Buddha-Fußabdruck ragt aus dem Mekong

Blick auf den Mekong in Nakhon Phanom. Archivbild: Jahner
Blick auf den Mekong in Nakhon Phanom. Archivbild: Jahner

NAKHON PHANOM: Der Pegel des Mekong-Flusses ist weiter gesunken und zeigte am Montag mit 1,90 Metern den niedrigsten Stand in diesem Jahr an.

Für den Wassermangel werden die vielen Staudämme flussaufwärts in China und die zu geringen Regenfälle verantwortlich gemacht. Auch die Wasserstände der Nebenflüsse des Mekong sind niedrig.

Als Folge sind die Felsformationen im Flussbett deutlich sichtbar. Darunter befindet sich ein Felsen in der Mitte des Flusses mit einem als heilig geltender Buddha-Fußabdruck. Einheimische verehren den Fußabdruck. Er befindet sich vor dem Wat Ban Woen Phra Bat im Bezirk Tha Uthen und ist normalerweise erst weit nach Neujahr zu sehen, wenn der Pegel stark fällt. Die Gemeinde Woen Phra Bat hat einen Fußweg vom Flussufer zu der Felsformation gebaut, damit die Menschen den Fußabdruck aus der Nähe betrachten können. Er sollte bis zum Songkran-Fest im April Besucher anziehen.

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Siam Fan 31.12.20 13:03
Dauerthema?
Siehe hier u. a. :
https://der-farang.com/de/pages/buergergruppen-gruenden-mekong-peoples-forum
Siam Fan 30.12.20 15:41
Nur 16%vom Mekong aus China
84% kommt also aus den anderen AnrainerLändern.
Anders betrachtet:
In D liegt der Trinkwasserverbrauch bei 125l/EW +Tag oder45.5qbm/EW+a oder 3.731.000.000 qbm/a.
In TH regnet es etwa 615.738.000.000 qbm/a, das sind 8.850 qbm/EW+a.
Klar Regenwasser kann man nicht mit Trinkwasser gleichsetzen.
Es sollte aber jedem klar werden, es gibt da noch andere als die Chinesen, die in TH mit Wasser viel Geld verdienen wollen.
RAMA 9 hatte das Land in Bezug auf Wasser sehr gut aufgestellt. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Trotzdem behaupten immer mehr, sie hätten etwas zu verkaufen, was TH unbedingt bräuchte.
Und die Fachverwaltung und Ministerien sagen nichts dagegen!
:-((((
Thomas Thoenes 30.12.20 12:13
Nun mit der Herrschaft der USA
ist die Welt die letzten 50 Jahre auch nicht besser geworden. Schaun wir mal was China in dieser Rolle zu bieten hat. Schlechter kanns nicht werden und garantiert werden weniger Kriege geführt. Verträge mit China sind bisher auf jeden Fall mehr Wert als Verträge mit den USA die nach gut dünken einfach mal so gebrochen oder einseitig gekündigt werden. Was das Wasser betrifft wird China schon einlenken bzw. eine Lösung finden. Schliesslich steckt in Thailand ein riesiges chinesisches Vermögen das erhalten werden muss.
Michael Meier 30.12.20 04:13
@ Hamm
Kann schon stimmen , aber es gilt nur für die Nichtgroßmächte untereinander. China kann und tut was es will und wer kann was daran ändern? Nobody !
Andreas Hamm 30.12.20 00:41
Nicht umsonst heißt es ja schon lange: Die nächsten großen Kriege werden um das (saubere) Wasser geführt.