Corona-Maßnahmen in England und Tschechien werden gelockert

Ein Pub bereitet sich darauf vor, seinen Garten zu öffnen, nachdem das Coronavirus COVID-19 monatelang in London eingeschlossen war. Foto: epa/Andy Rain
Ein Pub bereitet sich darauf vor, seinen Garten zu öffnen, nachdem das Coronavirus COVID-19 monatelang in London eingeschlossen war. Foto: epa/Andy Rain

LONDON: Im größten Landesteil Großbritanniens werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie weiter gelockert. In England dürfen von Montag an unter anderem Läden, Friseure und auch die Außengastronomie wieder aufmachen. Auch Fitness-Studios, Schwimmbäder, Büchereien, Zoos und Vergnügungsparks dürfen wieder Besucher empfangen. Es ist der zweite von mehreren Öffnungsschritten, die das Land nach dem Willen von Premierminister Boris Johnson bis zum 21. Juni wieder komplett zur Normalität führen sollen.

Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland haben ihre eigenen Regeln. Dort wird noch etwas länger mit den nächsten Öffnungsschritten gewartet.

Anders als in Deutschland sind die Fallzahlen im Vereinigten Königreich rückläufig oder stagnierend. Die Sieben-Tage-Inzidenz, das bedeutet die Zahl der Infektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, wurde zuletzt mit 31 angegeben. Gleichzeitig ist das Impfprogramm in dem Land weit fortgeschritten. Mehr als 32 Millionen Menschen wurden dort bislang eine erste Impfdosis verabreicht. Vollständig geimpft sind rund sieben Millionen Menschen.

Trotz weit höherer Inzidenzzahlen treten am Montag auch in einigen kontinentaleuropäischen Staaten Lockerungen in Kraft. In Tschechien endet der Corona-Notstand nach mehr als sechs Monaten. Damit entfallen das Verbot, den eigenen Wohnbezirk zu verlassen, und die nächtliche Ausgangssperre. Die ersten Schüler kehren in die Schulen zurück. Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen und Geschäftsschließungen gelten aber vorerst weiter.

In Slowenien entfallen am Montag das Verbot, die eigene Region ohne Ausnahmeerlaubnis zu verlassen, und die nächtliche Ausgangssperre. Kindergärten und Grundschulen öffnen wieder, ebenso bestimmte Geschäfte, Kfz-Werkstätten, Museen und Galerien. Auch in Serbien öffnen wieder die Einkaufszentren.

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