Peking offen für weitere Verhandlungen

Container-Hafen in New Jersey, USA. Foto: epa/Efe/JUSTIN LANE
Container-Hafen in New Jersey, USA. Foto: epa/Efe/JUSTIN LANE

PEKING (dpa) - Trotz der US-Ankündigung von Plänen für milliardenschwere Strafzölle gegen China hofft Peking auf weitere Gespräche. «Die Tür für Verhandlungen mit China ist immer offen», sagte der Sprecher des Handelsministeriums, Gao Feng, am Donnerstag.

Die USA hatten am Dienstag mitgeteilt, am 15. Juni werde eine Liste chinesischer Produkte veröffentlicht, die mit Zöllen im Gegenwert von insgesamt 50 Milliarden US-Dollar belegt werden sollten. «Kurz danach» sollten zusätzlich Zölle in Höhe von 25 Milliarden verhängt werden. Die Zölle waren ursprünglich im März bekanntgegeben worden.

«Wir haben immer daran geglaubt, dass China und die Vereinigten Staaten weitreichende gemeinsame Interessen und viel Platz für Kooperation in den Bereichen Wirtschaft und Handel haben», sagte der Sprecher. Die beiden Länder sollten sich zum gegenseitigen Nutzen um eine Kooperation bemühen.

Im Vorfeld eines geplanten Besuchs des US-Handelsministers Wilbur Ross an diesem Wochenende waren laut Gao am Mittwoch bereits mehr als 50 Delegierte aus den USA in Peking eingetroffen. Trotz des Vorwurfs von US-Präsident Donald Trump, dass chinesische Praktiken «faire, gegenseitige Handelsbeziehungen untergraben», hoffe er, die US-Delegation werde «China auf halbem Wege entgegenkommen».

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