Chinesen entdecken die Koh Chang

Blick auf den Hauptort der Insel - White Sand Beach. Foto: The Thaiger
Blick auf den Hauptort der Insel - White Sand Beach. Foto: The Thaiger

KOH CHANG: Die Koh Chang als eine der größten Inseln des Landes im Golf von Thailand wird zunehmend touristisch erschlossen. Weiße Sandstrände, Korallenriffe zum Tauchen, Wasserfälle und der Dschungel sind Anziehungspunkte für Urlauber.

Bill Barnett vom C9 Hotelworks hat in seinem kürzlich erschienenen Koh Chang Tourism Market Review untersucht, was die Insel bewegt. Auf der Insel urlaubten im vergangenen Jahr 1,2 Millionen Gäste in 272 Tourismusbetrieben, die über 7.617 Zimmer verfügten.

Inländische Besucher bestimmen weiterhin den Markt, ähnlich wie in Hua Hin, und in den letzten zehn Jahren betrug der Anteil des Segments zwischen 59 und 71 Prozent. Bei den Besuchern aus Übersee ist das chinesische Festland in den letzten Jahren am schnellsten gewachsen. Weitere Top-5-Märkte sind Deutschland, Russland, Schweden und Großbritannien.

Die vielleicht größte Eintrittsbarriere für neue größere Hotels ist das Fehlen einer direkten Luftbrücke und die Abhängigkeit vom privat betriebenen Flughafen Trat. Im Besitz von Bangkok Airways, ähnlich wie in Koh Samui, fliegen Billigfluggesellschaften der Region die Koh Chang nicht an, und die meisten Besucher kommen über Land von Bangkok und dann mit der Fähre.

Der Boom hat zu einem deutlichen Anstieg der Neuentwicklungen größerer Hotels geführt, und in der Realität werden bekannte Marken in naher Zukunft auf der Insel erscheinen. Koh Chang unterscheidet sich nicht von Koh Tao und Koh Phangan, es sind tropische Außenposten, die wahrscheinlich schon bald von einer größeren Entwicklungswelle erfasst werden, da sie Sonne, Sand und Meer bieten.

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mar rio 21.08.19 13:27
Hilfe, es gibt noch andere Ausländer außer DACH!
Chinesische Pauschaltouristen überschwemmen die Insel, Russen nehmen überhand. Na und? Bisher habe ich dort nur Deutsche und Finnen gesehen, die sich daneben benommen haben.
Siam Fan 20.08.19 21:16
Chinesen plus Regen
In Trat(d) hat es in diesem Jahr schon etwa 1000l/qm mehr!) geregnet, als im "regenreichsten" Gebiet Thailands (Ranong mit "kleinem" Koh Chang). Die Chinesen wollen duschen und brauchen Strom und zum Duschabwasser kommt dann auch noch das Dicke dazu. Trotz der starken Verdünnung mit dem vielen Regenwasser, wird das Meer und die Korallen das nicht lange mitmachen. Auch die Wasserfälle geben in der Trockenzeit nach. Bei so vielen Einnahmen, könnte es längst eine vernünftige Abwasser- und Abfall-Entsorgung haben. DANN wäre man für Chinesen, Inder, ... gerüstet!
Joerg Obermeier 20.08.19 16:45
Sehe keine große Gefahren für Ko Chang. Die Straße(n) sind viel zu eng für die großen Busse. Da kann man m.E. gar keine großen Massen durchschleusen.
Wilfried Stevens 20.08.19 15:04
Chinesenmeldung 367
Schon wieder die bösen Chinesen, gäähn..."Zunehmend touristisch erschlossen"...heisst also wieder Übertourismus, Belastung Umwelt etv..in ca 5 Jahren heisst es dann Koh Samui lässt grüssen.
Markus Costa 20.08.19 13:43
Kleines Paradies auf dem Sterbebett ?
Neeein, dieses Kleinod, auf dem man sich bisher noch frei bewegen und die Ruhe geniessen konnte, soll also in Zukunft durch Horden von chinesischen Pauschaltouristen überschwemmt werden? Dann bleiben bald wirklich nur noch Seen und Flüsse im Isaan als letzte Ruhestätten zum Erholen. Bisher war Koh Chang immer eine Reise wert, obwohl in den letzten paar Jahren die Russen etwas überhandgenommen haben.