Corona-Überblick: Meldungen am Donnerstag

Foto: Freepik
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US-Regierung will Impf- oder Testpflicht für größere Firmen anordnen

WASHINGTON: Zur Eindämmung der Pandemie will die US-Regierung Firmen mit mehr als 100 Angestellten vorschreiben, dass alle Mitarbeiter geimpft sein müssen oder sich mindestens ein Mal pro Woche auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen müssen. Die Regelung werde derzeit unter Führung des Arbeitsministeriums entwickelt und für mehr als 80 Millionen Beschäftigte der Privatwirtschaft gelten, erklärte das Weiße Haus am Donnerstag.

Zudem sollen künftig alle Mitarbeiter in Krankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitswesens, die Zahlungen der staatlichen Krankenversicherungen annehmen, gegen Corona geimpft sein müssen. Die Regelung werde für rund 17 Millionen Mitarbeiter gelten, hieß es. In den staatlichen Programmen Medicare und Medicaid sind vor allem Ältere, Behinderte und Bedürftige versichert.

US-Präsident Joe Biden wollte die Schritte für den weiteren Kampf gegen das Coronavirus und die Stärkung der Impfkampagne am späten Nachmittag (Ortszeit; ab 23.00 Uhr MESZ) ankündigen.


Italiens Arzneimittelbehörde macht Weg für dritte Corona-Impfung frei

ROM: Die italienische Arzneimittelbehörde Aifa hat grünes Licht für eine weitere Corona-Impfung an bestimmte Bevölkerungsgruppen gegeben. Zunächst sollen Menschen mit einem schwachen Immunsystem erneut geimpft werden, wie die Aifa am Donnerstagabend mitteilte. Das Vakzin von Biontech/Pfizer stehe Menschen im Alter über zwölf Jahren und das von Moderna jeden über 18 Jahren zur Verfügung. Bei ihnen müsse die letzte zurückliegende Impfung mindestens 28 Tage her sein.

Auffrischungsimpfungen mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna für über 80-Jährige sind ebenfalls vorgesehen. Bei Menschen dieser Altersgruppe müsse die letzte Corona-Impfung mindestens sechs Monate zurückliegen. Auch das Gesundheitspersonal kann sich je nach Gefahr mit dem Virus in Kontakt zu kommen impfen lassen. Die Maßnahme sei am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt (Gazzetta Ufficiale) gültig.

Italiens Regierungschef Mario Draghi hatte in der vergangenen Woche bereits angekündigt, dass Italien noch im September die dritten Impfdosen gegen Covid-19 spritzen will. Das Mittelmeerland mit rund 60 Millionen Einwohnern weitete zuletzt die Corona-Nachweispflicht auch auf den Fernbahn- und Fernbusverkehr sowie Inlandsflüge und Fähren aus, die zwischen zwei Regionen schippern. Ab dem 1. September müssen Reisende dieser Verkehrsmittel nachweisen können, gegen Covid-19 geimpft, von der Krankheit genesen oder negativ auf das Virus getestet zu sein.


Sri Lanka fordert Frauen wegen Corona zu Verhütung auf

COLOMBO: Das Gesundheitsministerium in Sri Lanka hat Frauen aufgefordert, wegen der Corona-Pandemie in nächster Zeit nach Möglichkeit eine Schwangerschaft zu verhindern. Sie sollten vorerst verhüten, bis mehr über die Auswirkungen einer Covid-19-Erkrankung bekannt sei und es möglicherweise bessere Impfstoffe gebe, sagte Ministeriumsmitarbeiter und Gynäkologe Harsha Atapattu am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Auf Sri Lanka werden inzwischen alle Schwangeren angewiesen, sich impfen zu lassen. In dem Inselstaat sind 45 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Virus immunisiert. In den vergangenen vier Monaten starben nach offiziellen Angaben 40 Schwangere in Zusammenhang mit Covid-19.


Thanksgiving-Parade soll wieder durch New Yorks Straßen ziehen

NEW YORK: Nachdem im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie für Zuschauer nur eine Online-Version stattgefunden hatte, soll die traditionelle New Yorker Thanksgiving-Parade in diesem Jahr wieder durch die Straßen der Millionenmetropole ziehen. Allerdings dürften bei dem Spektakel deutlich weniger Teilnehmer mitmachen, sie müssten Masken tragen, Abstand halten und - abgesehen von wenigen, streng geregelten Ausnahmen - geimpft sein, teilte die veranstaltende Kaufhauskette Macy's mit. Riesige Heliumballons, Fahnenträger und Musik sollen aber bei der 95. Parade am Feiertag Thanksgiving am 25. November wieder dabei sein.

