Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern

Foto: epa/Alexey Nikolsky
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JOHANNESBURG (dpa) - Die aufstrebenden Volkswirtschaften Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wollen ihre Zusammenarbeit mit weiteren Schwellen- und Entwicklungsländern verstärken.

Zum Abschluss eines dreitägigen Gipfeltreffens in Johannesburg berieten sich die Staats- und Regierungschefs der Brics-Staaten am Freitag unter anderem mit ihren Amtskollegen aus Argentinien, Angola, Senegal, Simbabwe und der Türkei.

Angolas Präsident João Lourenço erklärte, der Club der Brics-Staaten sei angesichts der auf westliche Industrieländer zugeschnittenen Weltordnung ein immer wichtigeres Forum. «Brics ist zu einer Stimme der Entwicklungsländer in der Welt geworden», sagte Lourenço. Die Brics-Staaten repräsentieren etwa ein Drittel der Weltbevölkerung und fast ein Viertel der globalen Wirtschaftsleistung.

Die Beratungen des Gipfeltreffens waren von Sorgen um einen eskalierenden Handelskonflikt mit den USA überschattet. In ihrer Abschlusserklärung forderten die fünf Staaten nachdrücklich die Einhaltung der globalen Handelsregeln. Chinas Präsident Xi Jinping hatte zu Anfang der Beratungen betont, bei einem «Handelskrieg» könne es keine Gewinner geben. «Wer einen solchen Kurs verfolgt, wird sich letztlich nur selbst schaden», sagte Xi.

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