Corona-Überblick: Meldungen am Donnerstag

Besucher gehen am Empire State Building im New Yorker Stadtteil Madison Square vorbei. Foto: epa/Jason Szenes
Besucher gehen am Empire State Building im New Yorker Stadtteil Madison Square vorbei. Foto: epa/Jason Szenes

New York: Auch Empire State Building wird Impfzentrum

NEW YORK: In der Corona-Pandemie wird auch das Empire State Building in New York zum Impfzentrum. Vorerst von diesem Freitag an bis Sonntag könnten sich Menschen in dem berühmten Hochhaus mitten in Manhattan impfen lassen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag mit. Die ersten 100 Geimpften dürfen danach kostenlos die Aussichtsplattformen des Wolkenkratzers besuchen.

Zuvor waren im Bundesstaat New York schon zahlreiche weitere berühmte Einrichtungen - wie etwa das American Museum of Natural History - zu Impfzentren geworden. Für Impfungen wurden von der Regierung und Unternehmen zahlreiche Anreize geschaffen, beispielsweise kostenlose Donuts, Pommes, U-Bahn-Karten, Eintrittskarten für Museen und Sportveranstaltungen, eine Geld-Lotterie und die Verlosung von kostenlosen Studienplätzen für Kinder und Jugendliche. Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern sind bereits voll geimpft, zuletzt hatte der Schwung der Impfkampagne aber nachgelassen.


Biden: USA knüpfen Impfstoffspenden nicht an Bedingungen

ST. IVES: US-Präsident Joe Biden hat die Unterstützung der globalen Impfkampagne zur Beendigung der Corona-Pandemie als humanitäre Pflicht bezeichnet. Die Vereinigten Staaten knüpften die Spende von Hunderten Millionen Impfdosen an arme Länder nicht an Bedingungen, sagte Biden am Donnerstag im Küstenort St. Ives im englischen Cornwall. «Unsere Impfstoffspenden beinhalten keinen Druck für Gefälligkeiten oder mögliche Zugeständnisse. Wir tun das, um Leben zu retten. Um diese Pandemie zu beenden.» Biden stellte für Freitag eine Ankündigung der G7-Staaten zur Unterstützung der globalen Impfkampagne in Aussicht.

Das Weiße Haus hatte zuvor angekündigt, 500 Millionen Impfdosen des Vakzins der Pharmakonzerne Pfizer und Biontech zu erwerben und an 92 arme Länder und die Afrikanische Union zu spenden. 200 Millionen Dosen sollen zwischen August und Ende des Jahres geliefert werden, die übrigen 300 Millionen bis Juni 2022.

Es sei auch in Amerikas eigenem Interesse, den Kampf gegen die Pandemie auch anderswo in der Welt zu unterstützen, sagte Biden. «Solange das Virus anderswo wütet, besteht die Gefahr neuer Mutationen, die unser Volk bedrohen könnten.» Es halte zudem das globale Wirtschaftswachstum zurück, erhöhe die Instabilität und schwäche Regierungen. Es sei im Interesse aller, dass sich die Weltwirtschaft von der Pandemie erhole. «Und das wird nicht passieren, es sei denn, wir können diese Pandemie weltweit unter Kontrolle bringen.»

Biden ist seit Mittwochabend in Großbritannien, wo er ab Freitag am Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen teilnimmt. Im Zentrum des G7-Gipfels steht neben der Corona-Pandemie auch der Klimaschutz. Es ist Bidens erste Auslandsreise als Präsident, die ihn in den kommenden Tagen auch nach Brüssel und Genf zu weiteren Spitzentreffen führt.


Seltene Proteste nach Corona-Todesfall in Gefängnis

MANAMA: Im kleinen Königreich Bahrain ist es nach einem Corona-Todesfall in einem Gefängnis zu seltenen Protesten gekommen. Der 48 Jahre alte Hussain Barakat, der eine lebenslange Haftstrafe wegen Terrorismusdelikten absaß, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert und wurde vor zwei Wochen in ein Krankenhaus verlegt. Nachdem das Innenministerium am Mittwoch seinen Tod bekanntgab, kam es am Abend in mehreren Dörfern zu Protesten. Videos zeigten Hunderte Demonstranten. Für Donnerstag waren weitere Proteste geplant.

