Corona-Überblick: Meldungen am Donnerstag

Ein Mensch erhält in Prag eine Dosis des Janssen-Impfstoffs gegen COVID-19. Foto: epa/Martin Divisek
Ein Mensch erhält in Prag eine Dosis des Janssen-Impfstoffs gegen COVID-19. Foto: epa/Martin Divisek

Tschechien verkürzt Gültigkeit des Corona-Impfnachweises

PRAG: Corona-Impfnachweise werden in Tschechien künftig nur noch neun Monate ab der vollständigen Immunisierung gültig sein. Um den Status als Geimpfter zu behalten, soll ab dem Jahreswechsel eine Auffrischimpfung vor Ablauf der Frist erforderlich sein. Das kündigte der geschäftsführende Gesundheitsminister Adam Vojtech am Donnerstag in Prag an. In Tschechien gilt in vielen Bereichen wie Gaststätten und Hotels die 2G-Regel (Zutritt für Geimpfte oder Genesene). Die Menschen sollen per SMS benachrichtigt werden, sobald sie einen Anspruch auf die Booster-Impfung haben - je nach Altersgruppe fünf oder sechs Monate nach der Zweitimpfung.

Tschechien ist stark von der vierten Corona-Welle betroffen. Viele Krankenhäuser sind überlastet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 1222 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 33.300 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.


Rio: Corona-Impfnachweis auch in Hotels - São Paulo sagt Silvester ab

RIO DE JANEIRO: In Rio de Janeiro dürfen nur noch gegen das Coronavirus geimpfte Menschen Bars, Restaurants, Shoppingcenter sowie Schönheitssalons und Hotels betreten. Dies geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Dekret der Stadt hervor. Damit wird die Pflicht zum Vorzeigen eines Impfnachweises ausgeweitet. Genesene sind ausdrücklich nicht ausgenommen, auch sie müssen einen Nachweis haben.

Die Regelung gilt auch für Touristen. Einen Impfnachweis als Voraussetzung für die Einreise nach Brasilien lehnt die Regierung bisher aber ab.

Unterdessen sagte São Paulo Medienberichten zufolge seine Silvesterparty ab - wie zuvor bereits mehrere andere größere Städte. Zudem rückte der Bundesstaat São Paulo von dem Vorhaben ab, die Maskenpflicht im Freien aufzuheben. In der Metropole São Paulo, der größten Stadt Brasiliens und Südamerikas, waren diese Woche die ersten Fälle der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron in Brasilien festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um die ersten Fälle in Lateinamerika handeln.

In Brasilien, das erst im Januar mit der Impfkampagne begonnen hatte, haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 22 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, fast 615.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben - mehr Tote gibt es nur in den USA. In Brasilien leben 210 Millionen Menschen; das Land ist 24 mal so groß wie Deutschland. In Rio de Janeiro sind inzwischen mehr als 75 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahre komplett geimpft, im Bundesstaat São Paulo 94 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre.


EU-Gesundheitsbehörde: Omikron könnte schon in Monaten dominieren

STOCKHOLM: Die Omikron-Variante des Coronavirus könnte nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC schon in wenigen Monaten die dominierende Variante in Europa sein. Basierend auf mathematischen Modellen der Behörde gibt es Anzeichen dafür, dass Omikron innerhalb der nächsten Monate über die Hälfte aller Corona-Infektionen im Europäischen Wirtschaftsraum verursachen könnte. Das schrieb die in Stockholm ansässige Behörde am Donnerstag in einer aktualisierten Einschätzung zur Bedrohungslage durch die neue Virus-Variante.

Zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) zählen neben den 27 EU-Staaten noch Norwegen, Island und Liechtenstein. Mehr als ein Dutzend dieser Länder haben bislang Omikron-Fälle nachgewiesen. Ursprünglich war die Variante zunächst in Botsuana und Südafrika registriert worden.

Das ECDC wies weiterhin darauf hin, dass es nach wie vor eine Reihe von Unsicherheiten hinsichtlich der Übertragbarkeit, des Schweregrads von Erkrankungen und mögliche Auswirkungen auf die Immunabwehr gibt. Vorläufige Daten deuteten jedoch darauf hin, dass Omikron gegenüber der Delta-Variante klar im Vorteil sei.

