Brite stürzt von Speedboot: Suche fortgesetzt

Vorwürfe der Fahrlässigkeit gegen Speedboot-Besatzung

Dunkelheit erschwerte die Suche nach dem vermissten Briten im Meer in der Nacht. Foto: Thai Rath
Dunkelheit erschwerte die Suche nach dem vermissten Briten im Meer in der Nacht. Foto: Thai Rath

KOH SAMUI: Die Behörden auf Koh Samui in der Provinz Surat Thani im Süden des Landes haben am Dienstag in den Morgenstunden die Suche nach einem britischen Touristen im Meer fortgesetzt, der am Montag auf einer Inseltour von einem Speedboot gefallen war und seitdem vermisst wird.

Der Mann soll um die 40 Jahre alt sein und zählte zu den insgesamt acht Personen auf dem Boot, Touristen sowie Besatzungsmitglieder, die am Montag in den Nachmittagsstunden vom Pier in Koh Taen im Unterdistrikt Taling Ngam zu einer „Island Hopping Tour“ aufgebrochen waren. Gemäß Berichten von „Thai Rath“ soll der Mann keine Schwimmweste getragen haben und am Bug des Speedbootes gesessen haben, als er von einer Welle getroffen wurde und ins Meer fiel.

Die Rettungskräfte wurden gegen 18 Uhr über das Unglück informiert und leiteten eine Suchaktion im Meer ein, bei der sich ein Hubschrauber und Taucher der Königlich Thailändischen Marine beteiligten. Die Suche wurde jedoch durch die einbrechende Dunkelheit erschwert.

Zwischenzeitlich werden Vorwürfe der Fahrlässigkeit laut. So schreibt das Gesetz vor, dass Bootsfahrgäste stets eine Schwimmweste tragen müssen und die Einhaltung der Schwimmwestenpflicht von der Crew sichergestellt werden muss.

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