Die Lage der Menschenrechte in Bahrain hat sich Beobachtern zufolge in vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert. Laut Amnesty International werden Kritiker der Regierung - darunter Aktivisten, Anwälte, Journalisten, schiitische Geistliche und Demonstranten - zunehmend unterdrückt. Sie würden eingeschüchtert, festgenommen, verhört und mit Reiseverboten und Gefängnisstrafen belegt. Barakat wurde 2018 in einem Massenverfahren zu lebenslanger Haft verurteilt wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung.

Wegen der befürchteten Ausbreitung des Coronavirus in Gefängnissen des Landes hatte Bahrain im März 2020 nach entsprechenden Forderungen bereits fast 1500 Häftlinge freigelassen. Menschenrechtlern zufolge blieben die Zellen im südlichen Dschau-Gefängnisses an der Küste aber auch danach überfüllt. Nach Schätzungen der Organisation BIRDBH, die sich für Menschenrechte in dem kleinen Golfstaat einsetzt, haben sich aktuell mehr als die Hälfte von rund 250 politischen Gefangenen in einem Gebäude des Gefängnisses mit Corona infiziert.

Barakat war nach offiziellen Angaben im Februar oder März gegen das Coronavirus geimpft worden. Laut BIRDBH erhielt er den chinesischen Sinopharm-Impfstoff. Sein Gesundheitszustand hatte sich nach seiner Ende Mai festgestellten Infektion zunehmend verschlechtert.


Merkel zurückhaltend bei zusätzlichen Impfdosis-Spenden

BERLIN: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich vor dem G7-Gipfel zurückhaltend zu zusätzlichen Corona-Impfstoff-Spenden Deutschlands für ärmere Länder der Welt geäußert. Sie sehe durchaus Sinn darin weiterzugeben, was überzählig sei, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Angesichts nicht völlig klarer Liefermengen für Juli, August und September könne sie nun aber keine Verpflichtung für noch nicht gelieferte Mengen eingehen. Sie müsse «schon auch darauf achten, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern jetzt ein Impfangebot machen, so wie die Vereinigten Staaten von Amerika das selbstverständlich ihren Bürgern auch gemacht haben».

Merkel nannte es erfreulich, dass die US-Regierung vor dem G7-Gipfel im englischen Cornwall eine Spende von 500 Millionen Impfdosen an Dutzende arme Länder der Welt angekündigt hat. Sie verwies zugleich auf den bisherigen Beitrag der Europäischen Union für die globale Versorgung mit der Ausfuhr von schon deutlich mehr als 200 Millionen Dosen, was sich sehen lassen könne. «Wir teilen seit Januar unsere Impfstoffe mit allen auf der Welt. Das tun nicht alle anderen.»

Deutschland stelle rund eine Milliarde Euro für das internationale Programm Covax bereit, was Geld für den Kauf von etwa 200 Millionen Impfdosen entspreche. Generell stelle sich die Frage, ob dies nicht der bessere Weg sei, als über Bedarf zu bestellen und es dann zu verschenken. Merkel verwies zudem auf die Zusage, dass Deutschland bis Jahresende 30 Millionen Dosen zur Verfügung stellen wolle.


Frankreich will G7 Aussetzung von Patenten für Impfstoffe vorschlagen

PARIS: Frankreich unterstützt im Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie die Aussetzung von Patenten für die Corona-Impfstoffe. Präsident Emmanuel Macron kündigte am Donnerstag an, gemeinsam mit Südafrika auf dem G7-Gipfel ab Freitag einen Vorschlag auf den Tisch zu legen, um an einer zeitlich und räumlich begrenzten Ausnahmeregelung zu arbeiten. Man müsse «sicherstellen, dass geistiges Eigentum niemals ein Hindernis für den Zugang zu Impfstoffen darstellt», sagte Macron bei einer Pressekonferenz.

Man setze sich für eine faire Vergütung und den Respekt vor geistigem Eigentum ein, so Macron. «Ich hoffe, dass es beim G7-Gipfel zu einer Einigung kommen wird.» Man müsse nun auch mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welthandelsorganisation (WTO) zusammenarbeiten. Macron hatte zuletzt immer wieder betont, dass es pragmatische Lösungen im Kampf gegen Corona geben müsse und dazu auch die Aussetzung der Patente gezählt.

