Speedboot-Crash: Angehörige erhalten Entschädigung

Eines der beiden Speedboote, die bei dem folgenschweren Unfall beteiligt waren. Foto: The Thaiger
Eines der beiden Speedboote, die bei dem folgenschweren Unfall beteiligt waren. Foto: The Thaiger

PHUKET: Aus dem Foreign Tourists Assistance Fund erhalten die Familien der beiden am Montag beim Zusammenprall zweier Schnellboote getöteten Kinder jeweils eine Million Baht.

Eine Million Baht gehen ebenso an die Schwerverletzten, während die weiteren Verletzten des Unglücks für medizinische Ausgaben bis zu 500.000 Baht erhalten sollen. Zudem gibt es Zahlungen der Bootsversicherung und des Reisebüros. Bei der Kollision zweier Schnellboote an der Royal Phuket Marina waren ein zwölfjähriger Junge und ein neunjähriges Mädchen aus Russland getötet und weitere 23 Passagiere verletzt worden.

Tourismus- und Sportminister Pipat Ratchakitprakarn hat die Touristenpolizei angewiesen, den Unfall zu untersuchen und Strafen zu verhängen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Der Minister sagte auch, dass die Regierung den Sicherheitsstandard des Tourismus in Thailand erhöhen müsse.

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Harald Fischer 13.02.20 20:41
Speedboot crash
...wenn als Strafe für das nicht anlegen einer sinnlosen Gesichtsmaske der Tourismusminister eine sofortige Ausweisung aller Farangs fordert, wie hoch müsste dann nun die Bestrafung der Bootsführer in diesem Fall sein?
Gigi Geiger 13.02.20 18:14
Unfall mit Speedboot
Mich persönlich würde es einmal interessieren, was für eine Prüfung die Speedboot Fahrer ablegen mussten? Es verwundert mich nicht, dass immer wieder solche Unfälle passieren. Wir waren letztes Jahr auf einem Inseltrip mit einem Speedboot (einmal und nie wieder). Der Bootsführer hatte das Gefühl er müsse blochen wie eine Wildsau! Beim ersten Halt stiegen 10 Touristen aus und mussten sich übergeben und traten die Rückfahrt mit einer Fähre an; da Sie den Ausflug abbrachen. Solchen charakterlosen Typen traut man seine Gesundheit an! Darauf angesprochen, er solle anständiger fahren, hatte er nur ein Grinsen übrig. Da braucht es keinen weiteren Kommentar dazu!
Ingo Kerp 13.02.20 15:10
Auch mit Geld kann man nicht jedes Leiden lindern. Auf keinen Fall Tote zurück ins Leben bringen. Insofern ist eine Geldzahlung das Mindeste, was man erwarten darf, um evtl. entsehende Kosten damit zu decken. Bis auf den unglückseligen Tod von 2 Kindern.
Hansruedi Bütler 13.02.20 15:06
Sicherheitsstandard des Tourismus in Thailand
erhöhen! Versuchen sie dies nicht schon seit Jahren? Schafft eine solche Predigt denn wirklich neue Gläubige?
Mike Dong 13.02.20 14:36
Die Verletzten müssen aber aufpassen, da ja, völlig legal, die Behandlung von Farangs "anders" durch die Krankenhäuser abgerechnet werden kann. 500 K können da schnell weg sein.