am Straßenrand. Die Corona-Pandemie hatte größere Paraden in den beiden vergangenen Jahren verhindert.

Vor einer großen Pride-Parade in der norwegischen Hauptstadt Oslo hatte Ende Juni ein Angreifer in der Nähe einer beliebten Schwulen-Bar Schüsse abgefeuert. Zwei Menschen starben, 21 weitere wurden verletzt. Der norwegische Geheimdienst PST stufte den Angriff als islamistischen Terroranschlag ein. Die Polizei geht unter anderem der Theorie nach, dass sich die Tat explizit gegen Homosexuelle gerichtet haben könnte.

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