Bus stürzt in Straßenloch

Mindestens sechs Tote in China

Foto: Cgtn
Foto: Cgtn

PEKING (dpa) - Beim Einsturz einer Straße im Nordwesten Chinas sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

Zudem gab es 16 Verletzte, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete. Demnach ereignete sich das Unglück bereits am Montag in der Stadt Xining (Provinz Qinghai), nachdem an einer Bushaltestelle plötzlich Teile der Fahrbahn und des Gehweges weggebrochen waren.

Auf einem vom Fernsehsenders CGTN veröffentlichten Video war zu erkennen, wie ein Bus in den entstandenen Krater stürzte, worauf es zu einer Explosion kam. Das Loch in der Straße hatte demnach einen Durchmesser von etwa zehn Metern. Die Rettungsarbeiten dauerten am Dienstag an, da weitere Menschen vermisst wurden. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.

Ähnliche Unfälle gibt es in China immer wieder. Im vergangenen Februar waren in der südchinesischen Stadt Foshan (Provinz Guangdong) zehn Menschen ums Leben gekommen, nachdem eine achtspurige Straße auf einer Fläche von der Größe zweier Basketballfelder zusammengebrochen war.

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Hermann Auer 16.01.20 10:16
Problem Chinas?
Nein. Ist auch in Deutschland nicht ganz unbekannt. Ich kann mich an ein ähnliches Ereignis mit einigen Toten in München-Trudering erinnern, als ein Bus der Linie 192 in den 1990er Jahren hinterrücks in so ein ähnliches Loch fiel, das durch die U-Bahn-Bauarbeiten entstand. Einige der Toten wurden nie gefunden.