Kurz vor den G7-Beratungen hatte sich die EU-Spitze gerade erst klar gegen eine umfassende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe ausgesprochen. US-Präsident Joe Biden hatte sich zuletzt überraschend hinter Forderungen ärmerer Länder zur Aussetzung des Patentschutzes gestellt. Dann könnten Hersteller in aller Welt die Impfstoffe ohne Lizenzgebühren produzieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und andere einflussreiche Staats- und Regierungschefs blockieren diesen Vorstoß allerdings bislang.

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten kommen ab diesem Freitag im südwestenglischen Cornwall zusammen. Zu der Gruppe wichtiger demokratischer Industriestaaten gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien. Als Gäste sind gleichgesinnte demokratische Staaten wie Südkorea, Südafrika, Australien und Indien zu dem Gipfel eingeladen.


Nach Corona-Pause: Auch New Yorker Neue Galerie wieder geöffnet

NEW YORK: Als eines der letzten Museen in New York hat nach mehr als einjähriger Pause in der Corona-Pandemie auch die auf Kunst aus dem deutschsprachigen Raum spezialisierte Neue Galerie am Donnerstag wieder aufgemacht. Unter Einhaltung der Corona-Regeln dürfen Besucher das Museum an der Upper East Side in Manhattan ab sofort wieder besuchen, hieß es. Die Neue Galerie beherbergt vor allem die Sammlung des Unternehmers Ronald Lauder. Eines der zentralen Dauer-Ausstellungsstücke ist das Gemälde «Adele Bloch-Bauer I» von Gustav Klimt, das Lauder 2006 zum damaligen Rekordpreis von rund 135 Millionen Dollar erwarb.

Die Millionenmetropole New York war im Frühjahr vorigen Jahres das Epizentrum der Corona-Pandemie in den USA. Im März 2020 wurden deswegen weitreichende Einschränkungen verhängt, fast alle Kultureinrichtungen schlossen. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle, die Impfkampagne rasch vorangekommen. Zahlreiche Museen haben - mit Einschränkungen - bereits seit dem vergangenen Herbst wieder geöffnet, andere planen derzeit ihre Wiedereröffnung.


G7-Gipfel beginnt: Pandemiebekämpfung und Klimaschutz im Mittelpunkt

CARBIS BAY: Die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe treffen sich am Freitag in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall. Zum Auftakt wollen die Teilnehmer vor allem über die Erholung von der Corona-Pandemie sprechen, dabei stehen Fragen wie Spenden von Impfdosen und finanzielle Hilfen beim weltweiten Aufbau von Stätten für die Impfstoffproduktion im Fokus. Am Abend geht es bei einem Empfang mit Königin Elizabeth II. und Thronfolger Prinz Charles vornehmlich um den Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel.

Das dreitägige Treffen wirtschaftsstarker Demokratien findet unter dem Vorsitz des britischen Premierministers Boris Johnson im Strandort Carbis Bay statt. Es ist die erste persönliche Tagung der Staats- und Regierungschefs in diesem Format seit zwei Jahren. Im vergangenen Jahr schaltete die «Gruppe der Sieben» sich wegen Corona nur per Video zusammen. Für US-Präsident Joe Biden ist es der erste große internationale Gipfel, an dem er zum Auftakt seiner etwa einwöchigen Europa-Reise teilnimmt.

Der G7 gehören außer den USA und Großbritannien auch Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und Kanada an. Als Gäste sind am Samstag die Staats- und Regierungschefs Australiens, Indiens, Südkoreas und Südafrikas eingeladen. Gastgeber Johnson will die dreitägige Konferenz so noch mehr zu einem Gipfel der Demokratien machen.


Von der Leyen sieht eine der schlimmsten Bildungskrisen wegen Corona

BRÜSSEL: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem G7-Gipfel deutlich mehr finanzielle Unterstützung für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung angekündigt. «Covid-19 hat zu einer der schlimmsten Bildungskrisen der Geschichte für Kinder in der ganzen Welt geführt», sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum Gipfel der sieben großen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall. Etwa elf Millionen Mädchen, von der Vorschule bis zur Sekundarschule, liefen Gefahr, nicht in die Schule zurückzukehren, was schwerwiegende Folgen für ihr Leben nach sich ziehe. «Wir wissen, dass insbesondere Mädchen und junge Frauen durch die Pandemie gefährdet sind», sagte sie.

