Corona-Überblick: Meldungen am Dienstag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Hersteller: Gute Ergebnisse nach ersten Tests von Corona-Impfstoff

WASHINGTON: Ein experimenteller Coronavirus-Impfstoff der US-Biotech-Firma Novavax hat nach Angaben des Herstellers bei ersten Tests ermutigende Ergebnisse gezeigt. In der ersten Phase der klinischen Tests hätten alle Probanden Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt, erklärte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit). Bei den 131 Teilnehmern im Alter von 18 bis 59 Jahren habe es keine schweren Nebenwirkungen gegeben, hieß es weiter. Die Ergebnisse der in Australien durchgeführten Tests wurden jedoch noch nicht von unabhängigen Forschern geprüft und veröffentlicht.

Die ersten klinischen Tests mit wenigen Freiwilligen prüfen vor allem die Verträglichkeit eines Impfstoffs, dessen Wirksamkeit muss anschließend in wesentlich größeren Studien geprüft werden. Bislang ist noch nicht klar, ob und wie lange die Antikörper die Probanden tatsächlich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können.

Novavax hat von der US-Regierung für die Impfstoffentwicklung Anfang Juli 1,6 Milliarden US-Dollar zugesprochen bekommen. Damit soll die Durchführung eines großen klinischen Tests mit bis zu 30.000 Teilnehmern und die Produktion von 100 Millionen Dosen des Impfstoffs NVX-CoV2373 finanziert werden. Die Firma hofft, diesen großen klinischen Test im Herbst zu starten. Weltweit gibt es zahlreiche Impfstoff-Kandidaten.


New Yorker Gesundheits-Kommissarin kündigt aus Corona-Protest

NEW YORK: Die New Yorker Gesundheits-Kommissarin Oxiris Barbot gibt aus Protest gegen Bürgermeister Bill de Blasios Corona-Politik ihren Posten auf. Sie habe «tiefe Enttäuschung» darüber gespürt, wie dieser den Ausbruch und die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung steuert, schrieb Barbot in einer E-Mail, aus der am Dienstag die «New York Times» zitierte. «Während der kritischsten öffentlichen Gesundheitskrise unseres Lebens ist das unvergleichliche Expertenwissen zu Krankheiten unseres Gesundheitsamtes nicht in dem Grad genutzt worden, wie es möglich gewesen wäre», heißt es darin. Barbots Kündigung kommt, während seit Wochen diskutiert wird, wie nach den Sommerferien ein sicherer Schulbetrieb gelingen könnte.

New York war im März und April eines der weltweiten Epizentren der Pandemie, mit inzwischen über 220.000 bestätigten Infizierten. Rund 20.000 Menschen starben an den Folgen des Virus und de Blasio wurde dafür kritisiert, zu lange mit stärkeren Eindämmungsmaßnahmen gewartet zu haben. Nach oft über 6.000 täglichen Infizierten in der Hochphase wurden inzwischen seit Anfang Juni an keinem Tag mehr als 500 Neuinfektionen bestätigt. Die Quote positiver Tests liegt unter zwei Prozent, so dass Experten davon ausgehen, dass es ein realistisches Bild vom aktuellen Ausbruch gibt.


Perus Premierminister verliert Vertrauensvotum im Parlament

LIMA: Perus Premierminister Pedro Cateriano ist mit einem Vertrauensvotum im Parlament gescheitert und hat damit eine Regierungskrise in dem Andenstaat ausgelöst. Der Antrag wurde mit 37 zu 54 Stimmen - bei 34 Enthaltungen - abgelehnt, wie die peruanische Nachrichtenagentur Andina am Dienstag berichtete. «Als Demokrat respektiere ich, was die Mehrheit sagt», sagte Cateriano nach der Abstimmung, die ihn und das Kabinett zum Rücktritt zwingt. Präsident Martin Vicarra ist gezwungen, in der grassierenden Corona-Pandemie eine neue Regierung zu bilden.

Vizcarra hatte erst Mitte Juli den Premierminister und mehrere andere Minister ausgetauscht, nachdem die hohen Coronavirus-Zahlen des Landes und die Wirtschaftskrise seine Popularität geschmälert hatten. Zuvor hatte er für April 2021 zu Präsidenten- und Parlamentswahlen aufgerufen. In Peru haben sich mehr als 430.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 19.000 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.