Im vergangenen Jahr hatte die Parade wegen der Pandemie corona-konform stattgefunden - deutlich kleiner, nur an einem Ort und für Zuschauer nur online zu sehen. In den Jahren zuvor hatten jeweils rund 8000 Menschen aktiv an dem Spektakel teilgenommen und riesige Heliumballons mehr als drei Kilometer durch die Straßen der Millionenmetropole getragen. Durchschnittlich mehr als drei Millionen Zuschauer standen in den Jahren am Streckenrand, etwa 50 Millionen Menschen schauten im Fernsehen zu.


Biden führt Impfpflicht für Angestellte der Regierung ein

WASHINGTON: Im Kampf gegen das Coronavirus ordnet US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Angestellte der Bundesregierung an. Es werde dabei nur wenige Ausnahmen aus bestimmten gesundheitlichen oder religiösen Gründen geben, sagte Bidens Sprecherin Jen Psaki am Donnerstag im Weißen Haus. Die zuletzt eingeführte Möglichkeit, sich durch regelmäßige Corona-Tests von einer Impfpflicht zu befreien, soll damit wegfallen. Die Regelung solle auch für Unternehmen gelten, die für die Regierung arbeiten, erklärte sie.

Biden werde den Schritt am späten Nachmittag (Ortszeit) in einer Rede zur Bekämpfung der Delta-Variante und Stärkung der Impfkampagne ankündigen, sagte Psaki. Nach dem Inkrafttreten der Anordnung hätten Angestellte des Bundes bis zu 75 Tage Zeit, sich vollständig impfen zu lassen, erklärte Psaki. Angestellten, die bis dahin nicht geimpft seien, drohten über die zuständige Personalabteilung disziplinarische Maßnahmen, die bis zur Entlassung führen könnten. Die Regierung als einer der größten Arbeitgeber des Landes wolle mit der Regelung allen Unternehmen ein Modell vorgeben, sagte Psaki.

Die Impfkampagne in den USA macht nur noch sehr langsam Fortschritte. Bislang sind dort 53,3 Prozent der Bevölkerung von rund 330 Millionen Menschen abschließend geimpft. Die Impfungen sind für Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene freigegeben. In der Bevölkerungsgruppe ab 12 Jahren sind 62,4 Prozent vollständig geimpft. Biden hatte zuletzt immer wieder auch für eine Corona-Impfpflicht in Unternehmen geworben und Arbeitgeber zum Handeln aufgefordert.


WHO: Afrika bekommt 25 Prozent weniger Corona-Impfstoffe als geplant

KAPSTADT: Afrika wird bis Ende des Jahres 25 Prozent weniger Corona-Impfstoffdosen erhalten als geplant. Das sagte die Regionaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, Matshidiso Moeti, am Donnerstag während eines Pressebriefings. Die internationale Hilfsinitiative Covax habe ihre prognostizierten Lieferzahlen für 2021 um ein Viertel nach unten korrigieren müssen, sagte Moeti. Grund dafür sei unter anderem die Einführung von Auffrischimpfungen und das Horten von Impfstoffdosen in einigen Ländern sowie die Priorisierung bilateraler Abkommen vor internationaler Solidarität, so die Regionaldirektorin.

Zudem sei es höchst bedauerlich, dass in den USA seit März 15 Millionen abgelaufene Dosen der Vakzine weggeworfen worden seien, sagte Moeti. Mit diesen Dosen hätten beispielsweise alle Menschen über 18 Jahren in Liberia, Mauretanien und Gambia geimpft werden können. Reichere Länder «sollten bedenken, dass weltweit hohe Impfraten, einschließlich in Afrika, auch weniger Varianten für den Rest der Welt bedeuten», sagte Moeti.

In Afrika sind bislang nur etwa drei Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Insgesamt wurden auf dem Kontinent laut der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC fast 8 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 200.000 tödlich verliefen.


Wartelisten von englischen Krankenhäusern so lang wie noch nie

LONDON: In England warten so viele Menschen auf eine routinemäßige Behandlung im Krankenhaus wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Ende Juli waren es 5,6 Millionen Menschen, wie aus aktuellen Zahlen des englischen Gesundheitsdienstes (National Health Service) hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Bereits seit Monaten werden immer wieder die bisherigen Rekorde gebrochen. Die Aufzeichnungen begannen im Jahr 2007. Um den Rückstau zu reduzieren, will die britische Regierung die Sozialbeiträge erhöhen. Die zusätzlichen Einnahmen sollen langfristig einer Pflegereform zugute kommen.