Angesichts dieser Lage regte ECDC-Direktorin Andrea Ammon einen mehrschichtigen Ansatz an, um die weitere Omikron-Ausbreitung zu verlangsamen: Dazu zählen die Impfung derjenigen, die noch nicht oder erst einmal geimpft worden sind, sowie Auffrischdosen für alle über 40. Nicht-pharmazeutische Interventionen - dazu zählen zum Beispiel das Tragen einer Maske, das Abstandhalten und Lüften - hätten sich ebenfalls als wirksam erwiesen.


Scholz: 30 Millionen Impfungen bis Jahresende

BERLIN: Der voraussichtlich künftige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat 30 Millionen weitere Corona-Impfungen bis Weihnachten als Ziel für Deutschlands Impfkampagne ausgegeben. «Das ist eine große logistische Herausforderung», sagte Scholz am Donnerstag nach einer Ministerpräsidentenkonferenz zur Corona-Lage. Diejenigen, die es bisher noch nicht gemacht hätten, sollten sich zur Impfung durchringen.

Scholz bekräftigte zudem, dass es eine einrichtungsbezogene Impfpflicht etwa für Beschäftigte in der Altenpflege und in Kliniken geben solle. Der SPD-Politiker sagte ferner, der Bundestag solle über eine allgemeine Impfpflicht abstimmen. «Aus meiner Sicht sollte es auch zu einer solchen Entscheidung des Bundestags kommen», sagte Scholz.


Ab 20. Dezember Impfung für Fünf- bis Elfjährige

ATHEN: Die griechische Impfkommission hat die Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren freigegeben.

Eltern können ihre Kinder demnach vom 20. Dezember an impfen lassen. Zu diesem Zeitpunkt würden weitere Impfstoff-Chargen erwartet, berichtete am Donnerstag das griechische Staatsfernsehen. Momentan stehen in Griechenland vor allem die Erstimpfung für über 60-Jährige sowie die Drittimpfungen auf dem Programm. Für Menschen älter als 60 Jahre hatte Athen am Dienstag eine Impfpflicht angeordnet, die von Mitte Januar an mit einem monatlichen Bußgeld von 100 Euro bei Verstößen forciert werden soll. Die Zahl der Erstimpfungen in der betreffenden Altersgruppe ist seither sprunghaft angestiegen.


Erster Fall von Omikron und Corona-Pass auf Mallorca

PALMA: Auch auf der bei Deutschen beliebten Urlaubsinsel Mallorca ist ein erster Fall der neuen Virusvariante Omikron nachgewiesen worden. Die Mutation des Coronavirus sei bei einer 20-jährigen Schweizerin festgestellt worden, die von Südafrika über Frankfurt am Main auf die Insel gereist sei, berichtete die «Mallorca-Zeitung» am Donnerstag. Die Balearen machen unterdessen die Vorlage eines Corona-Passes zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen in der Nacht auf Samstag zur Pflicht. Das bedeutet: Zugang erhalten nur Gäste mit Impf- oder Genesenennachweis oder einem aktuellen negativen Testergebnis.

Zum Omikron-Nachweis schrieb die «Mallorca Zeitung», in Deutschland sei ein Corona-Test der vollständig geimpften Reisenden noch negativ ausgefallen, bei einem weiteren Test auf Mallorca dann aber positiv. Auf dem spanischen Festland waren schon in den vergangenen Tagen zuvor mehrere Omikron-Fälle registriert worden.

Die Corona-Zahlen sind in Mallorca wie im Rest des Landes mit einer Impfquote von fast 80 Prozent angestiegen, jedoch nicht so stark wie etwa in Deutschland. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf der Insel bei 140. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, müssen die Besucher von Kneipen, Restaurants, Fitnessstudios und anderen Innenräumen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen ab Null Uhr des Samstags einen Corona-Pass vorlegen (3G-Regel). Das Vorhaben der Regionalregierung wurde am Donnerstag vom Obersten Gerichtshof der Balearen in Palma gebilligt.

Damit wurde die Pflicht zur Vorlage eines Corona-Passes in Spanien bereits in sieben der insgesamt 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften von den Richtern in verschiedenem Umfang genehmigt. Neben den Balearen sind das Katalonien, Valencia, das Baskenland, Navarra, Aragonien und Galicien. In Andalusien, der mit 8,4 Millionen Bewohnern bevölkerungsreichsten Region Spaniens, wies der regionale Oberste Gerichtshof das Vorhaben am Donnerstag allerdings zurück. In Madrid schloss die Regionalregierung die Einführung einer solchen Maßnahme aus.


