Schaufliegen mit Eurofighter

​Buhlen um Schweizer Milliardenauftrag

Foto: epa/Jean-christophe Bott
Foto: epa/Jean-christophe Bott

PAYERNE (dpa) - Im Buhlen um einen Schweizer Milliardenauftrag hat Airbus das Schaufliegen der Bewerber eröffnet. Am Militärflugplatz Payerne in der Westschweiz und in der Luft zeigen die Airbuspiloten seit Freitag bei mehreren Vorführungen das Können des Jagdflugzeugs.

Der Eurofighter ist ein Gemeinschaftsprodukt von Airbus mit der britischen BAE und dem italienischen Hersteller Leonard. In Deutschland hängen rund 25 000 Arbeitsplätze am Eurofighter - vom Bau der Rumpfmitte in Augsburg über die Triebwerksfertigung bei MTU in München bis zur Endmontage in Manching bei Ingolstadt.

Im Rennen um den Auftrag sind auch der amerikanische F/A-18 Super Hornet von Boeing, die französische Rafale von Dassault, das Tarnkappenkampfflugzeug F-35A vom US-Hersteller Lockheed-Martin und die schwedische Gripen E von Saab. Die anderen Flugzeuge werden in den kommenden Wochen getestet.

Die Schweizer Luftwaffe fliegt zur Zeit mit F/A-18, doch müssen die Maschinen 2030 ersetzt werden. Sie will 30 bis 40 neuen Jagdflugzeuge kaufen und hat dafür bis zu acht Milliarden Franken (sieben Mrd Euro) vorgesehen. Die Entscheidung soll bis Anfang 2021 fallen.

Sollten sich die Schweizer für den Eurofighter entscheiden, bekämen sie nach Angaben von Airbus die gleichen Maschinen wie die deutsche Luftwaffe. Eurofighter sind auch in Österreich und Italien im Einsatz, ferner in Großbritannien und Spanien, sowie in Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und im Oman.

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Leserkommentare

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Toni Bürgisser 13.04.19 17:48
Eurofighter ist gut, auf jeden Fall kein US produkt
Hansruedi Bütler 13.04.19 17:47
Werbung für den Eurofighter im Farang???
Ich habe den Artikel extra "langsam" durchgelesen und konnte die Stelle der Werbung für den Eurofighter nicht finden?! Sogar in der Druckausgabe habe ich nicht mal ein Kleininserat vorgefunden. Wo Herr Schönholzer wird für dieses Flugzeug im Farang geworben? Mir ist bewusst, dass der "Farang" ein "Kämpfer des Wortes" ist , dass er aber jetzt Kriegsspielzeuge als wortstarke Waffe einsetzen würde, entzieht sich meiner Kenntnis.
Jürgen Franke 13.04.19 16:23
Es ist eigentlich nicht nachvollziehbar,
was man aus so einem Redaktionsbeitrag alles rauslesen kann. Vielleicht wird der Inhalt klarer, wenn man den Beitrag nochmals liest.
Benno Schönholzer 13.04.19 15:27
Sehe ich es richtig??? Der Farang wirbt exclusiv fuer den Eurofighter???? Warum???