Hotel-Gruppe Accor kündigt Sparplan an - 1000 Stellenstreichungen

ISSY-LES-MOULINEAUX: Der französische Hotelketten-Konzern Accor hat wegen der Coronavirus-Krise einen millionenschweren Sparplan angekündigt. Die Accor-Gruppe, zu der Marken wie Pullman, Ibis und Mercure gehören, wolle bis 2022 die laufenden Kosten um 200 Millionen Euro senken, teilte der Konzern am Dienstag mit. Accor war im ersten Halbjahr in die roten Zahlen gerutscht. Die Gruppe habe in dem Zeitraum einen Nettoverlust von 1,5 Milliarden Euro verzeichnet, teilte Accor mit.

Geschäftsführer Sébastien Bazin sprach angesichts der Coronavirus-Pandemie von einem «heftigen und beispiellosen» Schock für die Hotelindustrie. Die Accor-Gruppe habe es geschafft, die Auswirkungen der Krise zu begrenzen. «Der Höhepunkt der Krise liegt zweifellos hinter uns, aber die Erholung wird schrittweise erfolgen», so Bazin. Im Zuge des Sparplans würden nun rund 1000 Stellen abgebaut, berichtete die Nachrichtenagentur AFP in Berufung auf den stellvertretenden Generaldirektor der Gruppe, Jean-Jacques Morin. Ob davon auch Stellen in Deutschland betroffen sein werden, war zunächst nicht bekannt.


Booking.com streicht Tausende Jobs wegen Corona-Krise

NORWALK: Die Tourismus-Branche leidet wie wenige andere unter der Corona-Pandemie - der Online-Reisevermittler Booking.com reagiert nun mit einem großen Stellenabbau. Der Mutterkonzern Booking Holdings kündigte am Dienstag eine Reduzierung der Booking.com-Mitarbeiterzahl um rund 25 Prozent an. Derzeit werde mit Arbeitnehmervertretern verhandelt. Details sollen ab September verkündet werden.

Weltweit hatte Booking.com zuletzt über 17.000 Angestellte. Die Coronakrise hat die Branche mit voller Wucht getroffen, Personaleinschnitte gab es auch schon bei Rivalen wie Expedia, Tripadvisor oder Airbnb. Booking Holdings hatte im Mai einen Einbruch der Hotelbuchungen und tiefrote Zahlen gemeldet. Zu dem Konzern gehören auch noch einige andere Websites wie Priceline oder Kayak.


Streit um Maske - Mann niedergeschlagen

PARIS: Nach einem Streit um das Tragen einer Maske ist ein 44 Jahre alter Mann einem französischen Medienbericht zufolge niedergeschlagen worden. Er habe in einem Waschsalon in einem Pariser Vorort einen anderen Mann gebeten, seine Maske anzulegen, berichtete der 44-Jährige laut Regionalzeitung «Le Parisien». Das Blatt veröffentlichte Videoaufnahmen, wonach das Opfer von mehreren Männern mit Baseballschlägern verprügelt wurde.

Der für die Polizei im Land verantwortliche Innenminister Gérald Darmanin schaltete sich persönlich in den Fall ein - was durchaus ungewöhnlich ist. «Diese Bilder sind unerträglich», schrieb Darmanin bei Twitter. Die nationale Polizei sei mobilisiert, um die mutmaßlichen Täter festzunehmen. Der Ressortchef äußerte sich nicht zu Hintergründen des Vorfalls im Ort Soisy-sous-Montmorency nördlich der Hauptstadt.

In Frankreich sind Masken in geschlossenen Räumen mit Publikumsverkehr Pflicht. Das sind zum Beispiel Geschäfte, Restaurants und Behörden. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen eine Corona-Schutzmaske tragen. Einige Städte führten eigenmächtig eine Maskenpflicht an der frischen Luft ein. In Frankreich steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen seit einigen Wochen wieder leicht. Regierung und Behörden rufen regelmäßig zur Vorsicht auf.


Tel Aviv bietet Paaren in Corona-Krise besondere Orte zum Heiraten

TEL AVIV: Heiratswillige können in Tel Aviv den Bund fürs Leben künftig unter freiem Himmel an besonderen Orten der Stadt schließen. Wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte, will sie mit einem Hochzeitspaket Paare unterstützen, deren Trauungspläne unter der Coronakrise und den Restriktionen gelitten haben. Kostenlos sollen Orte wie der Botanische Garten, der Menachem Begin Park oder das Wohl-Amphitheater für Hochzeitsfeiern genutzt werden können. Daran dürfen dann gemäß der Corona-Auflagen bis zu 20 Menschen aus den engsten Familienkreisen teilnehmen. Zur Verfügung stehen sollen die Orte an sechs Tagen pro Woche. Die Stadtverwaltung stellt Elektrizität, Tische samt weißen Tüchern sowie Stühle bereit.

Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai erklärte, die vielen Herausforderungen der Krise verlangten Antworten in allen Bereichen des Lebens. Dazu gehörten auch Hochzeitsfeiern an öffentlichen Orten.