Omikron lässt Corona-Fallzahlen rapide ansteigen

JOHANNESBURG/KAPSTADT: Getrieben von der neuen Coronavirus-Variante Omikron nehmen die Infektionszahlen in Afrika rapide zu. Mit Botsuana, Ghana, Nigeria und Südafrika sei Omikron mittlerweile in vier Ländern des Kontinents nachgewiesen, sagte am Donnerstag John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC). In ganz Afrika seien in der vergangenen Woche 52.300 Neuinfektionen gezählt worden - das ist ein Anstieg um 105 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. 31.000 Neuinfektionen entfielen auf Südafrika. Noch unbekannt ist laut Nkengasong, wie viele Menschen sich mit der neuen Omikron-Variante angesteckt haben.

In Südafrika zeigten fast 80 Prozent aller DNA-sequenzierten Corona-Testergebnisse eine Infektion mit der Omikron-Variante an, sagte Anne von Gottberg, Mikrobiologin am Nationalen Institut für übertragbare Krankheiten in Johannesburg. «Es sieht daher so aus, als ob Omikron im Land vorherrscht», sagte Gottberg. Zudem deuteten erste Analysen darauf hin, dass die Anzahl der Reinfektionen in Südafrika ansteige. «Wir schließen daraus, dass die Bevölkerung anfälliger für Omikron als Delta sein könnte», so Gottberg. Es gebe allerdings Anzeichen, dass der Krankheitsverlauf bei Omikron weniger schwerwiegend sei, wenn es sich um eine Reinfektion handele oder der Patient geimpft sei.

«Wir sind definitiv besorgt wegen der Lage im südlichen Afrika», sagte Nkengasong. Dabei verbessere sich gerade die Versorgungslage mit Impfstoffen, die aber nicht schnell genug verabreicht würden. In Afrika sind erst 7 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Der Kontinent hat mittlerweile 417,5 Millionen Dosen beschafft, von denen aber erst 235,8 Millionen verabreicht worden sind. Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC rund 8,6 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 223.000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Angaben von Experten auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen jedoch höher liegen.

Nkengasong zeigte sich besorgt mit Blick auf die Feiertage zum Jahresende und befürchtet angesichts zahlreicher Zusammenkünfte zu Weihnachten oder Neujahr einen starken Anstieg der Corona-Zahlen. Die Africa CDC will die Zahl der Tests auf dem Kontinent in den kommenden Monaten von aktuell 82 Millionen auf 200 Millionen steigern. Insgesamt sind bisher elf Länder in der vierten Infektionswellen - Mauritius geht laut der Africa CDC in seine fünfte. Die CDC versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren.


Neue Corona-Maßnahmen - USA verschärfen Test-Regeln bei Einreise

WASHINGTON: Angesichts der neuen Omikron-Variante und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Einreisen in die USA. Aus dem Weißen Haus hieß es, ein Negativ-Test dürfe von Anfang kommender Woche an höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA erfolgt sein. Die Neuregelung betreffe alle internationalen Reisenden unabhängig von Staatsangehörigkeit und Impfstatus. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zusätzlich müssen Ausländer in der Regel schon jetzt eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können.

Die Verschärfung ist Teil neuer Maßnahmen im Kampf gegen Corona, die US-Präsident Joe Biden am Donnerstag vorstellte. Dazu gehört etwa, dass die Maskenpflicht in Flugzeugen, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Flughäfen und Bahnhöfen mindestens bis März verlängert wird. Biden warnte, Experten rechneten mit steigenden Infektionszahlen im Winter. Mit Blick auf die Omikron-Variante sagte er: «Wir werden diese Variante mit Wissenschaft und Geschwindigkeit bekämpfen, nicht mit Chaos und Verwirrung.» Seine Landsleute rief Biden auf, sich nicht durch die Pandemie spalten zu lassen.

Eine US-Regierungsvertreterin sagte, weiterhin würden bei der Einreise in die Vereinigten Staaten sowohl Antigen- als auch PCR-Tests akzeptiert. Die Effektivität der Tests etwa gegen die Omikron-Variante werde ständig geprüft. Verpflichtende Tests oder eine Zeit der Selbstisolierung nach der Einreise in die Vereinigten Staaten seien derzeit nicht vorgesehen.

Zu den von Biden präsentierten Schritten gehört außerdem eine landesweite Kampagne, damit Erwachsene sich Booster-Impfungen geben ließen. Mehr Kinder sollen geimpft und Schulen offen gehalten werden. Amerikaner sollen zudem leichter kostenlose Schnelltests bekommen.


