Brite soll bei Bauprojekten betrogen haben

In Hua Hin bestimmt derzeit ein Immobilienbetrug das Stadtgespräch, Im Mittelpunkt der Ermittlungen soll ein Ausländer stehen. Archivbild: Jahner
In Hua Hin bestimmt derzeit ein Immobilienbetrug das Stadtgespräch, Im Mittelpunkt der Ermittlungen soll ein Ausländer stehen. Archivbild: Jahner

HUA HIN: Das Department of Special Investigation (DSI) ermittelt gegen einen Briten wegen Betrugs. Er soll in Hua Hin über einen thailändischen Strohmann fünf Wohnsiedlungsprojekte illegal realisiert haben.

Dem Ausländer wird vorgeworfen, gegen das Gesetz für ausländische Unternehmen verstoßen und Steuern hinterzogen zu haben. Zudem soll er für die Wohnungsprojekte keine Genehmigung beantragt haben.

Laut dem stellvertretenden DSI-Generaldirektor Pakorn Sucheevakun liegen der Behörde 18 Klagen von Thais und Ausländer vor, die Häuser von dem Briten gekauft hatten. Dieser habe für die Projekte einen thailändischen Strohmann als juristische Person seines Unternehmens eintragen lassen. Der Ausländer habe gegen das Außenhandelsgesetz von 1999 verstoßen, das Ausländern den Grundstückshandel und den Besitz eines Bauunternehmens verbietet.

Das DSI behauptet weiter, der Ausländer habe Kunden mit falschen Informationen bei der Werbung für die Wohnungsbauprojekte betrogen. Als Kunden die Kaufverträge unterschrieben hätten, stellte sich später heraus, dass die erworbenen Häuser nicht das waren, was den Käufern in der Werbung versprochen worden sei.

Mindestens 240 Millionen Baht an Vermögenswerten seien im Besitz des Briten identifiziert worden, darunter Landübertragungsdokumente, Bauverträge und Finanzinformationen, sagte Pakorn. Da der Betrug mehr als 100 Millionen Baht Schaden verursacht habe, werde das DSI ihn als Sonderfall behandeln.

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