Nach Angaben von der Leyens wird die EU-Kommission deswegen ihren Beitrag für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung um 32 Prozent erhöhen. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 solle ein Gesamtbetrag in Höhe von 700 Millionen Euro fließen, sagte sie.

Die Globale Partnerschaft für Bildung ist ein Zusammenschluss von Geber- und Entwicklungsländern sowie internationalen staatlichen und nicht staatlichen Organisationen, Stiftungen und der Privatwirtschaft. Sie strebt an, allen Kindern auf der Welt den Zugang zu hochwertiger und kostenfreier Grundbildung zu ermöglichen.

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten kommen ab diesem Freitag in Cornwall zusammen. Zu der Gruppe gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die EU ist als Institution vertreten.


Polen lockert weitere Corona-Beschränkungen - mehr Gäste in Hotels

WARSCHAU: Polen hat für die Urlaubszeit die Lockerung weiterer Corona-Beschränkungen angekündigt. Ab dem 26. Juni sollen Hotels bis zu einer maximalen Auslastung von 75 Prozent Gäste beherbergen dürfen, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. Kinder würden dabei nicht mitgezählt. Bislang lag das Limit bei 50 Prozent. Auch in Restaurants dürfen künftig bis zu 75 Prozent der Plätze besetzt werden. Bei Konzerten und Sportveranstaltungen gilt eine maximale Auslastung von 50 Prozent. Auch Tanz in Diskotheken soll es wieder geben - bis zu 150 Gäste sind erlaubt.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Donnerstag lag die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages bei 382, im gleichen Zeitraum starben 84 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Bislang wurden 23,2 Millionen Impfdosen verabreicht. Gut 8,9 Millionen Menschen sind vollständig geimpft. Polen hat knapp 38 Millionen Einwohner.


Spannungen in Nordirland: Behörde bestätigt umstrittene Entscheidung

BELFAST: Die Behörden in Nordirland haben eine umstrittene Entscheidung im Umgang mit führenden Vertretern der Katholikenpartei Sinn Fein wegen Missachtung von Corona-Regeln bestätigt. Die 24 Politiker der Partei, darunter Vize-Regierungschefin Michelle O'Neill, würden wegen ihrer Teilnahme an einer Beerdigungszeremonie, die gegen Corona-Regeln verstoßen hatte, nicht strafrechtlich belangt, teilte der Public Prosecution Service am Donnerstag mit.

Damit bestätigte die Behörde ihre vorherige Entscheidung, die für viel Kritik gesorgt hatte. Grund sei, dass sich die Corona-Regeln zum damaligen Zeitpunkt oft geändert hätten und teilweise verwirrend gewesen seien, hieß es.

Konkret geht es um die Beerdigungszeremonie eines früheren IRA-Terroristen im vergangenen Sommer, an der trotz strenger Corona-Regeln rund 2000 Menschen teilgenommen hatten. Die Entscheidung der Polizei, diese Verstöße nicht zu belangen, hatte im April für Wut im unionistischen Lager Nordirlands gesorgt. Es kam zu Krawallen und Zusammenstößen mit der Polizei.

Die Spannungen zwischen den mehrheitlich protestantischen Unionisten, die sich eine möglichste enge Bindung der britischen Provinz an Großbritannien wünschen, und den überwiegend katholischen Republikanern, die eine Wiedervereinigung mit Irland anstreben, haben in den vergangenen Monaten zugenommen. Grund dafür ist auch der Brexit, durch den in Nordirland besondere Regeln beim Handel gelten.


Zahl der Corona-Toten korrigiert - Indien meldet neuen Höchstwert

NEU DELHI: Indien hat am Donnerstag 6148 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Das ist ein neuer Tageshöchstwert. Der Anstieg geht allerdings in erster Linie darauf zurück, dass der Bundesstaat Bihar die Zahl der seit März registrierten Corona-Toten um fast 4000 nach oben korrigiert hat. Diese Zahlen flossen in den Tageswert mit ein.

Zunächst hatten die Behörden in dem armen Bundesstaat gemeldet, seit März seien in Bihar knapp 5500 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Nach einer Prüfung gehe man aber nun von mehr als 9400 Opfern aus, teilten die zuständigen Behörden am Donnerstag mit. Dies nährt den Verdacht, dass die offiziellen Corona-Todeszahlen in dem zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt bislang insgesamt zu niedrig angegeben wurden.

