China und USA setzen Handelsgespräche fort

Treffen mit Xi

Foto: epa/Mark Schiefelbein
Foto: epa/Mark Schiefelbein

PEKING (dpa) - Die USA und China haben die Verhandlungen zur Beilegung ihres Handelsstreits am Freitag in Peking fortgesetzt.

Es wurde erwartet, dass der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin am letzten Tag der zweitägigen Gespräche von Chinas Staatschef Xi Jinping empfangen werden. Das sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, am Donnerstag in Washington. «Das ist ein sehr gutes Zeichen», betonte er: «Die Stimmung ist gut.»

Weitere Details dazu, wie die am Donnerstag gestartete Verhandlungsrunde bislang gelaufen ist, gab es zunächst weder von chinesischer noch von US-Seite. Am 1. März endet ein 90-tägiger «Waffenstillstand». Die USA haben mit neuen Strafzöllen gedroht, sollte es bis dahin keine Einigung geben.

US-Präsident Donald Trump deutete zuletzt jedoch an, dass die Frist auch für eine Weile aufgeschoben werden könnte, wenn eine Übereinkunft nahe sei. Die Finanzagentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen, dass die US-Regierung einen Aufschub um 60 Tage in Erwägung ziehe. Kudlow sagte am Donnerstag, dass noch nicht über eine mögliche Ausweitung der zum 1. März auslaufenden Frist entschieden worden sei.

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