Corona-Lockerungen helfen Elefanten

Foto: The Nation
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CHIANG MAI: Ein bekanntes Elefantencamp in der Provinz Chiang Mai im Norden des Königreichs erfreute sich nach der langen Durststrecke der Pandemie an den Songkran-Feiertagen wieder hohe Besucherzahlen, nachdem die Regierung das Reisen an den Neujahrsfeiertagen erlaubt hatte.

Etwa 550 thailändische und ausländische Touristen besuchten das Maesa Elefantencamp im Bezirk Mae Rim Distrikt täglich an den Soingkran-Feiertagen, das wegen der Covid-19-Pandemie zwei Jahre ums Überleben gekämpft hatte.

„Wir haben die Eintrittsgebühr für das Camp im Juni 2020 abgeschafft und alle Elefantenshows und das Elefantenreiten gestrichen, um sicherzustellen, dass alle unsere 70 Tiere artgerecht gehalten werden“, erklärte Maesa-Besitzerin Anchalee Kalmaphichit die Presse.

Das Camp reagierte darüber hinaus auch auf Beschwerden von Tierschützern und legt seinen grauen Riesen keine Ketten mehr an. Die Besucher können stattdessen die Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachten.

„Nachdem die Regierung für das diesjährige Songkran-Fest das Reisen zwischen den Provinzen genehmigt hatte, organisierten wir verschiedene Aktivitäten, bei denen Touristen mit den Elefanten interagieren können. Dazu gehören z. B. das Füttern und das Baden der Elefanten in einem Bach, was von den Tieren im Hinblick auf die derzeitige Sommerhitze sehr geschätzt wird“, fügte sie hinzu.

Um die fehlenden Einnahmen aus den Eintrittsgeldern zu kompensieren, ist das Camp dazu übergegangen, Obstteller zur Fütterung der Elefanten für je 100 Baht zu verkaufen. Außerdem gibt es einen Coffeeshop und Stände mit Souvenirs, die von Bergstämmen aus dem Norden hergestellt werden.

„In den Jahren 2020 bis 2021 erlitten wir aufgrund der ausbleibenden Besucher während der Pandemie Verluste in Höhe von über 80 Millionen Baht. Obwohl wir bereits die Eintrittsgebühren erlassen hatten blieben die Besucher aus“, so Khun Anchalee.

„Nachdem die Reisebeschränkungen Anfang des Jahres aufgehoben wurden, verzeichnete das Camp endlich wieder einen Anstieg der Besucherzahlen, was die Hoffnung stärkt, dass wir zukünftig wieder mehr Touristen anziehen können.“

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