Die Untersuchung in Bihar war in Gang gekommen, nachdem ein Gericht in dem Bundesstaat auf Unregelmäßigkeiten bei den Zahlen hingewiesen hatte. Danach hatte die Regierung Überprüfungen angestellt.

Vor der heftigen zweiten Infektionswelle im Februar gab es in Indien mit seinen mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern rund 10 Millionen bekannte Corona-Infektionen, inzwischen sind es 29 Millionen. In absoluten Zahlen gibt es nur in den USA mehr erfasste Fälle. Zuletzt ist die Zahl der Neuinfektionen in Indien deutlich zurückgegangen.


Moderna beantragt Zulassung in den USA ab 12 Jahren

NEW YORK: US-Hersteller Moderna hat nun auch in Amerika eine Notfallzulassung seines Corona-Impfstoffes für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beantragt. Man habe die nötigen Unterlagen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA eingereicht, teilte Moderna am Donnerstag mit. Bisher darf Menschen dieser Altersgruppe in den USA und auch in der Europäischen Union nur das Vakzin von Biontech/Pfizer gespritzt werden. Moderna hatte bereits am Montag in der EU die Zulassung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beantragt.

Grundlage des Antrags sei eine Phase-2/3-Studie mit dem mRNA-1273 genannten Moderna-Impfstoff bei 2500 Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in den USA. Die Wirksamkeit habe dabei bei 100 Prozent gelegen. Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil seien wie bei der Phase-3 Studie von Erwachsenen, hieß es weiter.


Jeder zweite Erwachsene in der EU einmal gegen Corona geimpft

BRÜSSEL: Jeder zweite Erwachsene in der Europäischen Union ist mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag. Nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC sind das 183,1 Millionen Menschen. Knapp 26 Prozent der Erwachsenen - rund 94,8 Millionen - haben demnach den vollen Impfschutz, für den in der Regel zwei Spritzen nötig sind.

Von der Leyen schrieb auf Twitter, die EU sei auf gutem Weg zu dem Ziel, bis Ende Juli genügend Impfstoff zu haben, um 70 Prozent der Erwachsenen zu impfen. Ein Sprecher der EU-Kommission stellte klar, dass dieses Ziel gelte, auch wenn sich die Zulassung für den deutschen Hersteller Curevac verzögern sollte. Zuletzt hatte der baden-württembergische Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) erklärt, eine Zulassung des Curevac-Impfstoffs sei statt im Juni realistisch erst im August zu erwarten.


Spahn rät zu Vorsicht beim gemeinsamen Fußball-EM-Schauen

BERLIN: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rät beim gemeinsamen Anschauen von Spielen der Fußball-EM in größeren Gruppen trotz der entspannteren Corona-Lage zu weiter wichtiger Vorsicht. Entscheidend seien am Ende Abstand, dass Teilnehmer idealerweise getestet oder geimpft seien und «vielleicht etwas weniger Alkohol», sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Alkohol mache generell nachlässiger, was Schutzvorkehrungen angehe.

Mit Blick auf größere Public-Viewing-Veranstaltungen sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, unter bestimmten Voraussetzungen könnten solche Events möglich sein. Abhängig von Indikatoren wie den Neuansteckungen und der Belegung von Intensivstationen könne man dies mit bestimmten Zahlen von Menschen stattfinden lassen, was aber in der Verantwortung der lokalen Behörden liege. Wichtig sei, dass man Basismaßnahmen wie Abstand, Hygiene und Masken weiter einhalte. Das Virus werde durch Mobilität getragen. Mit solchen Events sollten die Zahlen nicht wieder steigen.


Merkel vor G7-Gipfel weiter gegen Aufhebung von Impfstoff-Patenten

BERLIN/CARBIS BAY: Kanzlerin Angela Merkel lehnt vor dem G7-Gipfel der wichtigen Industriestaaten im englischen Cornwall eine Aufhebung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe weiterhin ab. Die Kanzlerin glaube nicht, dass eine Patentfreigabe hilfreich sei und dass die Patente das Problem bei dem Thema weltweiter Impfungen seien, hieß es am Donnerstag in deutschen Regierungskreisen in Berlin. «Es hat sich an der deutschen Position nichts geändert.» Zu möglichen zusätzlichen deutschen Angeboten von Impfdosen-Spenden für ärmere Länder hieß es, Deutschland habe in dem Bereich bereits sehr viel getan und sei «einer der großen Unterstützer».

