Corona-Überblick: Meldungen am Donnerstag

Die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) genehmigt den Impfstoff Covid-19 von Pfizer-BioNTech. Foto: epa/Caroline Brehman
Die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) genehmigt den Impfstoff Covid-19 von Pfizer-BioNTech. Foto: epa/Caroline Brehman

USA spenden weitere 17 Millionen Impfdosen an Afrika

WASHINGTON: Die USA wollen weitere 17 Millionen Impfdosen des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson an die Länder der Afrikanischen Union (AU) spenden. Das kündigte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag bei einem Treffen mit Kenias Präsident Uhuru Kenyatta in Washington an.

Die USA haben eigenen Angaben nach bereits 50 Millionen Impfdosen an die AU gespendet. Der Johnson-Impfstoff entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis und muss - anders als etwa die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna - nicht zweimal gespritzt werden. «Alle 17 Millionen Dosen sind sofort verfügbar und werden in den kommenden Wochen ausgeliefert», sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki.

Insgesamt wurden in Afrika mehr als 8,4 Millionen Corona-Fälle registriert, darunter 214.000 Todesfälle. Weniger als die Hälfte der afrikanischen Länder, die Impfstoffe erhalten haben, haben nach WHO Angaben durchschnittlich rund zwei Prozent ihrer Bevölkerung vollständig geimpft. Neben dem fehlenden Impfstoff sind auch Kapazitätsprobleme für die geringen Impfraten in vielen Ländern verantwortlich.

Kenyatta bedankte sich bei Biden für die Impfstoffspende. Es handelt sich um das erste persönliche Treffen von Biden und Kenyatta. Kenia sei ein starker Partner und spiele eine zentrale internationale Rolle - sei aber auch bei regionalen Fragen von großer Bedeutung, hieß es vor dem Treffen von einer US-Regierungsbeamtin. «Dieses Treffen demonstriert wirklich eine neue Ära der Partnerschaft zwischen den USA und Afrika, die auf den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts beruht.»


Optimismus am Zuckerhut: Rio plant Karneval 2022

RIO DE JANEIRO: Nach dem coronabedingten Komplettausfall in diesem Jahr soll der weltberühmte Karneval in Rio de Janeiro 2022 stattfinden. Der Verkauf der Eintrittskarten für die Sambaschulen-Umzüge im Sambodrom begann am Donnerstag, wie aus einer Mitteilung des Verbandes der Sambaschulen (LIESA) am Donnerstag hervorging. Demnach sind die Umzüge der besten Sambaschulen am 27. und 28. Februar und das Schaulaufen der sechs Schulen, die die Jury am meisten überzeugten, am 4. März geplant.

Der Karneval hat eine große kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung für Rio. Der Samba ist die Seele der Millionenmetropole, der Karneval die jährliche Katharsis eines Volkes, bei der sich der Druck wie aus einem Dampfkochtopf befreit. Für gewöhnlich zieht er jedes Jahr Millionen Touristen an den Zuckerhut. Nach einem Bericht des Portals «Carnavalesco» bringt das Spektakel der Stadt Einnahmen von umgerechnet rund 620 Millionen Euro.

Eigentlich sollte der Karneval in Rio auch im Februar dieses Jahres stattfinden. Angesichts der Pandemie hatte die Stadt bereits den Straßenkarneval abgesagt, die berühmten Umzüge der Sambaschulen im Sambodrom aber lediglich verschoben. Der Verband der Sambaschulen (LIESA) hoffte auf einen Karneval im Juli. Bürgermeister Eduardo Paes, selbst ein großer Fan des Karnevals, sah die Voraussetzungen dafür jedoch nicht gegeben, der Karneval fiel komplett aus.

Nach den Vereinigten Staaten und Indien verzeichnet Brasilien mit fast 22 Millionen Fällen die meisten Corona-Infektionen. Am vergangenen Freitag hatte das größte Land in Lateinamerika die Marke von 600.000 Corona-Toten überschritten. Rio de Janeiro war bisweilen eine der am meisten betroffenen Städte. Mit dem Fortschreiten der Impfkampagne - inzwischen sind mehr als 100 Millionen Brasilianer gegen Corona geimpft, 56 Prozent der über 18-Jährigen in Rio - und dem Rückgang der Belegung der Krankenhäuser wuchs der Optimismus der Stadt.