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie sind die Krankenhäuser einer erheblichen Doppelbelastung ausgesetzt. Selbst in der Notfallversorgung hinterlässt das Spuren. Statt wie angestrebt bei Notrufen innerhalb von sieben Minuten zu reagieren, mussten englische Patienten im August den Angaben des Gesundheitsdienstes zufolge durchschnittlich achteinhalb Minuten warten.


Tschechien beendet landesweite Corona-Tests an Schulen

PRAG: In Tschechien hat am Donnerstag die dritte und vorerst letzte landesweite Corona-Testrunde an den Schulen stattgefunden. Ergebnisse liegen bisher nur von der ersten Runde unmittelbar zum Schuljahresbeginn vor. Dabei waren 116 Neuinfektionen entdeckt worden, die nach dem Schnelltest durch ein PCR-Test bestätigt wurden. «Es sieht danach aus, dass die Ausbreitung an den Schulen nicht das Problem ist», sagte Gesundheitsminister Adam Vojtech.

Rund 1,4 Millionen Kinder und Jugendliche besuchen die knapp 5500 Schulen in dem EU-Mitgliedstaat. Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt derzeit nur in Fluren und Treppenhäusern. Im Unterricht müssen nur Schüler eine Maske tragen, deren Eltern die Teilnahme an den flächendeckenden Corona-Tests abgelehnt haben.

Innerhalb von sieben Tagen gab es in Tschechien nach aktuellen Zahlen 22 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Deutschland: 83,5). Gesundheitsminister Vojtech sprach bereits vom Beginn einer neuen, vierten Corona-Welle. Regional gab es indes große Unterschiede: Im derzeit stärker betroffenen Verwaltungsbezirk Karlsbad (Karlovy Vary) liegt die Inzidenz bei 78, im Bezirk Decin (Tetschen) an der Grenze zu Sachsen nur bei fünf.


Japan verlängert Corona-Notstand für Tokio und weitere Regionen

TOKIO: Wegen der weiterhin schwierigen Corona-Lage verlängert Japan erneut den Notstand für Tokio und zahlreiche weitere Regionen. Die Regierung habe beschlossen, den für 19 der 47 Präfekturen des Landes verordneten Notstand bis zum 30. September beizubehalten, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Die betroffenen Regionen befänden sich nach wie vor in einer «schwierigen Lage», sagte demnach der für die Corona-Maßnahmen zuständige Minister Yasutoshi Nishimura. Der Notstand gilt derzeit für 21 Präfekturen und sollte am kommenden Sonntag enden.

Zwar gingen die Infektionszahlen zuletzt wieder zurück, die Krankenhäuser in den betroffenen Gebieten sind jedoch weiter überlastet. Bei dem «Notstand» in Tokio und anderen Präfekturen geht es vor allem darum, dass Restaurants keinen Alkohol anbieten und früher schließen müssen.

Mitte August stieg die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen in Japan auf mehr als 25.000. Seitdem ging die Zahl um etwa die Hälfte zurück. Etwa die Hälfte der rund 126 Millionen Einwohner sind Angaben der Regierung zufolge mittlerweile vollständig geimpft.

Ministerpräsident Yoshihide Suga hatte in der vergangenen Woche nach monatelanger Kritik an seinem Umgang mit der Corona-Pandemie seinen Rückzug erklärt. Bei der Ende dieses Monats geplanten Neuwahl des Parteivorsitzes seiner Liberaldemokratischen Partei (LDP) will er nicht mehr kandidieren. Aufgrund der Parlamentsmehrheit der LDP übernimmt der Parteivorsitzende gewöhnlich auch das Amt des Ministerpräsidenten. Wegen der Infektionslage wurden bei den Olympischen Sommerspielen und den Paralympics in diesem Sommer in Tokio die Zuschauer von den Wettkämpfen ausgeschlossen.


Deutsche fürchten Steuererhöhungen nach Corona

BERLIN: Die hohen Staatsschulden in der Corona-Pandemie und die Folgen für den eigenen Geldbeutel haben sich zur Sorge Nummer eins der Deutschen entwickelt. So weist es die am Donnerstag veröffentlichte Studie «Ängste der Deutschen» aus.

Darin nannten 53 Prozent von 2400 Befragten große Furcht vor höheren Steuern oder Leistungskürzungen wegen Corona. Auf Platz zwei folgen Inflationsängste: 50 Prozent sehen steigende Lebenshaltungskosten. Ebenso viele nennen die Kosten für EU-Schulden - das ist Platz drei. Die Daten werden jedes Jahr für die R+V-Versicherung ermittelt.

Die öffentlichen Schulden waren in der Coronakrise nach Angaben des Statistischen Bundesamts allein 2020 um 14,4 Prozent oder 273,8 Milliarden Euro auf einen Rekordstand gewachsen. Die Inflationsrate erreichte im August mit 3,9 Prozent den höchsten Wert seit vielen Jahren.

