Biathlon-Weltverband verlängert Ausschluss von Russland und Belarus

Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: epa/Laurent Gillieron
Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: epa/Laurent Gillieron

SALZBURG: Russland und Belarus sowie Sportler und Offizielle beider Länder bleiben als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine von allen internationalen Biathlon-Wettbewerben ausgeschlossen. Das beschloss der Weltverband IBU am Freitag auf seinem Kongress in Salzburg. Die Mitgliedsverbände folgten mit großer Mehrheit dem Antrag der Verbandsführung, die seit 1. März 2022 geltenden Sanktionen zu verlängern. Der Ausschluss gelte bis auf weiteres, teilte der Verband mit.

Die nationalen Verbände von Russland und Belarus, das als Unterstützer der russischen Invasion gilt, bleiben einem weiteren Beschluss zufolge so lange suspendiert, bis sie sich klar vom Krieg distanzierten.

Unterdessen bestätigte IOC-Präsident Thomas Bach, dass das Internationale Olympische Komitee nach einer Lösung sucht, wie russische und belarussische Athleten wieder in den Sport zurückkehren können. «Es versteht sich von selbst, dass wir vom ersten Moment an, als wir gesagt haben, dass wir uns in diesem Dilemma befinden, nach Auswegen aus diesem Dilemma suchen», sagte Bach am Freitag bei einer Preisverleihung in Rom und fügte einschränkend an: «Ich kann keine konkreten Schritte oder eine Frist vermelden.»

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