Rumänien schickt Covid-Patienten wegen Überlastung nach Ungarn

BUKAREST: Wegen überfüllter Intensivstationen schickt Rumänien schwer kranke Covid-19-Patienten zur Behandlung ins Nachbarland Ungarn. Wie das Gesundheitsministerium in Bukarest am Donnerstag mitteilte, waren die ersten 10 Patienten, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, bereits in Begleitung von Ärzteteams unterwegs. Ungarn habe sich bereit erklärt, 50 Patienten zu übernehmen.

Rumänien gehört EU-weit zu den Ländern mit der dramatischsten Corona-Lage. Am Donnerstag war keines der landesweit 1593 Betten auf Intensivstationen mehr frei, die für Corona-Patienten reserviert sind. Sogar in der Hauptstadt Bukarest warten Patienten oft tagelang in Krankenhaus-Korridoren auf freie Plätze in Intensivstationen und werden dort nur notdürftig versorgt, wie Medien berichteten.

Die 14-Tage-Inzidenz steigt seit Wochen steil an und lag zuletzt bei rund 860 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner. Nur knapp 35 Prozent der Rumänen haben den vollen Corona-Impfschutz. Kritiker werfen der Regierung vor, zu wenig für das Impfen geworben zu haben. Die Regierung wiederum macht aggressive Medienkampagnen der Impfgegner für den mangelnden Impfwillen verantwortlich.


Corona-Pass für ganze Arbeitswelt tritt in Kraft - Proteste

ROM: In Italien tritt am Freitag eine umstrittene neue Corona-Regel für Arbeitnehmer in Kraft. Jeder Beschäftigte, sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Bereich, muss dann nachweisen, geimpft, genesen oder negativ getestet zu sein. Nur dann bekommt man einen sogenannten «Grünen Pass». Ohne diesen Pass darf niemand mehr seinen Arbeitsplatz - etwa in Büros, Fabriken, Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen - betreten. Von der Maßnahme sind 23 Millionen Beschäftigte in Italien betroffen.

Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi hatte das Dekret vor Wochen beschlossen, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. Rund 85 Prozent der Italiener ab zwölf Jahren sind mindestens einmal geimpft.

Gegen den Beschluss gibt es heftigen Widerstand. Gewerkschaftler und Politiker kritisieren die Maßnahme. In Triest drohen die Arbeiter mit einer Blockade des wichtigen Hafens; im Güterverkehr wird Chaos befürchtet, weil viele Fernfahrer vor allem aus dem Ausland kein notwendiges Corona-Zertifikat haben. In vielen Städten sind am Freitag Proteste geplant, unter anderem in Rom. Dort gab es erst am vorigen Samstag bei einer Demonstration schwere Krawalle.


Morddrohungen gegen Luxemburgs Premier Bettel wegen Corona-Politik

Luxemburg (dpa/lrs) - Der luxemburgische Premierminister Xavier Bettel hat nach eigener Aussage wegen seiner Corona-Politik Morddrohungen bekommen. Der Polizeischutz für ihn habe verstärkt werden müssen, sagte er am Donnerstag vor dem Parlament in Luxemburg-Stadt. Die Drohungen seien offenbar eine Reaktion auf verstärkten Druck der Regierung auf Impfverweigerer.

«Das, was wir in der vergangenen Woche vorgeschlagen haben, das haben wir nicht aus Jux und Tollerei gemacht», sagte Bettel. Er hatte am 8. Oktober Pläne vorgestellt, künftig Zugang zur Gastronomie nur für Geimpfte, Genesene und Getestete zu erlauben. Selbsttests reichten nicht mehr aus, nötig seien zertifizierte Tests - auf eigene Kosten.

Bettel sei in den Drohungen mitgeteilt worden: «Dass man mich umbringen will oder noch eine Kugel und eine Waffe sucht». Er wolle den Abgeordneten «die unangenehmsten Sachen, die ich in den letzten Tagen bekommen habe, ersparen». Er fügte hinzu: «Sie sollten nur wissen, dass Leute mir sagen: «Hör auf mit diesen Impfungen, wir haben das genug gehört, wir wollen nichts mehr davon hören».»

Zur Begründung der Maßnahmen hatte es geheißen, Luxemburg könne eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht riskieren. «Wir sind uns bewusst, dass wir mit diesen Maßnahmen das Leben von ungeimpften Leuten unangenehmer machen», hatte Bettel am vergangenen Freitag gesagt. «Aber wir haben keine Wahl.»


