Chinesen kaufen Anti-HIV-Pillen

Foto: The Nation
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THAILAND: Seit Jahren erfreut sich Thailand unter chinesischen Touristen großer Beliebtheit.

Seit einiger Zeit reisen immer mehr homosexuelle Männer aus der Volksrepublik aus einem ganz bestimmten Grund ins Königreich: sie nutzen den Aufenthalt, um sich mit antiretroviralen Medikamenten zur Verhinderung einer HIV-Infektion einzudecken, berichtet die Zeitung „The Nation“.

Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eine biomedizinische Präventionsmaßnahme, bei der HIV-negative Personen präventiv Medikamente der antiretroviralen HIV-Therapie einnehmen, um sich vor einer möglichen HIV-Infektion zu schützen. Eine Ansteckung kann laut Studien bei regelmäßiger Einnahme der Tabletten zu 90 Prozent verhindert werden, sie schützen jedoch nicht vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Zwar wurde PrEP von der chinesischen Lebens- und Arzneimittelbehörde im Jahr 2015 zugelassen, jedoch ausschließlich zur Behandlung von HIV-Infizierten Personen, nicht zur Prävention.

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Leserkommentare

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Rupert Mohr 13.08.17 14:01
Falscher Satz:
Zwar wurde PrEP von der chinesischen Lebens- und Arzneimittelbehörde im Jahr 2015 zugelassen, jedoch ausschließlich zur Behandlung von HIV-Infizierten Personen, nicht zur Prävention. Da in PrEP die Prävention drinne steckt, muss es richtig heißen: Zwar wurde Truvada von der chinesischen Lebens- und Arzneimittelbehörde im Jahr 2015 zugelassen, jedoch ausschließlich zur Behandlung von HIV-Infizierten Personen, nicht zur Prävention.