Frankreich sorgt sich vor «zweiter Welle»

TOULON: In Frankreich wächst die Sorge vor einer zweiten Welle der Corona-Pandemie. Der wissenschaftliche Rat von Experten, der die Regierung berät, bezeichnet es nun als «sehr wahrscheinlich», dass es im Herbst oder Winter eine zweite Epidemie-Welle geben könnte. Staatschef Emmanuel Macron appellierte am Dienstag im südfranzösischen Toulon an seine Landsleute, die geltenden Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

Frankreich gehört zu den Ländern in Europa, die besonders stark getroffen sind. Mehr als 30.000 Menschen starben. Bei einem Besuch in der Hafenstadt Toulon kündigte Macron an, dass professionelle Helferinnen und Helfer, die alte und behinderte Menschen zu Hause betreuen, bis zum Jahresende Prämien bekommen. Dafür sollen 160 Millionen Euro fließen. Macron verbringt in der nahegelegenen Residenz Fort de Brégançon seinen Sommerurlaub.

Nach Einschätzung des wissenschaftlichen Rats ist die Lage unter Kontrolle, aber unsicher. Das Virus sei im Sommer wieder stärker im Umlauf. «Die Zukunft der Epidemie ist größtenteils in den Händen der Bürger», urteilten die Experten. Es müsse deshalb weiter Aufklärungskampagnen geben, heißt es in einem neuen Bericht an die Regierung von Ende Juli, der nun öffentlich gemacht wurde.


Trump sorgt mit Äußerungen zu Corona-Statistiken für Kritik

WASHINGTON: Mit einem Interview zum Verlauf der Corona-Pandemie in den Vereinigten Staaten hat US-Präsident Donald Trump neue Kritik auf sich gezogen. In dem Gespräch mit einem Reporter des Online-Portals Axios sagte Trump, die USA hätten in der Pandemie in zahlreichen Kategorien niedrigere Werte als Europa und der Rest der Welt. Zum Beweis zeigte er auf verschiedene Ausdrucke von Statistiken.

Der Journalist hielt entgegen, dass sich der Präsident auf den Anteil der Corona-Toten an der Zahl der in den USA gemeldeten Fälle beziehe anstatt den Bezug zur Gesamtbevölkerung herzustellen. «Das können Sie nicht machen», widersprach Trump. «Sie müssen sich auf die Fälle beziehen.» Zahlreiche Nutzer kommentierten im Kurzmitteilungsdienst Twitter am Dienstag, Trump versuche, die Zahlen herunterzuspielen. Der knapp drei Minuten lange Clip erzielte binnen weniger Stunden mehr als zehn Millionen Aufrufe.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern sind bislang mehr als 155.000 Menschen in Verbindung mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, wie aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorgeht. Bislang gibt es rund 4,7 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 - in absoluten Zahlen mehr als in jedem anderen Land der Welt. Gemessen an der Gesamtbevölkerung schneiden Länder wie Italien, Spanien und Großbritannien schlechter ab.


Iran plant Einführung von Bußgeldern für Verstöße gegen Corona-Regeln

TEHERAN: Der iranische Corona-Krisenstab plant die Einführung von Bußgeldern für Verstöße gegen die Corona-Vorschriften - vor allem für Menschen, die sich weigern, Schutzmasken zu tragen. «In mehreren Ländern gibt es bereits einen Corona-Bußgeldkatalog, der sich auch als effektiv erwiesen hat», sagte Vizeminister Iradsch Harirchi nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna am Dienstag. Daher werde das Gesundheitsministerium diese Initiative des Krisenstabs gutheißen. Es sei nicht hinnehmbar, dass einige Bürger trotz steigender Fallzahlen immer noch keine Maske trügen und so die Gesundheit ihrer Mitbürger gefährdeten, sagte der Vizeminister weiter.

Im Iran ist nach den von Präsident Hassan Ruhani eingeführten Lockerungen die Zahl der Corona-Todesfälle und Neuinfektionen in den vergangenen Wochen drastisch gestiegen. Ruhani spricht sogar von der «zweiten Welle». Seit Ende Juli sterben im Iran jeden Tag im Schnitt mehr als 200 Menschen nach einer Corona-Infektion. Wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen pro Tag - am Dienstag waren es mehr als 2700 - warnte die Ärztekammer des Landes vor einem Mangel an Ärzten und Pflegern. Die Gesamtzahl der Toten liegt aktuell bei 17.617, die der nachgewiesenen Infektionen bei 314.786, so das Gesundheitsministerium am Dienstag der Nachrichtenagentur Irna zufolge.