EU-Arzneimittelbehörde prüft neues Corona-Medikament

AMSTERDAM: Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat das Prüfverfahren für ein neues Corona-Medikament gestartet. Der schwedisch-britische Hersteller Astrazeneca habe das Kombinationspräparat Evusheld entwickelt, das eine Erkrankung mit Covid-19 bei Erwachsenen verhindern soll, wie die EMA am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Erste Testergebnisse wiesen darauf hin, dass das Mittel wirksam sei als Schutz vor der Krankheit.

Die Experten bewerten nun fortlaufend Daten aus Tests und wägen Vorzüge und Nachteile des Präparates gegeneinander ab. Wann ein endgültiges Ergebnis vorliegen wird, ist nicht bekannt. Der Hersteller hat nach Angaben der Behörde noch keinen Antrag auf Zulassung zum europäischen Markt gestellt. Das Mittel besteht aus den Wirkstoffen Tixagevimab und Cilgavimab.

Bisher ist in der EU nur das Arzneimittel Remdesivir als spezielles Corona-Medikament zugelassen. Zurzeit laufen Zulassungsverfahren für fünf Präparate. Insgesamt drei Mittel werden derzeit noch von den Experten geprüft.


Schwerste Corona-Welle seit Pandemie-Beginn trifft Norden Syriens

DAMASKUS: Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt angesichts stark steigender Corona-Zahlen im Norden Syriens vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Der Vorrat an Sauerstoff und Covid-19-Tests übersteige den Bedarf der Menschen in der Region bei weitem, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Es handle sich derzeit um den schwersten Corona-Ausbruch seit Beginn der Pandemie. Die Sterberate liege deutlich höher als bei den vorherigen Wellen. Das ohnehin schwer angeschlagene Gesundheitssystem des Bürgerkriegslandes ist Ärzte ohne Grenzen zufolge mit der aktuellen Situation überfordert.

Allein im Nordwesten des Landes habe sich die Anzahl der registrierten Fälle im September mit 73.000 Neuinfektionen im Vergleich zum Vormonat mit 39.000 Fällen fast verdoppelt. Die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings deutlich höher liegen, da die Testmöglichkeiten begrenzt sind. Von den rund vier Millionen Einwohnern im Nordwesten Syriens seien bislang lediglich drei Prozent vollständig geimpft.


Tschechischer Ministerpräsident Babis zum dritten Mal geimpft

PRAG: Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis hat sich zum dritten Mal eine Spritze gegen das Coronavirus geben lassen. «Die Impfung ist die einzige Lösung, um Leben zu schützen», betonte der 67-Jährige am Donnerstag laut Fernsehsender CT. Noch immer seien mehr als 340.000 Senioren über 65 Jahren nicht geschützt. Babis kündigte an, dass die Gültigkeitsdauer der Tests verkürzt werde, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen.

Die Corona-Fallzahlen in Tschechien steigen wieder an. Innerhalb von sieben Tagen wurden nach aktuellen Angaben des Gesundheitsministeriums 69 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert. Seit Pandemiebeginn gab es mehr als 30.500 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Babis hatte die sogenannte Booster-Impfung eigentlich kurz vor der Parlamentswahl vom vorigen Freitag und Samstag erhalten sollen. Aus Termingründen wurde dies im letzten Moment verschoben. Bei der Wahl konnten zwei Oppositionsbündnisse eine deutliche Mehrheit von insgesamt 108 der 200 Stimmen im Abgeordnetenhaus erringen.

Wie das Präsidialamt am Donnerstag bekanntgab, will Präsident Milos Zeman die wichtigere der beiden Parlamentskammern für den 8. November zum ersten Mal in ihrer neuen Zusammensetzung einberufen. Das 77 Jahre alte Staatsoberhaupt befindet sich seit Tagen im Krankenhaus in Behandlung. Die genaue Diagnose ist nicht bekannt.


Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet

RIGA: Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga zeige das Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes leichte Symptome. Bei Levits war ein Schnelltest am Mittwochabend nach seiner Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Ein PCR-Test am Donnerstag bestätigte das Testresultat, sagte eine Sprecherin der Präsidialkanzlei. Levits werde nun von zu Hause arbeiten. Mehrere geplante physischen Termine seien abgesagt worden.

Levits hatte zuvor bereits sein für Donnerstag geplantes Treffen mit dem neuen estnischen Präsidenten Alar Karis verschoben, der zu seinem Antrittsbesuch nach Riga gekommen war. Karis kam auf seiner ersten Auslandsreise als estnisches Staatsoberhaupt stattdessen mit Parlamentspräsidentin Inara Murniece zusammen.

