Zahl der toten Migranten steigt auf 19

​Bootsunglück vor Malaysia 

Die malaysische Armee zeigt eine Leiche, die von den malaysischen Behörden nach dem Kentern eines Bootes geborgen wurde. Foto: epa/Royal Malaysian Army Handout
Die malaysische Armee zeigt eine Leiche, die von den malaysischen Behörden nach dem Kentern eines Bootes geborgen wurde. Foto: epa/Royal Malaysian Army Handout

TANJUNG BALAU: Nach dem Kentern eines Bootes mit Migranten vor der Südküste Malaysias ist die Zahl der Toten auf 19 gestiegen. Acht Leichen seien am Donnerstag geborgen worden, einige davon seien an den Strand getrieben worden, berichtete die malaysische Nachrichtenagentur Bernama unter Berufung auf die Behörden. Mindestens 17 weitere Insassen würden noch vermisst. Nur 14 Menschen seien nach dem Unglück gerettet worden. Dutzende Einsatzkräfte suchten nach den Vermissten.

Das Schiff war am Mittwoch bei Tanjung Balau im Bundesstaat Johor an der Südspitze der Malaiischen Halbinsel gekentert. Die Seeaufsichtsbehörde des südostasiatischen Landes teilte mit, die Migranten seien wahrscheinlich illegal in malaysische Gewässer gefahren. Den Behörden zufolge sollen sie aus Indonesien stammen.

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