Für hitzige Diskussionen sorgt im Land weiterhin die Frage, ob die für schiitische Muslime sehr wichtigen Aschura-Trauerfeiern Ende August in der derzeit kritischen Corona-Phase veranstaltet werden sollen oder nicht. Bei Aschura-Feiern, die an die Ermordung des dritten schiitischen Imams Hussein im Jahr 680 erinnern, versammeln sich immer wieder riesige Menschenmassen. Solche Ansammlungen würden nach Einschätzung von Gesundheitsexperten definitiv zu vielen neuen Neuinfektionen und auch zu Toten führen.


Experte warnt vor Partyurlaub - und ist selbst dort

PRAG: Der Epidemiologe Rastislav Madar ist in Tschechien in die Kritik geraten, nachdem er bei Twitter vor Partyurlaub in Kroatien gewarnt hatte. «Manche scheinen selbst in Pandemie-Zeiten ohne Rücksicht auf den gesunden Menschenverstand feiern zu müssen», schrieb der Leiter der Corona-Arbeitsgruppe des Prager Gesundheitsministeriums bereits am Montag. Die Standortangabe verriet dabei, dass er die Nachricht aus Kroatien abgesetzt hatte.

Es sei kein Geheimnis, dass er seinen Urlaub in dem Land verbringe, antwortete Madar seinen Kritikern in einem Folge-Tweet. «Es kommt nicht auf den Ort an, sondern auf die Art und Weise», führte der 47-Jährige an. «Er predigt Wasser und trinkt Wein», schrieb ein Leser am Dienstag empört auf den Onlineseiten der Tageszeitung «Pravo». «Soll doch jeder hinfahren, wohin er will, sich aber verantwortungsvoll verhalten», meinte indes ein anderer.

In Tschechien gab es bis Dienstag 386 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung, in Kroatien 153. Auf die Einwohnerzahl umgerechnet ist das ungefähr gleich viel. Noch vor wenigen Monaten hatte Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis die Bürger aufgefordert, ihre Ferien in der Heimat zu verbringen. Inzwischen sagte er der Zeitung «Lidove noviny», er werde im August nach Kreta fliegen - der Urlaub sei bereits gebucht gewesen.


Video gegen Corona: Schuldirektor parodiert Song «U can't touch this»

ALABAMA: Sicherheitsvorschriften per Youtube-Video: Um seinen Schülern die Gefahren des Coronavirus deutlich zu machen, hat sich ein Schuldirektor im US-Bundesstaat Alabama etwas Besonderes einfallen lassen. In einem Video parodiert Quentin Lee den berühmten Song «U can't touch this» (Fass das nicht an) von MC Hammer - mehr als drei Millionen Menschen klickten die kreative Darbietung bis Dienstagmittag auf Youtube an.

Bewaffnet mit einer hellblauen Dose Desinfektionsmittel und einem blauen Mund-Nase-Schutz tanzt sich Lee in dem Video durch die Vorschriften der US-Gesundheitsbehörde. Dazu gehören neben der Maskenpflicht in den Schulgängen auch die Vorgabe, Abstand zu halten und regelmäßig Hände zu waschen. Währenddessen warnt er seine Schüler immer wieder: «U can't touch this».

«Ich habe die Songzeilen in 15 Minuten geschrieben», sagte Lee in einem Interview mit der Seite «Alabama Newscenter». Er liebe es, Unsinn zu machen und Schülern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.


Zahl der Corona-Infizierten Italiens war wohl deutlich höher

ROM: In den vergangenen Monaten könnten in Italien einer Studie zufolge sechs Mal mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein als registriert worden waren. Das Gesundheitsministerium und das Statistikamt Istat veröffentlichten am Montag eine Auswertung, nach der knapp 1,5 Millionen Menschen im Land Antikörper gegen das Virus entwickelt haben, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Das entspreche rund 2,5 Prozent der Bevölkerung. In Italien leben rund 60 Millionen Menschen.

Das Ergebnis der Studie basiert auf Tests bei 64.660 repräsentativ ausgewählten Menschen vom 15. Mai bis 15. Juli - die Ergebnisse seien bis 27. Juli eingegangen. Laut den Daten der US-Universität Johns Hopkins haben sich in Italien bislang gut 248.000 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 35.000 Infizierte starben. Die Zahl der wöchentlich registrierten Neuinfizierten ist in Italien seit März jedoch drastisch gesunken.

Der Studie zufolge gibt es große regionale Unterschiede mit Blick auf die Antikörpern, wie Ansa weiter berichtete. In der Lombardei wurde bei 7,5 Prozent der Menschen Antikörper festgestellt, in Süditalien bei weniger als einem Prozent.

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