Auch das Programm auf Karis' zweiter Reisestation änderte sich wegen der Corona-Infektion von Levits: Sein finnischer Amtskollege Sauli Niinistö verschob das in Helsinki vorgesehene Treffen, weil er sich vorsorglich in Selbstisolation begeben hat. Niinistö hatte am Mittwoch in Schweden an einem internationalen Forum zum Gedenken an den Holocaust in Malmö teilgenommen. Er war dabei nach Angaben der finnischen Präsdialkanzlei mit Levits zum Frühstück zusammengekommen.

Levits hatte sich im Februar als einer der ersten in Lettland vor laufender Kamera gegen Corona impfen lassen. Damit wollte der 66-Jährige die 1,9 Millionen Bürger des Baltenstaate ermutigen, es ihm nachzutun. In Lettland läuft die Impfkampagne nur sehr schleppend. Zugleich stieg die Infektionsrate in den vergangenen Wochen deutlich - die Regierung in Riga hat deshalb den Notstand verhängt. Er gilt seit Montag bis zum 11. Januar.


Australischer Bundesstaat Victoria meldet weiter Corona-Rekorde

MELBOURNE: Die Zahl der Corona-Neuinfizierten im australischen Bundesstaat Victoria mit der Millionenstadt Melbourne steigt weiter - obwohl die Region an der Ostküste seit mehr als zwei Monaten im Lockdown ist und bereits mehr als 60 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind. Am Donnerstag meldeten die Behörden 2297 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, eine Steigerung von 700 Fällen im Vergleich zum Vortag. Ein Rekord: Noch nie hat ein Bundesstaat oder Territorium seit Beginn der Pandemie so viele Neuinfektionen gemeldet.

Wenn 70 Prozent der Einwohner zwei Impfdosen erhalten haben, will die Regionalregierung dennoch erste Lockerungen einführen. Dies werde voraussichtlich kommende Woche der Fall sein, sagte Regionalpremier Daniel Andrews. «Wir haben eine Vereinbarung mit den Menschen in Victoria: Ihr lasst Euch impfen, und wir werden lockern. Und ich tue, was ich sage.» Victoria befindet sich zum sechsten Mal im Lockdown.

Der benachbarte Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney, der lange am schwersten von dem derzeitigen Ausbruch betroffen war, hatte vor wenigen Tagen seinen strikten Lockdown nach 106 Tagen beendet. Dort sinken die Zahlen.

Australien mit seinen rund 25 Millionen Einwohnern ist seit Beginn der Krise weitgehend abgeschottet von der Außenwelt. Wegen des Voranschreitens der Impfkampagne will die Regierung aber voraussichtlich im November erstmals wieder die internationalen Grenzen des Landes öffnen. Vollständig geimpfte Australier dürfen dann wieder ins Ausland reisen. Wann Touristen wieder nach Down Under einreisen können, ist aber noch unklar.


Brasilien: Inzwischen mehr als 100 Millionen Corona-Geimpfte

BRASÍLIA: Rund zehn Monate nach Beginn der landesweiten Impfkampagne in Brasilien sind mehr als 100 Millionen Brasilianer komplett gegen das Coronavirus geimpft. Dies entspreche 62,5 Prozent der Zielgruppe der über 18-Jährigen, hieß es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Brasília am Mittwoch (Ortszeit). Die Marke solle bis Ende Oktober weiter steigen, auch weil das Gesundheitsministerium demnächst die Ankunft von mehr als 51,5 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen erwartet.

Während wichtige Städte wie Rio de Janeiro oder São Paulo erwogen haben, die Maskenpflicht unter bestimmten Bedingungen zu lockern, probeweise Feste mit Tausenden Besuchern stattfinden sowie Sambagruppen für den Karneval 2022 üben, will der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro sich weiter nicht impfen lassen. «Ich sehe neue Studien, meine Immunisierung ist hoch», begründete Bolsonaro in einem Interview des Radiosenders «Jovem Pan».

Der rechte Staatschef hat das Coronavirus von Anfang an verharmlost und Schutzmaßnahmen sowie Einschränkungen abgelehnt. Auch den Sinn von Impfungen zieht er in Zweifel und hat mehrmals betont, dass er selbst noch nicht gegen Corona geimpft sei. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zum Corona-Krisenmanagement seiner Regierung läuft. Mehrmals demonstrierten in den vergangenen Monaten Zehntausende gegen Bolsonaro. Brasilien hatte am Freitag die Marke von 600.000 Corona-Toten überschritten.

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