In der jährlichen Umfrage werden Teilnehmer gebeten, vorgegebene Themen auf einer Skala von eins (gar keine Angst) bis sieben (sehr große Angst) zu bewerten. Daraus wird die Rangfolge ermittelt.


Durchsuchungen bei mutmaßlichen Impfgegnern

MAILAND: Die italienische Polizei ist landesweit gegen mutmaßliche Impfgegner vorgegangen, die gewalttätige Aktionen geplant haben sollen. Beamte der Polizei und einer Einheit aus Sonderermittlern hätten bei den Verdächtigen zu Hause und auf deren Computern Beweismittel beschlagnahmt, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit.

Die in Italien als «No Vax» bezeichneten Gegner der Impfungen gegen Covid-19 und der Corona-Maßnahmen der Regierung hätten sich in Gruppenchats des Dienstes Telegram verabredet, hieß es weiter. Die Polizei vermutet demnach, dass sie auf Demonstrationen ihre Aktionen durchführen wollten. Sie durchsuchte Wohnungen in Rom, Mailand, Bergamo, Reggio Emilia, Venedig und Padua.

Gegner der Corona-Regelungen in Italien hatten in den vergangenen Wochen in verschiedenen Städten immer wieder dagegen demonstriert. Zuletzt lief eine großangelegte Protestaktion an Bahnhöfen allerdings ins Leere. Über Telegram hatten die Organisatoren dazu aufgerufen, Stationen im ganzen Land zu blockieren. Allerdings tauchten dort nur sehr wenige Demonstranten auf. Sie wollten damit gegen die Einführung des Corona-Impf-, Negativ-Test- oder Genesungsnachweises für den Fernbahnverkehr demonstrieren.


Mindestens zehn Tote bei Brand in Covid-Krankenhaus

TETOVO: Bei einem Brand in einem Covid-Krankenhaus in Nordmazedonien sind in der Nacht zum Donnerstag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer in der Stadt Tetovo werde aber noch steigen, teilte Gesundheitsminister Venko Filipce auf Twitter mit.

Ministerpräsident Zoran Zaev sprach auf Facebook von einer «großen Tragödie». Das Feuer sei durch eine Explosion ausgelöst worden. Die Ursachen würden noch ermittelt. «Das Feuer wurde gelöscht, aber auch viele Menschenleben wurden ausgelöscht», schrieb Zaev. Möglicherweise sei ein Sauerstofftank explodiert, hieß es in Medienberichten.

Wie der private Sender TV Telma unter Berufung auf Einsatzkräfte und Augenzeugen berichtete, breiteten sich die Flammen in der Container-Anlage des Notkrankenhauses in Windeseile aus. Aufgrund der enormen Temperatur sollen sogar die Wasserrohre aus Metall geschmolzen sein.

In Nordmazedonien hat die Corona-Pandemie wegen der niedrigen Impfquote zuletzt wieder an Fahrt aufgenommen. In dem Balkanland mit etwas mehr als zwei Millionen Einwohnern sind nur 26 Prozent der Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Die 14-Tage-Ansteckungsrate pro 100.000 Einwohner lag nach den letzten Angaben bei 634.


Chile will Kinder ab sechs Jahren gegen Coronavirus impfen

ARICA: In Chile sollen künftig schon Kinder ab sechs Jahren gegen das Coronavirus geimpft werden. Am Montag kommender Woche laufe die Impfkampagne für Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren an, sagte Gesundheitsminister Enrique Paris am Mittwoch bei einem Besuch in der Stadt Arica im Norden des Landes. Die Kinder sollen mit dem Impfstoff CoronaVac des chinesischen Pharmakonzerns Sinovac geimpft werden. Anfang der Woche hatte das Institut für öffentliche Gesundheit dem Vakzin eine Notfallzulassung für Kinder ab sechs Jahren erteilt.

Chile gehört zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an Geimpften an der Bevölkerung. Über 86 Prozent der Chilenen sind bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Bei der Impfkampagne in Chile kam vor allem der chinesische Impfstoff CoronaVac zum Einsatz.

Am Montag hatte Kuba als erstes Land in Lateinamerika mit der Impfung von Kindern im Alter zwischen zwei und elf Jahren gegen das Coronavirus begonnen. Auf der sozialistischen Karibikinsel wird das dort entwickelte Präparat Soberana 02 verwendet. Kuba verfügt zwar über viel Erfahrung bei der Entwicklung von Impfstoffen, allerdings wurden die Studienergebnisse zu den kubanischen Vakzinen bislang nicht unabhängig geprüft.

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