BIG und RATCH: Grüner Wasserstoff-Deal

Foto: The Nation
Foto: The Nation

BANGKOK: In einem Schritt zur Förderung der Energiewende im thailändischen Industriesektor haben sich BIG, ein führender Innovator im Bereich der Klimatechnologie, und die RATCH Group, ein namhaftes Energie- und Infrastrukturunternehmen, zusammengeschlossen. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, den wachsenden Bedarf an sauberer Energie in Industrie, Transport und Energieerzeugung zu decken und strebt die Kohlenstoffneutralität bis 2050 an.

Bei der feierlichen Unterzeichnung der Absichtserklärung am Montag (3. Juni 2024) betonte Piyabut Charuphen, Geschäftsführer von Bangkok Industrial Gas (BIG), die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Unser gemeinsames Engagement für die Energiewende zeigt sich in der innovativen Nutzung von Technologie und dem Streben nach Netto-Null-Treibhausgasemissionen.“

Nitus Voraphonpiput, Vorstandsvorsitzender der RATCH Group, erklärte, dass die Partnerschaft die Stärken beider Unternehmen bündelt, um grünen Wasserstoff zu entwickeln und damit verbundene Geschäftsmöglichkeiten zu erforschen. „Dies ist ein strategischer Schritt, um unsere Fähigkeiten in der Stromerzeugung zu erweitern und auf grüne Energiequellen, insbesondere in Australien, auszudehnen“, sagte Nitus.

Grüner Wasserstoff wird durch die Elektrolyse von Wasser unter Verwendung erneuerbarer Energien hergestellt. Die RATCH Group plant, ihr Fachwissen in der Energieerzeugung einzusetzen, um innovative Methoden zur Wasserstoffherstellung zu entwickeln. Dabei sollen sowohl nationale als auch internationale Projekte des Unternehmens für erneuerbare Energien genutzt werden.

Piyabut von BIG betonte zudem die Bedeutung der globalen Partnerschaften seines Unternehmens: „Durch die Kooperation mit unserer Muttergesellschaft, der amerikanischen Air Products, nutzen wir umfangreiche Erfahrungen in Projekten wie dem Neom-Projekt in Saudi-Arabien, das täglich über 600 Tonnen grünen Wasserstoff produziert.“

Die Initiative unterstützt nicht nur die thailändische Industrie dabei, international wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern trägt auch dazu bei, den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der Europäischen Union zu erfüllen. Darüber hinaus ist sie ein wesentlicher Teil der Bemühungen, die national festgelegten Beiträge (NDCs) des Pariser Abkommens bis 2030 zu erreichen.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.