Corona-Pandemie: Erste zwei Omikron-Fälle entdeckt

NEU DELHI: In Indien sind erstmals zwei Fälle der neuen und als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron entdeckt worden. Infiziert haben sich zwei ausländische Männer im südlichen Bundesstaat Karnataka, wie Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums in Neu Delhi am Donnerstag mitteilten. Der 66-Jährige und der 46-Jährige seien im November im indischen «Silicon Valley» Bengaluru eingereist und würden überwacht. Ihre Kontakte werden ebenfalls getestet, wie es hieß.

Die Corona-Lage in Indien ist nach einer heftigen zweiten Welle im Frühling relativ gut - auch wenn sich inzwischen viele nicht mehr an Corona-Regeln halten. Seit Monaten werden nur wenige Fälle in dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land festgestellt, die Zahlen sind rückläufig. Die Resistenz der Bevölkerung ist auch wegen durchgemachter Krankheit und Impfung sehr hoch.

Indien hat aber wegen der neuen Variante Einreisebedingungen verschärft. So werden Einreisende aus Ländern wie Südafrika, Großbritannien, Israel und Hongkong bei ihrer Einreise getestet, und sie dürfen den Flughafen erst nach Erhalt eines negativen Testresultats verlassen. Positiv getestete Menschen würden in einem Krankenhaus isoliert werden. Negativ getestete Menschen müssten zu Hause sieben Tage in Quarantäne und dann erneut testen.


Omikron unter dem Mistelzweig? - Ministerin rät vom Knutschen ab

LONDON: Geht es nach einer britischen Ministerin, sollte vorweihnachtliches Techtelmechtel wegen der aktuellen Corona-Lage lieber auf das nächste Jahr verschoben werden. «Wenn Sie mich fragen, sollte unter dem Mistelzweig nicht unbedingt viel geknutscht werden. Das muss nicht sein», sagte Arbeitsministerin Thérèse Coffey am Mittwochabend in einem Interview mit dem Sender ITV.

Die britische Regierung hält trotz der besorgniserregenden Omikron-Variante bislang an ihrer Linie fest, dass Weihnachtsfeiern und andere gesellige Events nicht abgesagt werden sollten. Die Ministerin sorgte mit ihrem ungewöhnlichen Ratschlag daher in den britischen Medien für Furore, legte aber auf Twitter noch einmal nach: «Küsst keine Leute, die ihr nicht kennt», twitterte sie nach dem Interview. Die Regierung und der Gesundheitsdienst arbeiteten hart daran, schnell Booster-Impfungen in so viele Arme wie möglich zu spritzen, damit Weihnachten nichts im Wege stehe.


Griechenland meldet ersten bestätigten Omikron-Fall

ATHEN: Erstmals ist in Griechenland eine Infektion mit der neuen Corona-Variante Omikron festgestellt worden.

Das bestätigte am Donnerstag Gesundheitsminister Thanos Plevris dem Fernsehsender Skai. Es handele sich bei dem Betroffenen um einen Griechen, der aus Südafrika eingereist sei und sich nun auf Kreta in Quarantäne befinde. Es sei mit der detaillierten Nachverfolgung seiner Kontakte begonnen worden, sagte Plevris. Der Mann soll bereits am 26. November in Griechenland angekommen sein.


Italienische Großstädte setzen auf Maskenpflicht in Vorweihnachtszeit

ROM: Vor dem großen Shopping-Andrang in der Vorweihnachtszeit führen immer mehr italienische Großstädte die Maskenpflicht in den Innenstädten ein. Roms neuer Bürgermeister Roberto Gualtieri unterschrieb dazu am Mittwoch eine Anordnung, wie die Stadt in der Nacht zu Donnerstag mitteilte. Demnach müssen die Menschen in weiten Teilen der Innenstadt ab diesem Samstag bis einschließlich 31. Dezember auch im Freien Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. Betroffen sind unter anderem die beliebten Touristenorte an der Piazza di Spagna und die Shopping-Meile Via del Corso.

Ähnliche Regelungen gelten unter anderem schon in der norditalienischen Metropole Mailand, in Bergamo und Bologna. Auch in der piemontesischen Hauptstadt Turin unterzeichnete Bürgermeister Stefano Lo Russo eine Anordnung, wonach die Leute in einigen Teilen der Innenstadt ganztags und in manchen Gegenden nur vom Abend bis zum darauffolgenden Morgen Masken aufsetzen müssen. In Italien hatten Gesundheitsexperten der Regierung immer wieder betont, wie wichtig Masken zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus seien.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.