Merkel wird zu ihrem wohl letzten G7-Gipfel als Kanzlerin von ihrem Ehemann Joachim Sauer begleitet. Der Termin für das geplante erste bilaterale persönliche Gespräch mit US-Präsident Biden am Rande des Gipfels stehe noch nicht fest, hieß es weiter. Die G7-Runde aus den Staats- und Regierungschefs aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan sowie EU-Vertretern kommt von Freitag bis Sonntag zusammen.

Auch die EU-Spitze sprach sich am Donnerstag klar gegen eine umfassende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe aus. Biden hatte sich überraschend hinter Forderungen ärmerer Länder zur Aussetzung des Patentschutzes für Covid-19-Impfstoffe gestellt. Dann könnten Hersteller in aller Welt die Impfstoffe ohne Lizenzgebühren produzieren. Kritiker argumentieren unter anderem, nicht die Patente seien das Hindernis, sondern Produktionskapazitäten, Kenntnisse und Rohstoffnachschub.

Aus den deutschen Regierungskreisen hieß es, die Beratungen vor dem Gipfel zeigten, dass der Multilateralismus wieder sehr gut funktioniere. Die Hauptbotschaft des Treffens sei, «dass der Multilateralismus und auch G7 wieder da ist» - und man Probleme wie den Klimawandel oder die Pandemie nur gemeinsam lösen könne. Dafür stehe auch die Kanzlerin. Man wolle zeigen, «inwieweit offene, liberale, demokratische Gesellschaften ein attraktiveres Angebot sind auch an andere» Staaten. Merkel war in der Präsidentschaft von Biden-Vorgänger Donald Trump auch international als eine der größten Kritiker von dessen protektionistischer Politik wahrgenommen worden.


EU unterstützt weitere Nachforschungen zum Ursprung der Corona-Krise

BRÜSSEL: Spitzenvertreter der EU haben sich kurz vor dem G7-Gipfel hinter zusätzliche Bemühungen gestellt, die Herkunft des Coronavirus zu klären. «Die Welt hat das Recht, genau zu erfahren, was passiert ist, um die Lehren daraus ziehen zu können», sagte EU-Ratspräsident Charles Michel am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum Gipfeltreffen der sieben großen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall. Die EU werde alle Anstrengungen unterstützen, um Transparenz zu schaffen und die Wahrheit herauszufinden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ergänzte, es sei außerordentlich wichtig, dass man die Herkunft des Virus aufkläre.

Mit neuen Untersuchungen amerikanischer Geheimdienste zum Ursprung der Corona-Pandemie hatte zuletzt die US-Regierung den Zorn Chinas auf sich gezogen. US-Präsident Joe Biden hatte die Geheimdienste des Landes damit beauftragt, dem Ursprung der Corona-Pandemie auf den Grund zu gehen - und dabei die mögliche Schlussfolgerung im Raum stehen lassen, dass das Virus aus einem Labor im chinesischen Wuhan stammen könnte. Das Außenministerium in Peking warf den USA daraufhin vor, von eigenem Versagen bei der Bekämpfung der Pandemie ablenken zu wollen.

Die Aufklärungsbemühungen sollen nun auch bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten eine Rolle spielen. Es beginnt an diesem Freitag. Zu der G7-Gruppe gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die EU ist als Institution vertreten. China ist nicht mit dabei.


Gesundheitsorganisation warnt: Afrika rutscht in die dritte Welle

JOHANNESBURG: Afrika wird aktuell von einer dritten Corona-Infektionswelle erfasst. «Der Kontinent geht gerade durch eine dritte Welle, daran besteht kein Zweifel», sagte John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), der Africa CDC. Es sei höchste Zeit für die einzelnen Staaten, ihre Behandlungszentren darauf vorzubereiten. «Wir brauchen auch verstärktes Monitoring, um die Hotspots zu identifizieren, bevor sie problematisch werden», warnte der Leiter der Behörde am Donnerstag. Bei der Zahl der nachgewiesenen neuen Corona-Fälle verzeichnet der Kontinent laut CDC mit Ausnahme von Westafrika steigende Werte.

Das Coronavirus verbreitete sich bisher jedoch relativ langsam auf dem Kontinent. Insgesamt wurden bisher laut CDC rund 4,9 Millionen Infektionen in Afrika dokumentiert. Nach den Angaben sind rund 133.000 Menschen bisher an den Folgen gestorben. Auch wenn nach Expertenansicht die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen höher liegen dürfte, ist die Gesamtzahl weiter gering im Vergleich zu anderen Weltregionen: Afrika macht gerade mal 2,9 Prozent aller weltweit gemeldeten Infektionsfälle aus.

Insgesamt wurden in Afrika bisher 0,6 Prozent der Bevölkerung gegen Corona vollständig geimpft, teilte Nkengasong mit. Die CDC versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren.


Dänemark verabschiedet sich großteils von Mund-Nasen-Schutz

KOPENHAGEN: In Dänemark wird man ab nächster Woche deutlich weniger Menschen mit Mund-Nasen-Schutz sehen. Die Pflicht zum Tragen einer Maske oder eines Visiers wird am Montag für fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens aufgehoben. Einzige Ausnahme davon bleibt der öffentliche Nahverkehr - dort aber auch nur, wenn man nicht sitzt. Im Nahverkehr soll die Tragepflicht dann endgültig am 1. September fallen. Darauf und auf weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich die Regierung in der Nacht zum Donnerstag mit dem Großteil der Parlamentsparteien in Kopenhagen geeinigt.

Bereits ab Freitag dürfen Restaurants und weitere Lokale bis Mitternacht offen bleiben, ab Mitte Juli wird das bis auf 2.00 Uhr ausgeweitet. Auch das Verbot zum Verkauf von Alkohol zu später Stunde wird ab Freitag gelockert.

Dänemark hatte im Frühjahr erste Öffnungsschritte eingeleitet und die Beschränkungen seitdem nach und nach zurückgefahren. Mittlerweile ist im Land im Grunde wieder alles offen bis auf die Diskotheken - die dürfen nun nach fast anderthalbjähriger Schließung voraussichtlich ab dem 1. September öffnen. Die restlichen bestehenden Beschränkungen und Richtlinien sollen zudem ab nächster Woche vereinfacht und schließlich ganz aufgehoben werden. Ab Montag soll somit unter anderem wieder ein weitgehend normaler Alltag an den Schulen und weiteren Bildungs- und Tageseinrichtungen möglich sein.

Die Zahl der Neuinfektionen ist in Dänemark im Zuge der Lockerungen leicht gestiegen, allerdings nicht in die Höhe geschossen. Die Inzidenz liegt jedoch mittlerweile deutlich über derjenigen in Deutschland, wo sie zuletzt stark gesunken ist.


Zahl der britischen Covid-Patienten in Krankenhäusern steigt wieder

LONDON: Die Zahl der Krankenhaus-Patienten mit Covid-19 ist in Großbritannien wieder deutlich angestiegen. Erstmals seit Mitte Mai liegt die Zahl wieder über 1000, wie die BBC am Donnerstag berichtete. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf rund 49, nachdem sie wochenlang knapp über 20 gelegen hatte. Wissenschaftler sprechen vom Beginn einer dritten Corona-Welle, die durch die Ausbreitung der wohl sehr ansteckenden, zunächst in Indien entdeckte Delta-Variante verursacht wird.

Trotz der steigenden Zahlen wird in England weiter über die für den 21. Juni angepeilte Aufhebung aller Corona-Beschränkungen gestritten. Lobby-Verbände und Vertreter der Kulturbranche machen Druck auf die Regierung, auf den Schutz der Impfkampagne zu vertrauen und weiter zu lockern. Premier Boris Johnson äußerte sich zuletzt zurückhaltend. Eine Entscheidung soll am 14. Juni verkündet werden.

Mittlerweile haben mehr als 54 Prozent der erwachsenen Briten einen vollständigen Impfschutz, mehr als 77 Prozent immerhin die erste Dosis bekommen. Allerdings gilt der Schutz der Erstimpfung bei der Delta-Variante als deutlich geringer als bei anderen Typen.


Weißes Haus: USA spenden halbe Milliarde Impfdosen an ärmere Länder

WASHINGTON: Die USA wollen eine halbe Milliarde Impfdosen an Dutzende arme Länder der Welt verteilen.

Nach Angaben des Weißen Hauses sollen die Dosen des Impfstoffs von Pfizer/Biontech an 92 Länder mit niedrigem und niedrigem mittleren Einkommen sowie an die Afrikanische Union gespendet werden. 200 Millionen Dosen sollen zwischen August und Ende des Jahres geliefert werden, die übrigen 300 Millionen bis Juni 2022. US-Präsident Joe Biden werde den «historischen» Schritt an diesem Donnerstag verkünden und andere Demokratien der Welt aufrufen, die globale Versorgung mit sicheren und wirksamen Impfstoffen zu unterstützen, erklärte das Weißen Haus. Biden ist derzeit im englischen Cornwall, wo am Donnerstag ein Treffen mit dem britischen Premierminister Boris Johnson geplant ist. Von Freitag bis Sonntag nimmt er dort am Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen teil.


Gigantische Sicherheitsoperation bei G7-Gipfel in Cornwall

CARBIS BAY: Gesperrte Straßen, Patrouillenfahrten eines Kriegsschiffs und meterhohe Zäune: Vor dem G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden westlichen Industrienationen haben Polizei und Militär in Großbritannien massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Etwa 6500 Polizisten und Hunderte Soldaten sind im Einsatz, um Teilnehmer und Journalisten bei der Konferenz in Carbis Bay und anderen Orten in der Grafschaft am äußersten Zipfel im Südwesten Englands von Freitag bis Sonntag zu schützen. Die Kosten der gigantischen Sicherheitsoperation sollen sich nach Schätzungen auf etwa 70 Millionen Pfund (rund 81 Millionen Euro) belaufen, wie der «Guardian» berichtete. Wegen der Coronavirus-Pandemie wird jedoch mit weniger Teilnehmern von Protesten gerechnet als bei früheren G7-Gipfeln.

Zu den G7-Ländern gehören USA, Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan. Auch EU-Vertreter nehmen an dem Gipfel teil. Zudem hat Gastgeber Großbritannien auch Südkorea, Südafrika, Australien und Indien eingeladen. Die indische Delegation nimmt jedoch wegen der starken Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in dem Land nur virtuell teil.

Für die Konferenz mussten nach einem Bericht des Blatts unter Berufung auf eine Hilfsorganisation auch einige Obdachlose ihre Zimmer in Hotels verlassen. In Großbritannien hatten viele Menschen ohne Wohnsitz in leerstehenden Hotels Unterschlupf gefunden.


Mit «In The Heights»: New Yorker Tribeca Festival eröffnet

NEW YORK: Mit der Weltpremiere von Lin-Manuel Mirandas «In The Heights» ist in New York die 20. Ausgabe des Tribeca Festivals eröffnet worden. Der Musicalfilm über die Bewohner von Washington Heights, einem Stadtteil Manhattans, in dem Miranda aufgewachsen ist, wurde am Mittwochabend (Ortszeit) in einem großen Theater in eben jenem Viertel und zeitgleich an mehreren anderen Orten der Metropole unter freiem Himmel gezeigt. «In The Heights» war das erste Broadway-Musical von Miranda, der dafür vielfach ausgezeichnet wurde. Danach feierte der 41-Jährige mit einem weiteren Musical, «Hamilton», erneut große Erfolge.

Bis zum 20. Juni soll es im Rahmen des Festivals in New York nun fast ausschließlich Open-Air-Vorführungen vor Live-Publikum in allen fünf Stadtteilen geben, zudem gibt es ein Online-Angebot. Am offiziellen Wettbewerb des Festivals nehmen 66 Spielfilme und Dokumentationen teil. Mehr als sonst soll es um Stoffe schwarzer Filmemacher gehen, neu sind außerdem eigene Programmbereiche für Videospiele und Podcasts.

Das von Schauspieler Robert De Niro als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 mitgegründete Festival war im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie weitgehend abgesagt worden, gemeinsam mit anderen Festivals war eine Online-Version präsentiert worden. In diesem Jahr soll die Veranstaltung Zeichen einer Rückkehr zur Normalität in der von der Pandemie hart gebeutelten Weltstadt sein.

Das Festival sei längst eine «Institution», sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. «Genau wie es alle nach 9/11 zusammengebracht hat, bringt es nun alle nach der Corona-Pandemie zusammen. Das ist die Wiedereröffnung von New York. Wir sind zurück.»

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